Technik-Check: Just Cause 2
Systemanforderungen und Grafik-Vergleich
Just Cause 2 ist ein hardware-hungriges Spiel und bringt selbst High-End-Systeme an die Leistungsgrenze. Wie der Insel-Shooter auf Ihrem System läuft, zeigt unser Technik-Check.
Von
Hendrik Weins
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Datum:
24.03.2010
Just Cause 2 setzt mindestens DirectX 10 voraus, läuft folglich also nicht unter Windows XP oder mit älteren Grafikkarten wie einer Geforce 6 oder Radeon X1000.
Vor allem Geforce-Karte werden gefordert, denn die Nvidia-exklusiven Optionen »Bokeh-Filter« und »GPU beschleunigtes Wasser« sind extrem anspruchsvoll. Weil der »Bokeh-Filter« die Bildqualität durch Unschärfeeffekte eher verschlechtert, können Sie auf diese Einstellung ruhigen Gewissens verzichten. Das über PhysX auf der GPU beschleunigte Wasser sieht hingegen richtig gut aus, frisst aber immens viel Leistung.
Zwar unterstützt auch Just Cause 2 die neue Grafik-Schnittstelle DirectX 11, neue oder bessere Effekte suchen Sie aber vergeblich. Stattdessen nutzt Entwickler Avalanche Software DirectX 11 für eine verbesserte Performance.
Systemanforderungen
Mindestanforderung: 1280x1024, niedrige Details
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Grafikkarte: Geforce 9600 GT oder Radeon HD 3850
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Prozessor: Core 2 Duo mit 1,8 GHz oder Athlon 64/X2 4.400+
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Arbeitsspeicher: 2,0 GByte RAM
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4,8 GByte Festplattenplatz
Mindestanforderung: 1680x1050, hohe Details
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Grafikkarte: Geforce 9800 GTX oder Radeon HD 4830
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Prozessor: Core 2 Duo mit 2,0 GHz oder Athlon 64/X2 6.000+
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Arbeitsspeicher: 2,0 GByte RAM
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4,8 GByte Festplattenplatz
Mindestanforderung: 1920x1200, maximale Details ohne GPU-Wasser, Bokeh-Filter und SSAO
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Grafikkarte: Geforce GTX 280 oder Radeon HD 4870
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Prozessor: Core 2 Duo mit 2,4 GHz oder Phenom X3
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Arbeitsspeicher: 4,0 GByte RAM
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4,8 GByte Festplattenplatz
Mindestanforderung: 1920x1200, Maximale Details, inklusive GPU-Wasser, Bokeh-Filter und SSAO
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Grafikkarte: Geforce GTX 295 (Radeon unterstützten GPU-Wasser und Bokeh nicht)
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Prozessor: Core 2 Duo mit 2,8 GHz oder Phenom X4
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Arbeitsspeicher: 4,0 GByte RAM
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4,8 GByte Festplattenplatz
Grafikdetails im Vergleich
Maximal
Nur Nvidia-Karten beherrschen die maximale Einstellung und überzeugen vor allem mit realistischem Wasser.
Hoch
Gegenüber mittleren Details fallen die leicht detailliertere Vegetation und die üppigeren Schattenwürfe sämtlicher Objekte auf.
Mittel
Bereits in mittleren Details spiegelt das Wasser und nahezu alle Objekte werfen einen Schatten.
Minimal
In minimalen Details spiegelt das Wasser die Umgebung überhaupt nicht und Schatten (zum Beispiel im Wald links) fehlen gleich komplett.
Bewegungsunschärfe
Mit Bewegungsunschärfe
Die Bewegungsunschärfe lässt die Umgebung bei schnellen Drehungen verwischen, das sieht zwar nett aus, stört aber beim präzisen Zielen.
Ohne Bewegungsunschärfe
Ohne Bewegungsunschärfe sehen Sie immer alles scharf. Auf die Leistung hat Motion Blur aber keinen nennenswerten Einfluss.
Texturdetails
Bei unserem Test erforderte ein Ändern der Texturdetails einen Neustart des Spiels. Allerdings setzt Just Cause 2 bei jedem Programmstart eigene Grafik-Einstellungen durch und aktiviert immer hoch aufgelöste Texturen. Daher können Sie niedrige Textur-Details nie nutzen, auch wenn Sie diese im Menü einstellen.
Schattenqualität
Schatten Hoch
Per »Schattenqualität« bestimmen Sie die Art der Schattendarstellung. In der höchsten Stufe werden alle Schatten mit weichen Kanten gezeichnet.
Schatten Mittel
Bereits in mittleren Details fransen die Schatten unschön aus, dafür läuft Just Cause 2 ein wenig schneller als mit hohen Einstellungen.
Schatten Niedrig
In der niedrigsten Stufe fehlen Schatten hingegen komplett, dafür verdoppelt sich auf einigen Grafikkarten die Leistung.