Rico Rodriguez, der Held des Actionspiels Just Cause 2, macht Radau in Panau. So heißt der Bananenstaat, in dem der Superagent für Chaos sorgt. Panau ist gute 1.000 virtuelle Quadratkilometer groß, das entspricht ungefähr der Größe der Spielwelt des Vorgängers. Doch diesmal will das Entwicklerstudio Avalanche den maximalen Spielspaß aus der völlig frei begehbaren Umgebung herausholen: Just Cause 2 will das ultimative Open-World-Vergnügen werden. Und in diese freie Welt schmeißen Sie die Jungs von Avalanche mitten hinein - mit dem Fallschirm.

» Trailer-Video zu Just Cause 2 ansehen

Neuer alter Held

Als uns der Publisher Eidos (mittlerweile umbenannt in Square Enix Europe) die Preview-Version von Just Cause 2 vorführt, kommt uns einiges bekannt vor. So beginnt das Spiel wie sein Vorgänger hoch über den Wolken einer tropischen Insel. Unser Held Rico Rodriguez stürzt im freien Fall Richtung Erdboden, doch trotz des Fahrtwindes merken wir schnell, dass der Bursche seit unserem letzten Treffen an seinem Äußeren gearbeitet hat. Rico sieht nun nicht mehr aus wie ein schlagersingender Flamencotänzer mit Goldkettchen und Nackenwolle, sondern wirkt deutlich cooler, verwegener, härter. So hart, dass er einen Sturz aus dieser Höhe überstehen könnte, ist er aber nun auch wieder nicht, und deshalb ziehen wir die Reißleine.

Just Cause 2

Am lenkbaren Fallschirm segeln wir gemütlich über Panau, und könnten theoretisch landen, wo auch immer wir wollen. Aber Just Cause 2 erzählt auch eine Geschichte, der wir folgen sollten: Tom Sheldon, Ricos Vorgesetzter und Mentor aus Just Cause, hat dem Geheimdienst, für den beide arbeiten, den Rücken gekehrt. Wir sollen ihn nun finden und ausschalten. Auch ohne dass uns Avalanche das verraten hätte: Ganz klar, dass sich Rodriguez und Sheldon zusammentun werden. Und weil die Story wohl ohnehin nicht das Herausstellungsmerkmal von Just Cause 2 sein wird, konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: das freie Spiel.