H1Z1 : Zum kommnenden Online-Zombie-Survival-Spiel H1Z1 gibt es einige neue Infos. Unter anderem geht das Entwicklerteam auf das Mikrotransaktions-Modell ein und betont, kein Pay2Win-Konzept verfolgen zu wollen. Zum kommnenden Online-Zombie-Survival-Spiel H1Z1 gibt es einige neue Infos. Unter anderem geht das Entwicklerteam auf das Mikrotransaktions-Modell ein und betont, kein Pay2Win-Konzept verfolgen zu wollen.

John Smedley, CEO von Sony Online Entertainment, lieferte auf dem Social-News-Aggregator reddit.com weitere, interessante Informationen zum kürzlich neu angekündigten Survival-Game H1Z1. Demzufolge hatte das Entwicklerteam gerade erst ein Meeting zum Finanzierungsmodell des Titels und den Items, die Spieler für Echtgeld über den Station-Cash-Store werden kaufen können.

Smedley macht dabei noch einmal deutlich, dass man kein Pay2Win-Konzept verfolgen möchte. Im Shop werden also keine Waffen, Munition, Essen, Trinken, Boosts und andere für den Survival-Aspekt wichtigen Gegenstände angeboten. Stattdessen finden sich dort zustätzliche Charakter-Slots, Anziehsachen und Pakete mit speziellen Emotes. Natürlich stehen Basis-Emotes allen Spielern kostenlos zur Verfügung.

Ob ein Charakter an einen Server gebunden ist oder frei zwischen den Servern wechseln darf, ist noch nicht festgelegt. Des Weiteren werden auch Schlüssel angeboten, mit denen man Kisten, die man in der Spielwelt findet, öffnen kann. Die Kisten sind aber nur mit Dingen aus dem Shop gefüllt. Smedley betont, dass man nicht die Katze im Sack kauft, denn man darf, bevor man einen Schlüssel kauft, in die Kiste schauen und den Inhalt begutachten.

Kleidung ist laut Smedley in H1Z1 durchaus wichtig. Immerhin lässt sich so das Äußere des Charakters individualisieren und von anderen Spielfiguren abheben. SOE denkt außerdem sogar darüber nach, dass die Temperatur den Spielercharakter beeinflusst. Wenn es z.B. in der Nacht kühl wird, dann kann man einen Unterschlupf suchen oder sich durch Klamotten oder am Lagerfeuer aufwärmen. Deshalb ist es auch wichtig, dass man eine Vielzahl an Kleidungsstücken im Spiel erbeuten oder selbst herstellen kann. Man ist also nicht zum Kauf gezwungen.

In H1Z1 wird es allerdings ein Haltbarkeit-System geben. Das bedeutet, dass erbeutete oder hergestellte Kleidungsstücke nicht ewig haltbar sind, sondern durch Schaden und Tod des Charakters strapaziert werden und kaputt gehen. Die Klamotten können aber geflickt werden. Station-Cash-Items werden allerdings nicht zerfallen.

Generell sind die Spielerleichen komplett lootbar - aber Station-Cash-Items gehen auch im Todesfall nicht verloren. Gekaufte Klamotten werden in einem speziellen Spint gelagert und stehen allen Charakteren eines Accounts zur Verfügung - man wird also nicht mehrfach zur Kasse gebeten. Für die erbeuteten oder hergestellten Items gibt's aber in H1Z1 kein globales Inventar, auf das alle Charaktere zugreifen.

Obwohl Spieler den Verlust ihrer Station-Cash-Items nicht befürchten müssen, erhalten sie dennoch einen Anreiz, sich ein cooles Station-Cash-Kleidungsstück von einem anderen Überlebenden zu ergattern. Es besteht nämlich die Möglichkeit, eine Kopie eines Station-Cash-Items aus einer Spielerleiche zu ziehen. Allerdings ist das erbeutete Stück leicht beschädigt und ist nicht unbegrenzt haltbar. Die erbeuteten Station-Cash-Kleidungsstücke können ebenfalls repariert werden. Das dafür benötigte Nähzeug steht im Store bereit. Dieses Vorgehen soll aber etwas günstiger als das im Shop angebotene Original-Kleidungsstück sein.

SOE bietet also in Sachen Station-Cash-Items einen Kompromiss an. Sollte dieser Mittelweg jedoch ungebührlich ausgenutzt werden, wird SOE das dafür geplante Loot-System noch einmal überdenken.

Das Entwicklerteam hat viele Ideen und Pläne in der Schublade, die jedoch noch nicht in Stein gemeißelt sind. Dennoch gibt John Smedley einige Vorschläge an die Reddit-Community weiter, um sich die Meinung der Fangemeinde einzuholen und darüber zu diskutieren. Unter anderem könnte es passieren, dass getötete Spielercharaktere reanimiert werden und wie in ZombieU als Zombies durch die Gegend wandern. Wird der Reanimierte erlegt, dann ist er natürlich ebenfalls voll lootbar. Selbst ein »Spiel als Zombie«-Feature könnt in Zukunft einmal möglich sein - das aber mit Einschränkungen, um Exploits vorzubeugen.

Weitere Details zu den Plänen und Inhalten von H1Z1 folgen. John Smedley erwähnte zum Beispiel auch, dass Haustiere ins Spiel kommen. Informationen dazu gibt SOE in Kürze bekannt.

Das Early-Access-Programm von H1Z1 startet voraussichtlich im Mai 2014. Die Frühzugang-Version soll 19,99 US-Dollar kosten.

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H1Z1
Gegen Zombies und aggressive Mitspieler sind Pfeil und Bogen zwar nicht allzu effektiv. Dafür lässt sich beides relativ schnell und einfach gleich zu Beginn herstellen.