Elite: Dangerous : Elite: Dangerous bietet offenbar zu wenig Inhalte für reiche Spieler. Elite: Dangerous bietet offenbar zu wenig Inhalte für reiche Spieler.

Zum Thema Elite: Dangerous ab 24,99 € bei Amazon.de Seit dem 16. Dezember 2014 ist Elite: Dangerous auf dem Markt. Und innerhalb der letzten neun Monate ist es so manchem Spieler gelungen, innerhalb der Spielwelt wahre Reichtümer anzuhäufen. Mit einem der Weltraum-Milliardäre hat die englischsprachige Webseite PCGamesN ein interessantes Gespräch geführt. Und einmal mehr zeigt sich: Geld allein macht offensichtlich auch hier nicht glücklich.

Andrew Jennings hat in den vergangenen Monaten auf verschiedenen Wegen mehrere Milliarden virtuelle Credits verdient und sich davon sämtliche im Spiel verfügbaren Raumschiffe gekauft. Doch offensichtlich fehlt es Elite: Dangerous derzeit noch massiv an End-Game-Inhalten. Wie der Elite-Milliardär berichtet, haben er und andere reiche Spieler sich zeitweise sogar zu reinen Geldvernichtungs-Aktionen hinreißen lassen - aus Langeweile:

Ein paar von uns sind einfach aus einer Station hinaus geflogen, haben fünf Millionen Credits ins Weltall geblasen und sind dann mit ihrem Type-9-Schiff in die Station gecrasht. Alles nur, weil wir es konnten. Oder wir haben Wettkämpfe mit unseren Anaconda-Raumschiffen veranstaltet um herauszufinden, wie viel Schaden sie wohl aushalten würden. [...] Oft crashte ich eine Anaconda einfach nur so zum Spaß in andere Schiffe.

Allerdings wurde auch das recht schnell langweilig, wie Jennings weiter ausführt:

Sobald man das beste Schiff für jeden Zweck hat, braucht man einfach nichts weiter. Frontier hat eine Galaxie zum Erkunden und Spaß haben bereitgestellt, aber sie fühlt sich einfach total leer an. [...] Man kann einfach durch die Galaxie fliegen, sein teures Raumschiff in ein schwarzes Loch crashen und dann lachend mit einem neuen Schiff auf einer Station wieder aufwachen. Wo ist da das Risiko?

Es gebe einfach nichts mehr, für das sich das Spielen lohne, so der virtuelle Milliardär weiter. Andere Spiele wie Freelancer, Wing Commander und sogar Star Citizen hätten es da durchweg besser gemacht. Dort gebe es eine dauerhafte Jagd nach besseren Schiffen und Waffen um es mit Aliens und von Spielern generierten Inhalten aufnehmen zu können.

Jennings hat die fehlende Herausforderung bei Elite: Dangerous nun zum Anlass genommen, vorerst mit dem Spielen aufzuhören. Zur Rückkehr animieren würden ihn Inhalte wie kaufbare Raumstationen oder andere Strukturen, in denen sich dann Dinge lagern ließen. Oder nutzbare Trägerschiffe.

Möglicherweise kehren Spieler wie Jennings aber bereits in den kommenden Wochen und Monaten wieder zurück. Dann erscheint wohl der sich aktuell in einer Beta-Phase befindende sogenannte »Close Quarter Combat« (CQC). Der ist demnächst bereits zeitexklusiv auf der Xbox One spielbar. Die Konsolen-Version der Weltraumsimulation verlässt am 6. Oktober 2015 die Early-Access-Phase und kostet dann 37,49 Euro.

Ein für alle Spieler offener CQC-Stresstest soll allerdings auch noch bis zum 20. September 2015 auf dem PC starten. Einen konkreten Termin gibt es noch nicht.

Für Weihnachten 2015 ist zudem die Veröffentlichung eines ersten Teils der Add-on-Reige Horizons mit Planetenlandungen und weiteren neuen Inhalten geplant. Einige Spieler haben hier allerdings die als zu teuer empfundene Preisgestaltung kritisiert.

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Elite: Dangerous - Screenshots zur Guardians-Erweiterung