Far Cry 4 : Bei einigen Spielern ist der Open-World-Shooter Far Cry 4 aus dem Uplay-Account verschwunden. Möglicherweise haben die Betroffenen gestohlene Produkt-Keys erworben. Bei einigen Spielern ist der Open-World-Shooter Far Cry 4 aus dem Uplay-Account verschwunden. Möglicherweise haben die Betroffenen gestohlene Produkt-Keys erworben.

Zum Thema Far Cry 4 ab 7,49 € bei Amazon.de Far Cry 4 für 17,99 € bei GamesPlanet.com Update (3. Februar 2015): Wie Ubisoft der englischsprachigen Webseite gameinformer.com per E-Mail mitgeteilt hat, wurden einige der zunächst gesperrten Produktkeys für Far Cry 4 wieder reaktiviert. Betroffen von dieser Maßnahme sind alle Kunden, die das Spiel bereits erfolgreich aktiviert und gestartet hatten, bevor ihnen der Zugang zum Spiel schließlich verwehrt wurde.

Außerdem arbeite man derzeit mit Electronic Arts zusammen an einem Plan, um den Erwerb und Weiterverkauf von Produktkeys durch den Einsatz gestohlener Kreditkartendaten über Origin in Zukunft zu unterbinden, so der Entwickler und Publisher weiter. Und auch weiterhin werde man Spiele deaktivieren, die nachweislich in betrügerischer Absicht erworben und weiterverkauft worden seien. Man empfehle deshalb allen Kunden, ihre Download-Spiele ausschließlich aus dem Uplay-Shop oder von vertrauenswürdigen Händlern zu kaufen.

Update (28. Januar 2015): Der Ubisoft-Support hat mittlerweile auf die Beschwerden zahlreicher Kunden reagiert und die Sperrung der Produktkeys für Far Cry 4 näher erläutert. Demnach handelt es sich dabei um betrügerisch erlangte Spiellizenzen, die anschließend von den Betrügern weiterverkauft wurden:

»Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir deaktivieren regelmäßig Keys, die durch Betrug erworben und anschließend weiterverkauft wurden. Im aktuellen Fall suchen wir nach der Quelle des Betrugs und werden die Kunden informieren, sobald wir neue Informationen erhalten. In der Zwischenzeit sollten sich betroffene Kunden mit dem Händler in Verbindung setzen, von dem sie den Key bezogen haben.«

Und mittlerweile scheinen dem Publisher und Spielentwickler weitere Details zur ursprünglichen Herkunft der Produktkeys vorzuliegen. In dem vorliegenden Fall wurden die digitalen Download-Exemplare von Far Cry 4 im Origin-Store von Electronic Arts erworben - und zwar mit gestohlenen Kreditkartendaten. Das geht jedenfalls aus einem Ubisoft-Statement gegenüber gameinformer.com hervor.

Auch ein Sprecher von Electronic Arts hat das mittlerweile bestätigt und rät allen Betroffenen, Produktkeys nur noch bei Origin direkt oder von vertrauenswürdigen Wiederverkäufern zu erwerben. Die betroffenen Kunden sollen sich mit ihren Händlern in Verbindung setzen, um eine Entschädigung zu erhalten.

Ursprüngliche Meldung: Der Spielentwickler und Publisher Ubisoft hat offenbar zahlreichen Spielern seines Open-World-Actiontitels Far Cry 4 die Spiellizenz entzogen und das Spiel aus den entsprechenden Uplay-Konten entfernt. Das berichten diverse Betroffene in den offiziellen Ubisoft-Foren und auf reddit.com.

Die betroffenen Spieler haben ihre Produkt-Keys eigenen Angaben zufolge von Drittanbietern erworben. Genannt werden unter anderem G2A, G2Play und verschiedene eBay-Verkäufer.

Ubisoft selbst hat sich zu der Sperrung der entsprechenden Produkt-Keys bisher noch nicht offiziell geäußert. Ein Reddit-Nutzer berichtet jedoch von einer Rückmeldung durch das Unternehmen auf seine Anfrage. Ihm sei empfohlen worden, sich mit seinem Händler in Verbindung zu setzen und dort nachzufragen, warum sein Spielzugang widerrufen worden sei.

Noch ist also unklar, warum es zu den Key-Sperrungen kam. Ein Grund könnte jedoch sein, dass die digitalen Far-Cry-4-Versionen auf kriminellen Wegen beschafft und dann weiterverkauft wurden.

Bereits in der Vergangenheit gab es hin und wieder Ärger mit Produkt-Keys aus oben genannten Quellen. Unter anderem teilte der Publisher Devolver Digital im Mai 2014 per twitter.com mit, von G2A verkaufte Spiele grundsätzlich nicht als legitim anzusehen und die entsprechenden Keys zu sperren.

Far Cry 4
Dieser Tiger ist von einem der Jäger auf uns gehetzt worden. Nur, wenn wir schnell auf A hämmern, überleben wir seinen Kuss.