Endless Space - PC

Strategie  |  Release: 04. Juli 2012  |   Publisher: Iceberg Interactive
Kommentare (11)
59 von 85 Leser fanden diese Rezension hilfreich

Leser-Rezension zu Endless Space

Totaler Fehlgriff

Von elikal |

Datum: 12.07.2012 | zuletzt geändert: 12.07.2012, 20:07 Uhr


Also, ich kann mich dem offiziellen Test der Gamestar nicht anschließen. Nach dem positiven Review hier, kaufte ich 'Endless Space' und fühle mich ehrlich gesagt betrogen.


Am Anfang merkt man die Macken und Fehler des Spieles nicht, ich kann also nur annehmen, dass der Gamestar Tester nur wenige Stunden gespielt hat.


ALLGEMEINES:

Das Spiel macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, eben wie bewährte Civilization oder Master of Orion Spiele. Nach längerer Zeit merkt man, wie viel schon am Grundgerüst fehlt.

- Die Zahl der Rassen ist bescheiden, die Möglichkeiten eine eigene zu erstellen begrenzt
- es gibt weder Sprachausgabe noch kleine Videos noch IRGEND etwas 'animiertes', etwa Herrscher, galaktische Ereignisse, nichts. Wenn überhaupt nur sehr selten ein Ereignis als Textfenster.
- Die Kämpfe sind einfach nur schwach. Weder spannend anzusehen, noch irgendwie taktisch interessant. Es ist einfach 'wer hat die meisten & größten Truppen'.
- Es gibt kaum Variation ein Reich mal so oder mal so zu spielen. Man hangelt sich gleichmäßig die Forschungsbäume hoch, für die Erforschung gibt es ebenfalls keine Videos oder Animationen wenn man etwas erforscht hat, wie man es aus MOO kannte.
- Schiffe kann man nicht umbauen, also optisch gesehen, sondern man hat die 6 vorgegebenen Schiffe.


THE BAD:

Was einem nach längerem und mehrmaligen Spielen auffällt: man steht entweder SEHR gut oder SEHR schlecht da. Es entscheidet sich eigentlich in der ersten Stunde, ob man gewinnt. Dies hängt sehr stark von den Zufällen der Karte ab, und wie man kolonisiert. Hat man mehr Kolonien, ist man so klar im Vorteil, dass man es später kaum mehr Wett machen kann. So kann man locker 10 Stunden an einer Karte spielen, bis man langsam merkt, dass man einfach nicht gewinnen KANN, weil alle Gegner bereits eine Übermacht haben.


Nun aber das Schlimmste: Das Spiel betrügt. Punkt. Die gegnerischen Reiche haben nach einiger Zeit SO VIELE Schiffe und Flotten, die können sie allein aufgrund ihrer Planetenzahl niemals unterstützen. Selbst auf einfacher Stufe hatten alle Nachbarreiche schon nach ca. 80-100 Zügen ein VIELFACHES meiner Schiffe, wesentlich höhere Technologiestufen usw. Ich spiele seit Civ1 und MOO1 diese Art Spiele und halte mich für durchaus erfahren. Was hier die Gegner an Flotten aufbieten und and Technik aufbauen, können sie rein mathematisch UNMÖGLICH ohne 'cheat' haben. Man kann überschlagen wieviel wie viele Flotten kosten, und das geht gar nicht. Selbst Piraten kommen bereits teils nach 20-30 Runden mit 3000er Flotten angerauscht, während man selbst noch mit 200-500er Flottenstärken herum gurkt.

Stellt man statt dessen auf ganz einfach, ist es ein Kinderspiel und keine Herausforderung mehr.

Sorry, dieses Spiel ist so weit davon entfernt der neue Weltraum-Civ-Hit zu sein wie es nur geht. Leider fallen einem die schwerwiegenden Fehler eben erst nach ein paar Tagen längeren Spiels auf.

Wertung:

50/100 » alle Rezensionen von elikal (1)

Screenshots zu Endless Space

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgradzu schwer
Bugs im SpielNur sehr wenige
Bisher im Spiel
verbrachte Zeit
Mehr als 20, weniger als 40 Stunden

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Avatar angel
angel
#1 | 12. Jul 2012, 22:11
Eine Grundfrage zu vielen deiner Kritikpunkte: Inwiefern unterscheiden sie sich zu der Civilization Reihe?

- Glücksabhängiger Start: In ES kann man in einer kleinen Konstellation mit wenigen guten Planeten starten. In Civ V hingegen in einer Wüste ohne Flüsse oder Ressourcen. Das ist Pech und ein Neustart behebt das Problem.

- Variationen im Spiel: In Endless Space sind die Grundstrategien gleich (wichtige Forschungen, Produktionen, wo man siedelt etc.). In Civ V allerdings auch. Darüber hinaus aber gibt es, gerade durch die Custom Races durchaus viele Variationen an Strategien (Forschungsfokus vs. Handelsimperium vs. Kriegstreiber vs. Diplomatie usw.).

- KI bekommt Boni: Schon mal Civ V auf hohem Schwierigkeitsgrad gespielt? Die KI bekommt in jedem 4X deftige Boni je höher der Schwierigkeitsgrad ist.

- Kämpfe: Insbesondere im Multiplayer kommt es auf Technologie und Zusammenstellung an. Keine Ahnung woher deine "Masse statt Klasse" Meinung rührt.

Zitat von :
Selbst Piraten kommen bereits teils nach 20-30 Runden mit 3000er Flotten angerauscht, während man selbst noch mit 200-500er Flottenstärken herum gurkt.


Auf welchem Schwierigkeitsgrad hast du gespielt? Dem höchsten und dann als offensichtlicher Anfänger? 3000er Piratenflotten kommen weder auf "Normal", "Hard" noch "Serious" vor sondern bewegen sich auch im 500er Bereich.



Grundsätzlich mag Endless Space nicht jedermanns Sache sein und es gibt sicherlich auch einige Aspekte die verbessert werden können. Aber nur weil es einem persönlich nicht gefällt sollte man vielleicht bei einem "Lesertest" etwas Objektivität wahren.
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Avatar elikal
elikal
#2 | 13. Jul 2012, 06:28
Zitat von angel:
Eine Grundfrage zu vielen deiner Kritikpunkte: Inwiefern unterscheiden sie sich zu der Civilization Reihe?

- Glücksabhängiger Start: In ES kann man in einer kleinen Konstellation mit wenigen guten Planeten starten. In Civ V hingegen in einer Wüste ohne Flüsse oder Ressourcen. Das ist Pech und ein Neustart behebt das Problem.

- Variationen im Spiel: In Endless Space sind die Grundstrategien gleich (wichtige Forschungen, Produktionen, wo man siedelt etc.). In Civ V allerdings auch. Darüber hinaus aber gibt es, gerade durch die Custom Races durchaus viele Variationen an Strategien (Forschungsfokus vs. Handelsimperium vs. Kriegstreiber vs. Diplomatie usw.).

- KI bekommt Boni: Schon mal Civ V auf hohem Schwierigkeitsgrad gespielt? Die KI bekommt in jedem 4X deftige Boni je höher der Schwierigkeitsgrad ist.

- Kämpfe: Insbesondere im Multiplayer kommt es auf Technologie und Zusammenstellung an. Keine Ahnung woher deine "Masse statt Klasse" Meinung rührt.



Auf welchem Schwierigkeitsgrad hast du gespielt? Dem höchsten und dann als offensichtlicher Anfänger? 3000er Piratenflotten kommen weder auf "Normal", "Hard" noch "Serious" vor sondern bewegen sich auch im 500er Bereich.



Grundsätzlich mag Endless Space nicht jedermanns Sache sein und es gibt sicherlich auch einige Aspekte die verbessert werden können. Aber nur weil es einem persönlich nicht gefällt sollte man vielleicht bei einem "Lesertest" etwas Objektivität wahren.



Zu deinen Punkten:

- der zentrale Unterschied ist, in Civ kann ich auch als kleinere Civilisation etwas "herausreißen", wenn andere größer sind, auf vielfältige Weise, die alle zu beschreiben hier zu weit führen würde; obwohl ich Civ V nicht als ideale Referenz sähe, da Civ V von mir als erheblicher Rückschritt betrachtet wird. In einem Civ-Spiel erwarte ich verschiedene "Profile" die ich meine Imperium verpassen kann. Etwa eine Religion die die Welt übernimmt, oder ein Wirtschaftsimperium, oder ganz militärisch oder wissenschaftlich orientiert. In Endless Space gibt es nichts davon, ich muss immer allrounder sein. Damit ist quasi jede Partie gleich.


- Endless Space hat eben KEINE KI, sondern nur eine Masse von Schiffen. Ich hatte in einer Riesigen Glaxie mit ca 30 Sternsystemen das größte Reich, und konnte dennoch gerademal 8-10 große Flotten bezahlen, wenn ich zugleich die Planeten ausbauen wollte. Wenn nur ALLE Nachbarreiche, die nur 15-20 Systeme hatten, ALLE 30 und Mehr gigantische Flotten UND ausgebaute Systeme UND höheren Wissenschaftsstand UND mehr Geld hatten, dann sehe ich einfach: Das Spiel betrügt. Das ist eben NICHT bessere KI, wie es sein sollte, sondern die Gegner erschummeln sich in allem mehr. Man merkt an so vielen Punkten, dass die Geger-KI dumm wie Brot ist, und sich allein auf Masse verläßt.

- Ich hatte 2000-3000er Piraten im zweit-einfachsten Modus nach ca. 20-30 Runden.


Es ist meine ehrliche Ansicht, objektiv hin oder her, dass dieses Spiel, trotz gelungener Elemente, eine Gurke ist, wegen Fehlern, die man eben doch erst im Langzeitspiel sieht.
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Avatar KaiNeknete
KaiNeknete
#3 | 14. Jul 2012, 09:45
Zitat von elikal:

... obwohl ich Civ V nicht als ideale Referenz sähe, da Civ V von mir als erheblicher Rückschritt betrachtet wird.


Wie kommen Sie zu so einem Schluss? Hin und wieder liest man von Menschen, die Civ IV dem fünften Teil vorziehen - bis jetzt habe ich mir das nur damit erklären können, dass der Spieler das Spiel nicht verstanden hat.

Sie selbst beschreiben sich jedoch als "erfahrenen Spieler", daher wundert es mich sehr, dass Sie ein Spiel, dass den Vorgänger in allen Belangen übertrifft, als Rückschritt bezeichnen.
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Avatar sch117
sch117
#4 | 15. Jul 2012, 02:00
Hallo lieber elikal,

ich habe jetzt auch schon einige Stunden in Endless Space verbracht und bin ebenfalls leicht frustriert. Im zweitniedrigsten Schwierigkeitsgrad bekam ich es auch mit Piraten zu tun. Mehrere 6000er Verbände sogar mit eigenen Sternensystemen! Frustriert war ich auch von der KI. Auf so einem niedrigen Schwierigkeitsgrad hatten all meine Gegner stets ungefähr die doppelte Punktzahl wie ich. Dabei habe ich wirklich jeden einzelnen Planeten gehegt und gepflegt, Technologien miteinander verglichen usw... Schon etwas traurig, wenn man dann stolz in den Krieg zieht, nur um zu bemerken, dass der Gegner dreifach so große, dreifach so starke und zehnfach so viele Flottenverbände in seinem Besitz hat wie ich. Vielleicht hätte ich nicht das Amöbenvolk nehmen sollen. Ich konnte so jedenfalls kaum eine Schlacht gewinnen. Habe meist bis zu zehn meiner Flotten an einer großen 12000+ Flotte (bestehend aus weit über 10 Schiffen) von ihm aufgerieben. Schon sehr frustrierend. Bis ich Deinen Test gelesen hab, dachte ich, dass es meine Schuld gewesen sein muss. Ich dachte, ich hätte irgendeine Grundfunktion im Spiel ungenutzt gelassen und so jämmerlich versagt. Anscheinend war dem nicht so. Am meisten fehlen mir die Motiviationsstützen, wie die kleinen Technologie- und Wundervideos bzw. Sprüche aus CIV. Eine 50 finde ich trotzdem etwas niedrig für so ein ambitioniertes und doch auch recht gut umgesetztes Projekt. Wirklich schön fand ich z.B die Musik :) Mit welchen Rassen hast Du denn bislang gespielt? Lass bloß die Finger von den blöden Amöben :)
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Avatar olopi
olopi
#5 | 16. Jul 2012, 12:12
Grüner Daumen für die Formulierung etc.
Sonst kann ich halt nicht ganz zustimmen...
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Avatar LieblingSS
LieblingSS
#6 | 17. Jul 2012, 10:23
Zitat von theorigin79:
Du beschreibst dein Problem selbst - auf der einen Seite sagst du das Spiel sei zu schwer, auf der anderen schreibst du bei Lernkurve 1h rein.

Spiel es mal 10++ h, dann reden wir nochmal drüber, denn das Spiel benötigt viel Fingerspitzengefühl, angefangen bei der Wahl der Rasse über Gameplay hin zu winzigen Details die aber spielentscheidend sein können.

Endless Space ist ein Juwel im Strategiegenre der letzten Jahre und für wahre Fans von Master of Orion ein echter Hit.

Üb noch ein bisschen, dann klappts auch mit DEM Spiel.


Hast du jemals MoO 1-3 gespielt? Falls du jetzt "ja" sagst... dann hast du gelogen!
Das hier ist ein Witz gegenüber MoO, sebst der 1. Teil von MoO ist bedeutend besser als Endless Space! Und du willst MoO gespielt haben? Dann aber nicht richtig! Ich ziehe immer noch MoO 2 diesen Game hier vor. Also ist ES kein neuer Meilenstein in der Geschichte von Weltraumstrategie ala MoO 2!
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Avatar McLord
McLord
#7 | 21. Jul 2012, 07:15
Die Kritik am zu hohen Schwierigkeitsgrad kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe das Game auf Spielstufe "Impossible", 8 Gegnern, mittelgroße Galaxie gewonnen, ohne auch nur ansatzweise in Bedrängnis gekommen zu sein (kein einziges Mal "neu laden").

Natürlich muss die eigene Rasse die richtigen Buffs bekommen (Schiffs-HP, Schiffs-Storage, Optimismus etc.). Ein bisschen Glück bei der Startposition gehört auch immer dazu. Wenn man dann schnell expandiert, ist man vom Start weg vorn dabei (punktemäßig), die Gegner ziehen im Gesamtscore auch nie weg!

Der Knackpunkt beim Kampf ist, dass Ihr nicht viele Schiffe braucht, sondern die RICHTIGEN Schiffe. Also am Anfang Panzerung gegen Kinetik und als Bewaffnung Laser. Ne 3000er Piratenflotte knackt man so sogar mit einem einzigen 800er Schiff! Nach wenigen Kämpfen sind Eure Schiffe dann auf Level 10, haben exorbitant viele HP und Zusatzschaden und nen hochgelevelten Helden als Piloten. An sowas beisst sich die KI bis zum Endgame die Zähne aus.

Kann sein, dass die KI cheatet, was die Zahl der Schiffe angeht (ich bin auch immer auf Platz 8, was die Zahl der Schiffe angeht). Aber die Schiffe der KI sind totaler Schrott mit ganz schwacher Ausstattung - aufpassen muss man eigentlich nur bei Cravers (die früh auf Raketen umsteigen) und bei Sophos (die aber immer lieber Frieden wollen).

>>>Selbst auf einfacher Stufe hatten alle
>>>Nachbarreiche schon nach ca. 80-100 Zügen
>>>ein VIELFACHES meiner Schiffe, wesentlich
>>>höhere Technologiestufen usw.

Nach 80-100 Spielzügen ist das Spiel lange vorbei (mittlere Galaxiegröße)! Man beherrscht dann große Teile der Galaxis und es ist keine Herausforderung mehr. Man erobert einfach System für System bis zur Siegmeldung. Gewonnen wird eine Partie bis zum 60. Zug. Wenn Du bis dahin noch deutlich hinten liegst, hast du in der Tat keine Chance mehr auf den Sieg. Deswegen musst du gleich am Anfang expandieren, expandieren, expandieren! ASAP die Wurmloch Technologie erfinden, damit Du vor der KI an die freien System kommst.

...das sind übrigens die gleichen Taktiken, die auch schon bei MOO1 und MOO2 funktioniert haben ;)
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Avatar Khornflake
Khornflake
#8 | 03. Aug 2012, 00:14
habe nach 20h spiel den dreh raus und glaube nicht das es überhaupt möglich ist nach 1h auch nur den forschungsbaum durchschaut zu haben....
finde die Amöben sind eine der besten rassen, wenn man sich dazu die eigenen eigenschaften bastelt kann man am anfang gezielt schlüsselpositionen besetzen
ansonsten muss man am anfang nur schnell die"Nicht Baryonische Teilchen" erforschen und die helden schlau einsetzen

habe gegen 4 gegner auf einer großen scheibe bis runde 200 gespielt weil ich mal alles erfoschen wollte und die auswirkungen des terraforming wissen wollte...
scheint da noch einige bugs zu geben,z.B. denke ich ja nie das es gewollt ist das man in einen system über 4k industrie hat durch die nahrungsumwandlung, diese aber nicht mit dem dauerauftrag in dust oder wissenschaft zu verwandeln geht -.-
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Avatar Kalrisiam
Kalrisiam
#9 | 19. Jan 2013, 13:33
Es ist wirklich schade dass man beim Schiffseditor keinerlei optisches Tuning machen kann, bzw. dass sich die angebauten Elemente auch nicht optisch auswirken. Den Spruch von der Gamestar der Sinngemäß hieß, das dieses Spiel so entstanden ist, wie es sich die Community wünscht kann ich auch nicht glauben.

Jedoch kann ich ebenfalls den von elikal beschriebenen Schwierigkeitsgrad nicht nachvollziehen. Meistens waren die Piraten in etwa so stark wie meine Hauptflotte. Im späteren Verlauf hat meisten eine normale flotte von mir gereicht um mehrere Piraten flotten erledigen zu können. Also das die Piraten bei 3000 punkte Flotten sind und ich nur bei 500 ist mir nicht mal bei meines ersten Versuchen passiert.

Auch das sich in der ersten Stunde der Spielverlauf entscheidet ist Quatsch. Natürlich kann ein Fehlstart einem das Leben schwer machen aber auch das bekommt man wieder ausbalanciert. Ich bin prinzipiell auch jemand der das nimmt was ihm geboten wird. Auch bei Civ habe ich nie ein spiel neugestartet nur weil meine Ausgangspunkt zum Start schwer ist.

Und das die Gegner auf höheren Schwierigkeitsgrad anfängt zu Cheaten ist seit Jahren schon üblich. Schon bei Spielen anfangs der 90iger gab es Einstellungen wo man dem Gegner einen Bonusfaktor geben konnte damit dieser schwieriger wird. Im Grunde genau das selbe Prinzip verwenden auch die meisten neuen Spiele.

Weiterhin das was in einem PC spiel steckt ist sowieso keine KI in eigentlichen, sondern man kann es bestenfalls als eine simulierte Intelligenz beschreiben. Da jegliches wissen nur auf umfassenden dennoch eingeschränkten Skripten basiert. Ein Mensch kann seine Idee immer ändern, aus Fehlern lernen und neue Strategien entwickeln und wenn er merkt das ein Problem besteht kann man immer noch bluffen (Funktioniert eigentlich nur bei menschlichen Gegnern, dafür meistens sehr gut ;) ). Ein Skript kommt irgendwann an sein ende und wenn dann der Schwierigkeitsgrad verlang, dass er aber immer noch besser sein soll bleibt keine andere Option als das Cheaten.

Insgesamt ist Endless Space nicht perfekt aber es ist schon ein umfassendes und auch spaßiges Spiel daher empfinde ich die negative Bewertung von elikal als stark überzogen. Ich persönlich würde diesem schon eine Wertung von ca. 80 Punkten geben wenn man sich an die Richtlinien der GameStar hält.
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Avatar Abtacha
Abtacha
#10 | 20. Okt 2013, 02:40
"20-30 Runden mit 3000er Flotten angerauscht"
Das stimmt einfach nicht, abgesehen davon dass man das auch selbst hinbekommt. Zugegeben nicht in der ersten Partie.

Ich habe in Runde 60 auch locker meine 10.000 Angriffspunkte zusammen in der normalen Schwierigkeitsstufe. Die sagen allerdings auch nicht so viel aus wie man meinen könnte :)
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Details zu Endless Space

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: -
Release D: 04. Juli 2012
Publisher: Iceberg Interactive
Entwickler: Amplitude Studios
Webseite: http://www.endlesspace.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 265 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 59 von 2262 in: PC-Spiele | Strategie
 
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