Iron Sky: Invasion - PC

Weltraum-Action  |  Release: 22. November 2012  |   Publisher: Topware Interactive
Seite 1 2   Fazit Wertung

Iron Sky: Invasion im Test

Renate, wir haben ein Problem!

In unserem Test des Weltraum-Actionspiels Iron Sky: Invasion amüsieren wir uns über witzige Dialoge, kämpfen gegen Nazis vom Mond und erklären, warum selbst fliegende Untertassen irgendwann richtig langweilig werden.

Von Florian Heider |

Datum: 29.11.2012


Dass Adolf Hitler bis 1964 Schichtleiter im argentinischen VW-Werk war, gilt unter Verschwörungstheoretikern bereits als hinlänglich belegt. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass die Nazis im Weltraum-Shooter Iron Sky: Invasion in naher Zukunft erneut versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen -- natürlich von ihrer geheimen Mondbasis aus.

Sie merken schon: Ebenso wie die 2012 erschienene Filmvorlage Iron Sky (zur Filmkritik) nimmt sich auch das Spiel zu keiner Minute ernst und erzählt seine Geschichte in bester Trash-Film-Manier. Was jedoch auf der Leinwand funktionierte, fällt auf dem heimischen Monitor stark ab. Zwar gelingt es Invasion, uns mit den launigen, extra fürs Spiel neu gedrehten Realfilm-Zwischensequenzen bei der Stange zu halten, das eigentliche Spiel erweist sich allerdings als echte Alternative zur Baldriankapsel.

Promotion: Iron Sky: Invasion kaufen

Iron Sky: Invasion
Gähn: Wir erledigen mal wieder eine Naziflotte, die der Erde bereits recht nahe ist.

Meteor-Blitzkrieg-Bop

Die Story: Im Jahr 2018 entdecken amerikanische Astronauten die geheime Mondbasis der Nazis, die seit langem Pläne zur Eroberung der Erde schmieden. Zur Tat schreiten sie mit »Reichsflugscheiben« und riesigen, zeppelinartigen Trägerschiffen, die Asteroiden als Massenvernichtungswaffen hinter sich herschleppen, um sie auf die Erde zu schleudern. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Als namenloser US-Pilot ziehen wir in die Schlacht, um den »Meteor-Blitzkrieg« für uns zu entscheiden. Da Invasion zeitgleich zur Filmhandlung spielt, dürfen sich Kenner über ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren freuen.

So machen wir in - leider nur in Videokonferenz-Fensterchen - präsentierten Zwischensequenzen Bekanntschaft mit der Nazi-Überläuferin Renate Richter (Julia Dietz) oder liefern uns das ein oder andere Wortgefecht mit der amerikanischen Präsidentin, die verdächtig nach Sarah Palin aussieht. Das sind die Glanzmomente von Iron Sky. Die überzeichneten Figuren und absurden Dialoge lassen Trash-Freunden das Herz aufgehen. Beim eigentlichen Spiel geht’s dann aber auch ganz schnell wieder zu.

Iron Sky: Invasion : Mrs. President lobt uns in den herrlich trashigen Videosequenzen für unsere Taten. Mrs. President lobt uns in den herrlich trashigen Videosequenzen für unsere Taten.

Im All nix neues

Spielerisch tarnt sich Invasion als Weltraum-Shooter alter Schule, ohne jedoch an die Stärken von Klassikern wie Freelancer anzuknüpfen. Wahlweise in der Ego- oder Außenansicht (auf eine Cockpit-Perspektive wird komplett verzichtet) düsen wir mit unserem Raumschiff durchs All und sprengen Nazi-Untertassen.

Nach jedem Kampf können wir die Wrackteile der Gegner aufsammeln, diese in unserer Raumstation verhökern und das erworbene Geld in die Aufrüstung unseres Fliegers stecken. Im Laufe der Geschichte nehmen wir auch im Cockpit anderer Schiffe wie dem englischen »Spitfire«-Jäger Platz. Bei der Waffenauswahl bietet Iron Sky Altbewährtes, macht so aber zumindest nichts falsch: Laser, gelenkte und ungelenkte Raketen, man kennt das ja.

Interessant ist der Ansatz, das gesamte Spiel als einzigen, großen Einsatz zu präsentieren. Da die Nazis bei der Welteroberung keine Zeit verlieren, gilt es, selbst während laufender Aufträge ein Auge auf die Weltraumkarte zu haben. Vom Mond aus werden nämlich immer wieder Flottenverbände losgeschickt, die sich unaufhaltsam der Erde nähern und heldenhaft abgefangen werden wollen. Das klingt allerdings spannender als es ist, denn der Ablauf bleibt immer der gleiche. Oh, zwei Bomberstaffeln kurz vor dem Atmosphären-Eintritt? Ja, dann schießen wir sie halt ab.

INHALTSVERZEICHNIS

Diesen Artikel:   Kommentieren (41) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar Saschisch
Saschisch
#1 | 29. Nov 2012, 12:57
Schade eigentlich. Film war klasse und nach der "langen" Zeit hätte man doch ein wenig mehr haben können.
rate (16)  |  rate (8)
Avatar Pinkelbaum
Pinkelbaum
#2 | 29. Nov 2012, 13:04
schon wieder nazi-inversion -.-' fehlen eigentlich nur die nazizombies...
was orginelleres hätten sie nicht machen können *ugly*
rate (2)  |  rate (63)
Avatar ANeumann6
ANeumann6
#3 | 29. Nov 2012, 13:21
Zitat von Saschisch:
Schade eigentlich. Film war klasse und nach der "langen" Zeit hätte man doch ein wenig mehr haben können.


fand den film nach dem ganzen hype im vorfeld leider auch nicht so toll. hatte mehr erwartet und wurde enttäuscht.
rate (18)  |  rate (16)
Avatar Pomann
Pomann
#4 | 29. Nov 2012, 13:23
Ein schlechtes Spiel zum Film? Dass ich das noch erleben darf ;)
rate (35)  |  rate (0)
Avatar Thuje
Thuje
#5 | 29. Nov 2012, 13:24
Zitat von ANeumann6:


fand den film nach dem ganzen hype im vorfeld leider auch nicht so toll. hatte mehr erwartet und wurde enttäuscht.


Bei Youtube einfach mal nach "Dr. Axel Stoll" suchen ... is in der Tat viel witziger ... Film war aber ok, "Hype" hab ich ehrlich gesagt keinen mitbekommen ...
rate (11)  |  rate (5)
Avatar Hackt0r3
Hackt0r3
#6 | 29. Nov 2012, 13:44
Zitat von Pinkelbaum:
schon wieder nazi-inversion -.- fehlen eigentlich nur die nazizombies...
was orginelleres hätten sie nicht machen können *ugly*


Die einzige Inversion geht hier von deinem Satz aus.
rate (33)  |  rate (4)
Avatar Forsti 13
Forsti 13
#7 | 29. Nov 2012, 13:50
Sehr schade. Der Film hat (wegen dem Trashfaktor) sehr viel Spaß gemacht und ich hätte mir dann eigentlich vom Spiel schon was erwartet. Zumindest einen guten Railshooter. Verschenktes Potential.
rate (5)  |  rate (2)
Avatar haha argh
haha argh
#8 | 29. Nov 2012, 14:02
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Marko3006
Marko3006
#9 | 29. Nov 2012, 14:12
Zitat von haha argh:
Die Wertung ist vielen egal. Sie spielen es wegen der Symbole und Wunderwaffen-Endsiegträumereien! Nach dem Motto : Hätten wir dieses Material zur Verfügung gehabt *schmacht*


Sorry was ist das denn für ne Meinung???
rate (27)  |  rate (3)
Avatar Fellknäuel
Fellknäuel
#10 | 29. Nov 2012, 14:23
Zitat von :
...fehlen in Invasion allerdings ebenso wie die Möglichkeit, die Kampagne aus Sicht der Nazis zu spielen.


Mit einem solchen Feature hätt ich mir das Spiel vielleicht sogar geholt... so bleibe ich aber lieber bei dem erstklassigen Film.

Naja, vielleicht irgendwann mal für einen 10er oder so.
rate (9)  |  rate (0)

Age of Wonders 3
22,99 €
zzgl. 0,00 € Versand
bei MMOGA
ANGEBOTE
PROMOTION

Details zu Iron Sky: Invasion

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, iOS)
Genre Action
Untergenre: Weltraum-Action
Release D: 22. November 2012
Publisher: Topware Interactive
Entwickler: Reality Pump
Webseite: http://www.ironskyinvasion.com...
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 918 von 5488 in: PC-Spiele
Platz 27 von 94 in: PC-Spiele | Action | Weltraum-Action
 
Lesertests: eigene Wertung abgeben
Spielesammlung: 1 User   hinzufügen
Wunschliste: 2 User   hinzufügen
Spiel empfehlen:
Iron Sky: Invasion im Preisvergleich: 6 Angebote ab 3,00 €  Iron Sky: Invasion im Preisvergleich: 6 Angebote ab 3,00 €
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten