Homefront - PC

Ego-Shooter  |  Release: 15. März 2011  |   Publisher: THQ Entertainment
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Homefront im Test

Starke Bilder, schwacher Ton

Mit seinem interessanten Szenario und einigen Gänsehaut-Sequenzen hat der Ego-Shooter Homefront von THQ und Kaos Studios vorab für viel Aufsehen gesorgt. Im Test der Singleplayer-Kampagne kommt jetzt die Ernüchterung.

Von Fabian Siegismund |

Datum: 15.03.2011


Zum Thema » Test-Video: Homefront Kommentierte Spielszenen & Fazit » Technik-Check: Homefront Systemanforderungen und Grafikvergleich » Wie gefährlich ist Nordkorea? Szenario-Special zu Homefront Im Nahen Osten brechen reihenweise die Tyrannen weg, China ist auch nicht mehr, was es mal war, und die Russen … ach bitte. Nur gut, dass sich Nordkorea immer noch mit schöner Regelmäßigkeit weltpolitisch daneben benimmt. Denn so muss der »Schurkenstaat« im Ego-Shooter Homefront von THQ als das Böse herhalten.

Basierend auf dem realen Konflikt zwischen dem kommunistischen Norden und dem demokratischen Süden Koreas hat der amerikanische Autor John Milius ein spannendes und halbwegs glaubwürdiges Zukunftsszenario gezeichnet. Nach dem Tod Kim Jong-Ils übernimmt dessen Sohn Kim Jong-Un die Macht in Nordkorea. Er vereinigt die verfeindeten Bruderstaaten mit Gewalt und erobert in den Folgejahren große Teile Südostasiens sowie Japan. Als die von der Weltwirtschaftskrise stark geschwächten USA dann auch noch Opfer einer tödlichen Grippe-Epidemie werden, marschieren koreanische Truppen in Nordamerika ein und errichten eine Schreckensherrschaft, die der der Nazis in nichts nachsteht.

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Homefront
Das Finale des Spiels beginnt vergleichsweise spektakulär, versumpft danach jedoch im Mittelmaß.

Krieg den Besatzern!

Einer der unzähligen Leidtragenden der bei Spielstart schon einige Zeit andauernden Besetzung ist Robert Jacobs, unser Alter Ego in Homefront.

Homefront : Connor hat uns vor der Deportation gerettet. Ansonsten erfahren wir nichts über ihn. Connor hat uns vor der Deportation gerettet. Ansonsten erfahren wir nichts über ihn. Der Ex-Pilot wird eines Morgens im Jahr 2027 von koreanischen Truppen aus seiner armseligen Behausung gezerrt, um deportiert zu werden. Wohin, weiß er nicht, aber es sieht nicht gut aus: Überall auf der Straße treiben die Invasoren Menschen zusammen; sie misshandeln, prügeln und morden ungestraft. Homefront überflutet uns schon in den ersten Minuten mit Szenen grausamer Unmenschlichkeit, die auch in der deutschen Version nicht geschnitten wurden. Da wird zum Beispiel ein junges Paar vor den Augen seines schreienden und weinenden zweijährigen Sohnes auf offener Straße hingerichtet. Die Botschaft von Homefront ist klar: Jeder einzelne koreanische Soldat ist ein Sauhund, den es zu vertreiben gilt. Und diese Botschaft, so plump sie auch ist, kommt an.

Steam-Pflicht
Um Homefront spielen zu können, müssen Sie den Titel an ein Steam-Konto binden, was eine Internetverbindung voraussetzt und den Weiterverkauf des Spiels verhindert.

Was hingegen nicht ankommt, ist Jacobs’ Gefangenentransporter: Der Bus wird von zwei Widerstandskämpfern gekapert, Jacobs bei der Gelegenheit befreit. Nun gehört er zwangsläufig auch zur Resistance, und die hat eine Aufgabe für ihn. Welche, verraten seine Befreier zunächst nicht. Und Jacobs fragt auch nicht nach, denn er schweigt beharrlich. Es gibt Spiele, da stört ein stummer Held nicht (siehe Half-Life ), doch Homefront gehört nicht dazu. Denn in einer solchen Situation wäre es doch normal, zu fragen: »Danke, aber was wollt ihr eigentlich von mir?!« Stattdessen fügt sich Jacobs gleichmütig in sein ungewisses Schicksal und ballert sofort fröhlich mit.

Zu ballern gibt’s in Homefront mehr als genug: keine Spur von subtilen Guerilla-Taktiken, die dem Szenario entsprechen würden, stattdessen nehmen es Jacobs und seine neuen Freunde zu dritt mit der ganzen Invasionsarmee auf. Homefront mutiert schon nach wenigen Minuten vom potenziellen Polit-Actionthriller zum Call of Duty -Klon, inklusive unendlich nachwachsender Gegnerhorden. Wir schießen derart viele Koreaner über den Haufen, dass wir uns mit der Zeit fragen, wie viele da eigentlich noch zum Amerika-Besetzen übrig bleiben. Und wie die das überhaupt hinbekommen haben, wenn man bedenkt, wie dumm sich unsere Gegner verhalten.

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Avatar b0mb
b0mb
#1 | 15. Mrz 2011, 11:27
Auch wenn die Wertung für das Spiel bei knapp 70% immer noch als gut zu bewerten ist, fällt mir jedoch auf, das eure Wertungen teilweise echt gruselig im Vergleich zu der breiten Masse ausfallen.

Bei Bulletstorm war das auch schon der Fall.

Wenn ich dann sehe, dass unspielbare Spiele wie Alone in the Dark z. B. mal ne Wertung über 80% bekommen haben, dann kann ich die Welt nicht mehr verstehen.

Aber zum Glück ist das ja das subjektive Urteil des Testers und inzwischen weiss ich, wessen Meinung der meinen am nächsten kommt. ;)
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Avatar Serah007
Serah007
#2 | 15. Mrz 2011, 11:37
Hoffe der Mp wird super. Wenns da nicht mehr als 83 wie bei der Gamepro gibt dann :X

EDIT: Achja der test ist bis zu diesem Punkt komplett von Gamepro übernommen. Und ja ich weiß jetzt kommen Rote Daumen aber ich hab recht.
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Avatar BiffyClyro
BiffyClyro
#3 | 15. Mrz 2011, 11:38
hallo fabian,

danke für den guten test!

aber mich hat homefront eh nur wegen des mp interessiert.

wird´s dazu noch nen extra test(video) geben?

grüße!
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Avatar Salladin
Salladin
#4 | 15. Mrz 2011, 11:38
Schade. Ich habe zwar befürchtet das so etwas passiert, hatte aber bis zum Schluss die Hoffnung, das nicht nur ein COD Klon der die Story mit shockbildern verschleiert rauskommt.
Von der idee hätte das was werden können.
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Avatar m.szabo
m.szabo
#5 | 15. Mrz 2011, 11:46
Wirklich schade! Hätte mich gern in einem frischen Szenario ausgetobt...
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Avatar The Praedator
The Praedator
#6 | 15. Mrz 2011, 11:46
Ich hatte zwar nicht geplant mir es zu kaufen,
aber das das so schlecht wird hätte ich nicht gedacht.
Wie kann man nur so ein gutes Storygrundgerüst abreisen.


Naja nächste Woche kommt ja sowieso Crysis 2 raus, das hat denk ich mal mehr zu bieten.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#7 | 15. Mrz 2011, 11:47
Schlechter Ton stimmt. Ich fand's sehr deprimierend. Hab mir das Spiel gestern Nacht per Steam vorgeladen, so dass ich es dann um 12 zocken konnte. Aber dann: Im Spiel kein Ton. Die Videos und Windows haben Ton, aber das Spiel bleibt stumm. Hab 4 Stunden lang versucht, es irgendwie zu beheben - erfolglos.

Das hatte ich bisher noch bei keinem Spiel. Allein das schon échauffiert mich nur ganz leicht...
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Avatar Praesi
Praesi
#8 | 15. Mrz 2011, 11:51
Man muss es positiv sehen. Bei den vielen Spielen die rauskommen spart man bares Geld wenn nicht alle gut sind!
DA2 -> noe, Homefront -> nach dem test auch noe, mal schauen wie's weitergeht!

Bei Deus Ex sind manche Meinungen ja auch schon beim Kippen ... ich bau mal auf Portal 2. Crysis 2 MP demo war ja auch nur so lala (aber ich steh nicht auf MP also hoffe ich da noch auf SP).

So oder so kommt mir das alles eh erst zu Weihnachten ins Haus (da hoffe ich wieder auf super steam aktionen). 50 Euro geb ich fuer kein Spiel aus, wer wartet spart und bekommt ein fertiges (gepatchtes) spiel ;-)

Gruesse
Praesi
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Avatar UnknownX
UnknownX
#9 | 15. Mrz 2011, 11:52
Schade eigentlich...

@Praesi: Wo sind denn die Meinungen bzgl. Deus Ex schon am kippen?
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Avatar Soul Juggalo
Soul Juggalo
#10 | 15. Mrz 2011, 11:53
Zwar schade für die Jungs aber so habe ich es in etwa erwartet. Falls der multiplayer auch noch die ähnlichkeit eines Frontlines wiederspiegelt, wird dieser nach zwei Monaten ausser einer Handvoll Fans auch keiner mehr spielen.
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Details zu Homefront

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 15. März 2011
Publisher: THQ Entertainment
Entwickler: Kaos Studios
Webseite: http://www.homefront-game.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 463 von 5632 in: PC-Spiele
Platz 83 von 738 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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