GTA 4 :

Trotz Verschiebungen und Termingerüchten dürfte GTA 4 in absehbarer Zeit auch für PC-Spieler zu haben sein. Rockstar betont, es handele sich bei der Version nicht um eine normale Portierung. Laut Rockstar arbeitet bereits seit Januar 2008 ein 50 Mann starkes Team an dem Produkt. Also lange bevor die Konsolenfassung fertig war.

Warum dauert das Ganze dann so lange? Antwort: Die PC-Fassung bekommt einige exklusive Inhalte. Herzstück dabei ist der Video-Editor. Wie schon im Vorgänger zeichnet das Spiel ständig die letzten 60 Sekunden auf, die Sie per Druck auf F2 abspeichern können. Mit dem Editor sollen Sie die Aufnahmen später zu dramatischen Filmen verarbeiten können. Externe Programme wie Fraps werden dadurch unnötig. Außerdem sollen auf dem PC mehr Spieler am Multiplayer-Modus teilnehmen können als auf der Konsole - da waren es nur 16 pro Partie. Wie viele genau konnte man uns jedoch noch nicht sagen. Per Custom-Matches und entsprechenden Filtern soll es nun zudem leichter fallen, passende Partien und Mitspieler zu finden.

Drehbuch abholen

GTA 4 : Wir nehmen eine Mission an, die zunächst recht einfach klingt. Unsere Zielperson liegt nach einem Herzanfall auf der Intensivstation einer Klink. Unserem Auftraggeber ist daran gelegen, dass wir ihr Leiden verkürzen.

Wir laufen zur nächsten Straße um uns einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Die schwere Limousine, die wir an der nächsten Straßenecke klauen, fährt sich schwerfällig und ähnlich schwammig wie auf der Konsole. Besonders die Motorräder fliegen gerne mal aus der Kurve. Als wir auf einem Feuerstuhl den Gashahn aufdrehen, macht sich das verbesserte Bild-Streaming bemerkbar: Auf dem PC verläuft der Geschwindigkeitsrausch kontrollierbarer und ohne plötzlich aufpoppende Gebäude. Am Ende einer langen Geraden steht eine einladende Sprungschanze, die über einen Flusslauf gerichtet ist. Wir brettern über die Planke, heben ab und schweben sekundenlang durch die Luft, bevor wir knapp das andere Ufer erreichen. Zum ersten Mal drücken wir die Aufnahmetaste.

Ganz so einfach wie angenommen entpuppt sich unsere Mission dann allerdings doch nicht. Die Leibwachen, sowie die Zielperson selbst sind zwar schnell erledigt, doch als wir wieder auf den Gang treten verstellen uns breitschultrigen Herren in Polizei-Uniform den Weg. Wir halten der Übermacht nur kurz stand, dann lassen wir uns gezwungenermaßen selbst in die Notaufnahme einliefern.

Beim zweiten Versuch verkleiden wir uns als Arzt. So werden wir von den Wächtern artig gegrüßt und schalten dem Kranken nun kurzerhand die lebenserhaltenden Geräte ab, um uns schnell wieder in Richtung Ausgang zu begeben. Scheinbar zu schnell. Zwar entkommen wir diesmal aus dem engen Korridor bevor der Alarm schrillt, doch auf der Straße bilden Streifenwagen bereits einen Halbkreis um den Krankenhaus-Eingang. Aber Action wollten wir ja ohnehin nicht ganz aus dem Weg gehen.