Kerbal Space Program : Viele Mitarbeiter von Squad, dem Entwickler von Kerbal Space Program, werden scheinbar unterbezahlt und beschweren sich über schlechte Arbeitsbedingungen. Viele Mitarbeiter von Squad, dem Entwickler von Kerbal Space Program, werden scheinbar unterbezahlt und beschweren sich über schlechte Arbeitsbedingungen.

Zum Thema Kerbal Space Program ab 42,53 € bei Amazon.de PDtv, der ehemalige Media Director von Kerbal Space Program, hat auf dem Image-Board 4chan einige Posts zu seiner Arbeit bei dem Entwicklerstudio Squad geschrieben. Über seinen ehemaligen Arbeitgeber hat er nix gutes zu berichten. Da sein NDA abgelaufen ist, wendet er sich jetzt an die Öffentlichkeit.

Der Ex-Mitarbeiter erzählt unter anderem davon, dass er selbst erst sehr spät von Änderungen im Spiel erfahren hat. Auch wurden sämtliche seiner Artikel erst von seinem Vorgesetzten überprüft. Waren die mit einem Text nicht einverstanden, dann hat er ein neues Thema bekommen und musste in weniger als 30 Minuten einen neuen Artikel schreiben.

Als Beispiel nennt er einen Newsletterbeitrag zu einem Kerbal Space Program Brettspiel eines Fans, den er nie veröffentlichen durfte. Auch waren seinen Aussagen zufolge Beiträge zur Entwicklung des Spiels immer sehr ungenau verfasst, damit niemand herausfinden konnte, woran das Team wirklich arbeitet.

Er äußerte sich auch zu den Arbeitszeiten. Der Entwickler »C7 Studios« soll gerade kurz vor Release einer neuen Version manchmal bis zu 16 Stunden am Tag gearbeitet haben, während andere Entwickler frei bekamen.

Die Bezahlung für den hohen Arbeitsaufwand soll auch schlecht gewesen sein. Laut eigenen Aussagen bekam PDtv für seine 40 Stunden Arbeitswoche etwa 2100 Euro jährlich.

Auf Reddit bestätigen andere Mitarbeiter von Squad die Aussagen. Besonders die Bezahlung für Mitarbeiter von Squad außerhalb Mexikos scheint ein Problem zu sein. Während Squad die Entwickler im eigenen Land nicht unterbezahlt, ist das für die internationalen Angestellten nicht so.

Zu den Arbeitsbedingungen äußert sich zumindest der ehemalige Community Manager von Kerbal Space Program anders. Er ist Squad dankbar, dass er seinen Traum bei der Firma verwirklichen konnte. Die hohen Arbeitszeiten sind ihm zufolge bei der Videospielentwicklung aber normal.

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Bevor es ins All geht müssen wir erst einmal die Atmosphäre verlassen. Zum Start eignen sich Feststoffantriebe am besten.