Erst vor kurzem stellte Blizzard Entertainment unter anderem mit »Purify« eine neue Priester-Karte aus dem neuen Hearthstone-Abenteuer »Eine Nacht in Karazhan« vor - und löste damit eine Welle der Entrüstung aus.

Aus den Reihen der Community erntete Blizzard wegen dieser angeblich sehr schwachen Karte teilweise recht heftige Kritik. Vor allem kam immer wieder das Argument auf, dass der Priester derzeit ohnehin eine recht schwache Klasse ist, die unbedingt bessere Karten benötigt, um an Relevanz zu gewinnen.

Passend dazu: Alle Karten aus Hearthstone: Eine Nacht in Karazhan

Das sagen die Entwickler

Jetzt hat Ben Brode von Blizzard Entertainment in einem Entwickler-Video ausführlich Stellung zu diesem Thema genommen. Demnach sei es im besagten Fall gar nicht die Absicht gewesen, eine besonders starke Karte zu erstellen. Stattdessen wolle man auch denjenigen Spielern neues Material bieten, die gerne »verrückte Decks« basteln.

Wir haben jede Menge Gründe, warum wir Karten machen. Nicht alle diese Gründe zielen darauf ab, sie als Tier-1-Deck zu positionieren. Manchmal wollen wir es den Spielern ermöglichen, verrückte Decks zu erstellen. Einige Spieler haben Spaß daran, mit schlechten Karten zu gewinnen. Wir versuchen, wettbewerbsfähige Karten zu entwickeln, die das Meta Game durchrütteln. Doch das ist nicht die einzige Art von Karten, die wir machen.

Das vollständige Entwickler-Video finden Sie oberhalb dieser Meldung. Das Abenteuer Hearthstone: Eine Nacht in Karazhan erscheint am 11. August 2016.

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Karten aus dem Addon »Eine Nacht in Karazhan«: Druiden