Europa Universalis: Rome - PC

Rundenstrategie  |  Release: 18. April 2008  |   Publisher: Koch Media
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Europa Universalis: Rome im Test

»Sieben, fünf, drei - Spektakel vorbei.«

Rom ist bekanntlich nicht an einem Tag erbaut worden. Aber mussten die Global- Strategen von Paradox unbedingt ein genauso zähes Spiel zimmern?

Von Martin Deppe |

Datum: 25.04.2008


Europa Universalis: Rome : Doppelte Belagerung: Unsere Legionen hungern an der römischen Stiefelspitze und am Absatz zwei griechische Städte aus. Unsere Flotte schneidet den Hellenen den Nachschub ab; in Tarent wird deshalb schon das Wasser knapp, in Ager Brutius sinkt die Moral. Doppelte Belagerung: Unsere Legionen hungern an der römischen Stiefelspitze und am Absatz zwei griechische Städte aus. Unsere Flotte schneidet den Hellenen den Nachschub ab; in Tarent wird deshalb schon das Wasser knapp, in Ager Brutius sinkt die Moral. Was wäre die Welt ohne das römische Reich! Asterix, Obelix und tausende Lateinlehrer würden die Arbeitsagenturen verstopfen, und Caesar wäre nur ein Hundefuttername für dekadente Idefixe. Allerdings hätten Strategiespieler auch mehr Freizeit - vor allem, wenn es solche Strategiebrocken wie Europa Universalis: Rome nicht gäbe. Denn das neue Werk von Paradox ist genauso zugänglich, leicht erlernbar und spannend inszeniert wie seine Vorgänger. Nämlich gar nicht.

As time goes by

Wer Europa Universalis 3 kennt, fühlt sich in Rome gleich heimisch. Denn das Spielprinzip ist ähnlich, lediglich die Epoche rutscht rund 1700 Jahre in die Vergangenheit. Wir übernehmen ein Reich unserer Wahl und kümmern uns um Wirtschaft, Diplomatie, Kriegsführung, Innenpolitik und Forschung. Klingt wie Civilization, spielt sich aber anders: Zum einen regieren Sie in Rome nicht rundenweise, sondern in »Echtzeit« mit fünfstufiger Zeitbeschleunigung plus Pausenmodus.

Dabei verwendet das Spiel sogar den historischen römischen Kalender, der mit dem Jahr der Stadtgründung Roms beginnt: 753 vor Christus. Rome umfasst die Jahre 474 bis 727, das entspricht 278 bis 25 vor Christus nach gregorianischem Kalender. Wer außer Spielen nichts zu tun hat, der knöpft sich die ganzen 253 Jahre vor. Alle anderen picken sich einen der neun angebotenen Einstiegspunkte heraus, etwa die beiden punischen Kriege oder Caesars Besuche bei Asterix, auch als Gallische Kriege bekannt.

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Avatar *cu@all*
*cu@all*
#1 | 26. Apr 2008, 17:39
Ein Tolles Game. Endlich mal wieder was was sich zu kaufen lohnt. Und kein Mainstream verunglimpfe schrott Käse wie sonst
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Avatar Chris77Se
Chris77Se
#2 | 26. Apr 2008, 21:22
Der schwärzeste Tag der aktuellen Spielegeschichte wird der sein, an dem EA Paradox aufkauft. Nicht das bisher ein Paradoxtitel perfekt gewesen wäre, aber die Jungs bessern auch Jahre nach erscheinen noch nach, die Spiele sind vorbildlich was Modding anbetrifft und Paradox traut sich wenigstens, Spiele abseits des Mainstreams zu machen.
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Avatar Schmirk
Schmirk
#3 | 27. Apr 2008, 12:31
Das ist typisch GAMESTAR, kennt ihr noch Conquest of the new World?
Einfach , billig präsentiert aber höllischer Spielspass.
Ich bin fan von solchen Games, also beleidigt mich net indem ihr auf der Grafik und den Aniamtionen herumhack, das ist kein TOTAL WAR!!! Und besser 8std vergebens zoggn und von vorne beginnen müssen, als in 4, 6x des Game durch
Kann ja wohl net angehen
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Avatar Macolar
Macolar
#4 | 27. Apr 2008, 23:27
Ich finde die sollten HoI 3 entwikeln anstatt billige Romeklone ohne Echzeitschlachten.
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Avatar Basil F.
Basil F.
#5 | 01. Mai 2008, 22:56
Also wer sich bei Paradoxspielen ernsthaft über die vielen Popups aufregt naja... Natürlich nerven sie, aber was ist das im Vergleich zu der Spieltiefe, die diese Spiele bieten. Ich hab zwar Europa Universalis Rome nicht gespielt, weil mich das Thema nicht so anmacht, aber die ganze Bedienungsunfreundlichkeit verschwindet dann, wenn man nach etlichen Stunden sich einen Zugang zum jeweiligen Spiel geschaffen hat. Das Spiel lebt nicht wie andere vom äußeren Schein, sondern von der Handlungsfülle und der Spieltiefe. Und im Vergleich dazu fallen die nervigen Popups nicht wirklich stark ins Gewicht.
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Avatar Bensdorp
Bensdorp
#6 | 23. Nov 2008, 23:05
Aslo ich habe HoI und EU geliebt, und ich liebe sie immer noch. Ich finde diese Spieltiefe fantstisch auch wenn das ganze Spiel aussieht als stammes aus der Zeit in der es spielt. ob ich jetzt EU: Rome spielen werden weiß ich nicht, aber ich werd mal schauen ob es irgendeiner im Bekanntenkeis hat und mich dann entscheiden...
PS: Wie sagte doch Bernd Fetsch von der Süddeutschen: Komplexitätsmonster[...] für Sonderlinge, die neben ihrem Geschichtsstudium einfach zu viel Zeit haben.
Bin tatsächliche Historiker und Archäologe und erfülle damit diese Klischee voll und ganz!!
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Details zu Europa Universalis: Rome

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Rundenstrategie
Release D: 18. April 2008
Publisher: Koch Media
Entwickler: Paradox Interactive
Webseite: http://www.paradoxplaza.com/rome
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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