Elite: Dangerous - Interview mit David Braben :

Zum Thema » Elite: Dangerous - Vorschau Beta 2 im Praxistest » Star Citizen - Vorschau Griff nach den Sternen » Hall of Fame: Elite Der Urvater der Weltraumspiele Elite: Dangerous ab 24,99 € bei Amazon.de GameStar: Lass uns 2014 mit 1984 vergleichen: Wie hat sich dein typischer Arbeitstag an Elite verändert?

David Braben: Bei Elite: Dangerous verbringe ich die meiste Zeit damit, was ich »the good bits« nenne: das Design der vielen Schlüsselsysteme im Spiel. Das reicht von der Funktionsweise der galaktischen Karte bis hin zum »Gefühl« bei den Gefechten. Beim ursprünglichen Elite habe ich meine meiste Zeit ins Programmieren gesteckt, ins »Byte Saving« - zum Beispiel beim Brüten über dem Code, um überflüssige Bytes zu sparen, indem ich ihn neu und kürzer schreibe. Und in die Jagd auf Bugs.

GameStar: Was ist der EINE Aspekt in Dangerous, der funktionieren MUSS - weil du sonst deine Backer enttäuschst?

David Braben: Das Von-Augenblick-zu-Augenblick-Spielgefühl - die Art, wie du dein Schiff steuerst. Ohne dieses Gefühl würde der Rest des Spiels für die Spieler nicht gut funktionieren.

GameStar: Stell dir vor, das Elite-Universum würde Wirklichkeit: Welche Rolle übernimmt du darin, welches Schiff kommandierst du - und warum?

David Braben: Mein Lieblingsschiff war schon immer die Cobra MK 3. Und als Rolle liebe ich es, ein Entdecker zu sein. In den tiefen Weltraum vorzustoßen, um zu sehen, wie weit ich mit Vorräten ausgerüstet komme.

GameStar: Was hältst du von den Wing Commander-Spielen?

David Braben: Das waren erstklassige Story-basierte Spiele. Mir haben die langen Zwischensequenzen den Spielfluss gestört, deshalb war ein Wing Commander auf gewisse Weise ebenso sehr Film wie Spiel. Aber sie waren für die damalige Zeit schön zusammengesetzt, und es waren tolle Spiele.

GameStar: Ich habe nur Geld für ein Spiel. Warum sollte ich Elite : Dangerous kaufen statt Star Citizen?

David Braben: Beide Spiele werden großartig, aber mit unterschiedlichem Fokus, denke ich. Das Original-Elite war das allererste Open-World-Spiel, und Dangerous bringt das einen erstaunlichen Schritt weiter, mit seinen 400.000.000.000 Sternsystemen der Milchstraße, die es zu entdecken und darin zu spielen gibt, mit dem unglaublichen Ausmaßen und Naturschauspielen, die nur aus realistischer Physik entstehen können.

Mit Dangerous sind wir jetzt sehr weit, nach der Beta 2 steuern wir auf die Gamma-Phase zu. Ich bin Backer bei Star Citizen, und ich freue mich darauf, es zu spielen, aber sie sagen, dass es noch mindestens ein Jahr hin ist. Vielleicht solltest Du Elite: Dangerous jetzt kaufen und dann für Star Citizen sparen, bis es erscheint!

Elite: Dangerous - Screenshots zur Guardians-Erweiterung