Ghost Recon: Future Soldier ist der neue Teil von Ubisofts Taktikshooter-Reihe. Bei einer Präsentation auf der E3 konnten wir bereits gut erkennen, was den Titel auszeichnen wird. Erneut schlüpft der Spieler in die Rolle eines Spezialsoldaten, der mit allerlei hochmodernem Krimskrams ausgestattet ist und brenzlige Aufträge erfüllen muss. In der E3-Mission muss ein Terroristen an einem Strand irgendwo in Europa dingfest gemacht werden. Dafür schleicht der Spieler sich zunächst an die Strandmauer heran - besonders vorteilhaft ist dabei der Spezialanzug, der die Ghosts – so der Name der Spezialeinheit - mit der Umgebung verschmelzen lässt. Dadurch werden die Soldaten nahezu unsichtbar.

Technische Hilfsmittel

Ghost Recon: Future Soldier : Nach und nach werden die gegnerischen Soldaten lautlos ausgeschaltet. Future Soldier soll insgesamt mehr Nahkämpfe bieten, was das Spielerlebnis zusätzlich intensiviert. Zahlreiche technische Hilfsmittel erleichtern die brisante Arbeit. Bei der Präsentation wird zum Beispiel das neue Crosscom präsentiert, das Gegner im Umkreis automatisch erkennt und Informationen über betreffende Personen ausspuckt - sehr praktisch. Die Technik von Ghost Recon: Future Soldier macht übrigens schon einen ziemlich guten Eindruck. Feine Details am Strandsteg, die geschmeidigen Animationen und der atmosphärische ständige Funkkontakt mit den Teamkollegen sind gelungen.

Ghost Recon: Future Soldier : Deckung ist wichtig für die Soldaten, aber Achtung: Die kann vom Gegner zerstört werden. Deckung ist wichtig für die Soldaten, aber Achtung: Die kann vom Gegner zerstört werden.

Egoperspektive und Deckung

Ghost Recon: Future Soldier : Die Kameraperspektive ist serientypisch schräg hinter der Spielfigur, allerdings gibt es auch Abschnitte, wo in der der Ego-Perspektive geballert wird Ballern ist dabei wörtlich zu nehmen, denn bei Ubisofts Taktikshooter wird nicht nur geschlichen. Nachdem der Oberschurke nämlich geschnappt worden ist, landen am Strand Helikopter und setzen weitere Soldaten ab. Die folgenden actiongeladenen Schusswechsel finden teilweise in der Ego-Perspektive statt. Über Kimme und Korn lassen sich die Gegner besser anvisieren. Ebenfalls sehr vorteilhaft ist die Deckungsfunktion, mit der sich die Ghosts hinter Gegenstände kauern können. Aber Vorsicht: viele Deckungsmöglichkeiten sind zerstörbar und zerbröseln bei starkem Beschuss.
Future Soldier wurde erst kürzlich auf das Jahr 2011 verschoben.

Ghost Recon: Future Soldier
Schon im Auftakt verballern wir mehr blaue Bohnen als im gesamten ersten Ghost Recon von 2001.