Flatout 3 : Weder ein Bug noch ein Grafikfehler: Wir brettern tatsächlich mit 360 Sachen durchs Kiesbett. Und ja, so shaut Flatout 3 mit maximalen Details aus. Weder ein Bug noch ein Grafikfehler: Wir brettern tatsächlich mit 360 Sachen durchs Kiesbett. Und ja, so shaut Flatout 3 mit maximalen Details aus. Gut, man hätte misstrauisch werden können, wenn ein Rennspiel von Strategy First (!) kommt und die finnischen Serienväter von Bugbear nicht mehr am Steuer sitzen. Aber die ersten zwei Teststunden mit Flatout 3übertreffen selbst unsere schlimmsten Erwartungen.

Was einmal ein spaßig-chaotisches Rennspiel war, ist nun nur noch chaotisch. Schuld sind eine hyperaggressive Gegner-KI, ein ebenso schwammiges wie schwachsinniges Fahrverhalten (das keinerlei Rücksicht auf die Bodenbeschaffenheit nimmt) sowie ein Kollisionsverhalten, das mehr an Gummibälle als an tonnenschwere Muscle Cars erinnert. Hinzu kommt eine furchtbar verschwommene Grafik, so dass wir Hindernisse oft viel zu spät erkennen. Ausweichmanöver werden durch die regelmäßigen Ruckeleinlagen zum Glücksspiel.

Kurzum: Ein kontrollierbarer Rennablauf ist in Flatout 3 nahezu unmöglich. Ach, und hatten wir schon erwähnt, dass es weder Karrieremodus noch Tuningoptionen gibt und das Spiel deutlich hässlicher aussieht als der mehr als das fünf Jahre alte Flatout?

Einen vollständigen Verriss ... pardon ... Test von Flatout 3 lesen Sie voraussichtlich morgen abend. Wir wollten Sie nur schon mal vorab inständig vor diesem dreisten Versuch warnen, mit Hilfe eines guten Namens ein schlechtes Spiel zu verkaufen.