Steam : Steam: Ein revolutionäres Konzept, sofern es von Kunden angenommen wird. Steam: Ein revolutionäres Konzept, sofern es von Kunden angenommen wird. Wie die Website des NRC Handelsblad berichtet, ist der niederländischen Polizei die Verhaftung eines berüchtigten Hackers gelungen. Die »Team High Tech Crime« genannte Einheit hatte die Spur des 20-jährigen Datendiebs mit dem Internetpseudonym »MaddoxX« aufgenommen und konnte den Mann mithilfe einer Eingreiftruppe vergangenen Dienstag in Masstricht stellen.

MaddoxX hatte Kundendaten und Kreditkarteninformationen über eine Website zur Abwicklung von Valves Cyber-Cafe-Partnerprogramms entwendet. Das Programm bietet Internet-Cafe-Betreibern die Möglichkeit für eine monatliche Gebühr Steam-Spiele kostengünstig der eigenen Kundschaft anbieten zu können.
Damit nicht genug: auch Activision wurde bestohlen. So hatte MaddoxX eine frühe Version des inzwischen veröffentlichten Mehrspieler-Shooters Enemy Territory: Quake Wars von deren Server kopiert. Hätte der Dieb die Dateien veröffentlicht, wäre Schätzungen zufolge ein Schaden von mehr als 25 Millionen US-Dollar entstanden.

In etwa der selben Größenordnung beläuft sich der tatsächlich von MaddoxX verprasste Betrag: Insgesamt hat der Hacker 13 Millionen Euro für MP3-Player, Flachbildschirme, Laptops und Online-Poker ausgegeben. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Wie hlportal.de berichtet verspottete der Hacker im April 2007 auf mögliche Konsequenzen für seine Taten angesprochen noch die Fahndungsmethoden der Polizei: »Nothing will happen. I work through remote PCs to do my job.«