Grafikmenü
Spätestens im Grafikmenü merkt man Fallout 4 seine Verwandtschaft zu Skyrim stark an. Beide Spiele setzen auf einen optisch sehr ähnlich gestalteten Launcher, über den Sie außerhalb des Spiels die meisten Einstellungen vornehmen. Im Spiel selbst dürfen Sie dagegen nur die verschiedenen Sichtweiten anpassen. Fallout 4 hat spürbar mehr Einstellungen als seinerzeit Skyrim zu bieten und gefällt uns in dieser Hinsicht gut, auch wenn wir uns teils ein paar mehr Optionen gewünscht hätten. Etwa bei der Wasserdarstellung, für die es erst gar keine eigenen Menüpunkte gibt.
Grafikstufen
Im Grafikmenü können Sie auf Wunsch eine von vier Voreinstellungen auswählen. Auf der höchsten Stufe gefallen uns vor allem die stimmige Beleuchtung und die hohe Sichtweise aller Objekte, so manche Textur und vor allem die Animationen wirken aber auch auf dieser Stufe nicht mehr ganz zeitgemäß. Optisch halten sich die Unterschiede auf der Stufe »hoch« stark in Grenzen, während bei mittleren Details bereits deutlich mehr Objekte und Schatten aus dem Bild verschwinden. Niedrige Details sind allein aufgrund der geringen Sichtweite nicht wirklich empfehlenswert.
Benchmarks: Grafikkarten
1920x1080
Durchschnittliche fps
- Mittlere Details
- Maximale Details
- 0
- 30
- 60
- 90
- 120
- 150
Um Ihnen einen zusätzlichen Eindruck zu vermitteln, wie gut Fallout 4 mit unterschiedlichen Grafikkarten und Einstellungen läuft, finden Sie als Ergänzung zur Technik-Tabelle an dieser Stelle konkrete Benchmarks. Die Grafikkarten-Tests sind alle mit einem Core i7 4790K, 16,0 GByte DDR-1600 Arbeitsspeicher und einer SSD unter Windows 10 entstanden.
Die durchschnittlichen fps zeigen, dass Fallout 4 in Full HD relativ genügsam ist: Selbst auf maximalen Details erreichen die Einsteiger- bis Mittelklasse-Grafikkarten R9 270X und GTX 960 meist gut spielbare Bildraten. Wie die minimalen fps deutlich machen, rutschen die fps mit diesen Karten in anspruchsvollen Szenen allerdings durchaus auch Mal in etwas ruckelige Bereiche, deshalb kann es sich lohnen, die Grafikdetails leicht zu reduzieren.
Um in 2560x1440 mit maximalen Details spielen zu können, muss es dann schon eher eine Grafikkarte vom Kaliber der GTX 970 oder der R9 290X sein, wobei dann auch diese Karten mit maximalen Details in manchen Szenen ihre Probleme haben. In 4K-Auflösung kommen schließlich selbst eine R9 Fury X oder eine GTX 980 Ti ins Schwitzen, wirklich flüssiger Spielspaß ist dann nur noch mit reduzierten Details oder Dual-GPU-Systemen möglich.
1920x1080
Minimale fps
- Mittlere Details
- Maximale Details
- 0
- 20
- 40
- 60
- 80
- 100
Benchmarks: Prozessoren
Die Prozessor-Benchmarks machen klar, dass die Grafikkarte in Fallout 4 deutlich wichtiger für ein flüssiges Spielerlebnis ist als die CPU. So limitiert der AMD FX 6300 die GTX 980 Ti zwar in Full HD stark, allerdings erreicht sie immer noch problemlos flüssige Bildraten weit über 60 fps. Bei der deutlich langsameren R9 270X messen wir bereits in Full HD praktisch keinen Unterschied mehr zwischen einem FX 6300 und einem deutlich schnelleren Core i7 4790K – die R9 270X ist also die fps-Bremse. In höheren Auflösungen schrumpfen die Differenzen zwischen den beiden Prozessoren auch mit der GTX 980 Ti stark zusammen, weil die Grafikkarte dann immer mehr zum limitierenden Faktor wird.
1920x1080
Durchschnittliche fps
- Mittlere Details
- Maximale Details
- 0
- 30
- 60
- 90
- 120
- 150
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