Team Alligator im Test
Der Kampfhubschrauber KA-52 ist Hightech - das Spiel dazu leider nicht.
Datum:
01.04.2000
Vor rund eineinhalb Jahren gab der englische Simulationshersteller Simis dem Genre neue Impulse. In Team Apache mußten Sie nicht nur Ihre Hubschrauberstaffel sicher durch mehrere Kampagnen geleiten, sondern sich auch noch um das Wohlergehen der Piloten kümmern. Team Alligator setzt dieses Konzept auf russischer Seite fort.
Die Landschaftsdarstellung ist recht gelungen, leider herrscht im Gelände tote Hose.
Kampf dem Chaos
Hier sehen Sie das Crewmanagement mit seiner häßlichen Grafik.
Als Herr über 16 Maschinen des brandneuen (und bislang nicht offiziell in Dienst gestellten) Kampfhubschraubers KA-52 Alligator sorgen Sie im Sold des Kremls in den ehemaligen Sowjetrepubliken Tschatschikistan und Weiòußland mit Waffengewalt für Ordnung. Dazu fliegen Sie jeweils in einer halbdynamischen Kampagne Missionen gegen Militäreinrichtungen. Gelegentlich stehen auch Dörfer auf Ihrem Einsatzplan, in denen sich aber keine harmlosen Zivilisten, sondern Rebellen verschanzen.
Nervennahrung
Eine Besonderheit des KA-52 ist der neben dem Piloten sitzende Waffenoffizier.
Wie der Name schon vermuten läßt, wird Teamgeist in Team Alligator groß geschrieben. Das bedeutet, daß Sie sich zwischen den Missionen um das seelische Wohlbefinden Ihrer Mannen kümmern müssen. Soldnachzahlungen, eine Packung Westzigaretten oder eine große Portion Schokolade wirken selbst bei schwer depressiven menschlichen Wracks oft Wunder. Fällt trotz allem mal ein Mann aus, ersetzen Sie ihn durch willige Rekruten, deren Charakterwerte in den Kategorien Zielsicherheit und Flugkunst langsam ansteigen.(MIC)