Hearts of Iron 4 ist pünktlich zum D-Day erschienen und setzt sich, wie unser Test zeigt, ein wenig zwischen die Fronten. Einsteiger haben es schwer, Veteranen könnten auf Dauer unterfordert sein.

Im Fazit-Video sprechen Michael Graf und Reiner Hauser darüber, was ihnen an dem Globalstrategie-Spiel von Paradox Interactive gut gefällt und was weniger. Wer indes inhaltlich schon von dem Titel überzeugt ist, aber noch wegen der Zensur in Deutschland zögert und mehr zu diesem Thema erfahren möchte, sollte sich unser ausführliches Interview mit dem Rechtsanwalt Sebastian Schwiddessen durchlesen.

Hearts of Iron 4
Auf lange Sicht wollen wir die britische Insel erobern. Dafür schicken wir unsere ganzen Fliegerstaffeln in den Ärmelkanal und zerschießen langsam aber sicher die feindliche Flotte.

Die wesentlichen Vorzüge und Kritikpunkte an Hearts of Iron 4, die wir im Video nennen zusammengefasst:

  • Probleme der Einheiten-KI bei zerstückelten Fronten

  • Grundsätzlich passable KI, die neben einigen Aussetzern Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit Verbündeten hat

  • Packende Mehrfronten-Kriege

  • Gut umgesetztes Produktionssystem

  • Gefahr, übermächtig zu werden, auch weil das eigene Reich ohne richtige Aufstände zu stabil ist

  • Teilweise seltsame Friedensschlüsse und keine Möglichkeit, einzelne Nationen zu befreien

  • Handelssystem mit Macken

  • Zu viele kleine Einheiten-(Verbesserungen), deren Nutzen sich nicht erschließt

  • Kaum Einführung für Einsteiger

  • Fummelige Flugzeugsteuerung

  • Interface nicht immer durchdacht

  • Gutes Fundament für DLCs und Patches