Wenn jemand - sagen wir - »Christian Schmidt« heißt, verrät das nur relativ wenig über seine Charaktereigenschaften. Die Namen in Jade Empire: Special Edition sind da bedeutend aufschlussreicher: Dort begegnen Sie Persönlichkeiten wie »Silberfuchs«, »Großer Stratege« oder »Hand des Todes«. Und jetzt dürfen Sie dreimal raten, welche dieser drei Hauptfiguren aus dem Rollenspiel-Epos von Bioware der Bösewicht ist.

Die ungewöhnlichen Namen sind eine logische Konsequenz des ungewöhnlichen Szenarios: Im Jadereich prallt asiatische Mythologie im Stil von Kinofilmen wie Hero oder Tiger & Dragon auf dämonische Fabelwesen und bizarre Dampfmaschinen, die an die Fantasien von Jules Verne erinnern. Wer sich jedoch einmal auf diese besondere Spielwelt einlässt, der will sie nie wieder verlassen.

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Jade Empire 5

Springender Tiger im Fischerdorf

Alles beginnt ganz harmlos: Im Fischerdörfchen »Zwei Flüsse« lernen Sie in der Schule des ehrwürdigen Meister Li Ihre erste Kampfkunst. Welche das ist, bestimmen Sie vor dem Spielstart mit der Wahl eines der sieben Helden: Mönch Zeng schwört auf den Stil »Springender Tiger«, Wu die Lotusblüte bevorzugt den »Legendären Stoß«. Wer sich für sein Ebenbild entschieden hat, kann die Anfangs-Kampfkunst aber auch ändern, ebenso die Charakterwerte für Körper (bestimmt die Lebensenergie), Seele (Mana) und Geist (Fokus für den Waffengebrauch).

Es kommt, wie es kommen muss: Die berüchtigten Lotus-Assassinen überfallen das Dorf, entführen Meister Li und lassen Sie rachedürstend zurück. Der Auftakt einer spannenden Geschichte, die Sie mit charismatischen Bösewichtern, überraschenden Wendungen, viel Tragik und einer ordentlichen Portion Humor bis zum Finale von Jade Empire: Special Edition blendend unterhalten wird.