Zum Thema » Making of Hitman 5 So entstand das Attentäter-Spiel » Die Hitman-Historie Zwölf tödliche Jahre Hitman 5 ab 6,99 € bei Amazon.de Auch beim neuen Hitman: Absolution geht es in den Missionen ja darum, eine meist gut geschützte Einzelperson auszuschalten. Im separaten Auftragsmodus hingegen kann jede Figur einer Mission auf die Abschussliste geraten – Wachleute, ein Kleinganove, zwei Polizisten. Dabei haben wir grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder erstellen wir selber einen Auftrag, wählen also in einer Mission Zielpersonen aus, legen die Einsatzbedingungen fest (dazu gleich mehr) und geben diesen Auftrag online an andere Spieler weiter. Oder aber wir nehmen einen Auftrag an, der wiederum von einem anderen Spieler zusammengestellt wurde. Je schneller und sorgfältiger so ein Job ausgeführt wird, desto besser.

Einen Auftrag erstellen

Um einen Auftrag zu bauen, müssen wir ihn selber schaffen. Sprich: Wir markieren innerhalb einer Mission eine Person – und bringen sie anschließend um. Dadurch ist sie als Ziel gespeichert, außerdem die Umstände der Tat: Zum Beispiel, welche Waffe oder welches Werkzeug wir für den Mord verwendet haben, welche Klamotten wir dabei anhatten, und ob wir die Leiche danach versteckt haben. Bis zu drei Opfer können wir so markieren, eliminieren und speichern. Abhauen müssen wir danach natürlich auch – und der Level-Ausgang, den wir wählen, ist auch die Vorgabe für unsere »Nachspieler«. Sobald wir den Level verlassen, wird der Auftrag mit unseren Mordopfern und den Zusatzbedingungen gespeichert und steht zum Nachspielen parat.

Allerdings können wir bei Einsätzen mit Menschenmengen nicht wild irgendwelche Passanten in der als Mordopfer markieren. Stattdessen gibt das Spiel mehrere besondere Personen vor, aus denen wir wählen: einen Sushi-Koch an seinem Stand etwa, oder einen Polizisten, der Streife läuft. Klingt nach einer starken Einschränkung, ist aber sinnvoll, denn diese besonderen potentiellen Zielpersonen haben ein detaillierteres Eigenleben als irgendein Typ aus der Masse, der nur herumsteht. Bei Levels, in denen jede Figur ein Gegner ist, etwa in einem Gebäude voller Gangster, ist allerdings jede Person als Opfer markierbar.

Einen Auftrag ausführen

Die Ziele und Nebenbedingungen eines Spieler-Auftrags können wir vor ab einsehen – und uns entsprechend eine Taktik zurechtlegen. Wollen wir nur das Hauptziel erledigen, egal wie, und schnell wieder verduften? Oder erfüllen wir auch die Nebenbedingungen, was länger dauert und viel mehr Risiken birgt? Je mehr Mühe sich der Auftragsgeber beim Missionsbasteln gegeben hat, desto interessanter ist natürlich die Aufgabe. Das dürfte vor allem Hitman-Profis reizen, die ohnehin gerne perfekt spielen wollen und noch die letzte Zehntelsekunde herausholen wollen.

Denn abgerechnet wird am Schluss ganz genau: Welche Nebenbedingungen haben wir erfüllt? Wie schnell konnten wir fliehen? Wenn wir eine Mission mehrfach spielen und unsere Punktzahl verbessern, wandert die Differenz auf unser Offshore-Konto – ein zusätzlicher Anreiz. Und weil jeder Missions-Selberbauer seinen Einsatz auch selber schaffen muss, wird es keine unschaffbaren Einsätze geben. Insgesamt ist der Auftragsmodus eine interessante Idee, wir hoffen, dass viele Spieler mitmachen und gute Missionen bauen, denn das erhöht den Weiterspielwert schließlich enorm.

Hitman: Absolution : Wir haben den Polizisten also Opfer markiert – wenn wir ihn jetzt umbringen, wird er als Auftragsziel für andere Spieler gespeichert.

Opfer markieren
Wir haben den Polizisten also Opfer markiert – wenn wir ihn jetzt umbringen, wird er als Auftragsziel für andere Spieler gespeichert.