Killing Floor 2 : Tripwire Interactive hat den Zombie-Shooter Killing Floor 2 angekündigt. Tripwire Interactive hat den Zombie-Shooter Killing Floor 2 angekündigt.

Die Kollegen von PC Gamer hatten die Gelegenheit, einen ersten Blick auf den neuen Koop-Shooter des Indie-Studios Tripwire Interactive zu werfen. Mit ihrer Vorschau wurde Killing Floor 2 offiziell enthüllt.

Laut PC Gamer soll es sich dabei um das Spiel mit dem bislang »fortgeschrittensten Splatter-System« handeln. Wieviel davon in der deutschen Version übrig bleiben wird, ist natürlich fraglich. Hierzulande wurde schon der Vorgänger Killing Floor (2010) stark entschärft.

In dem Zombie-Szenario von Killing Floor 2 soll jeder Gegner über 95 Todesanimationen verfügen, die sich auf Kopf, Genick, Brustkorb, Bauch und Gliedmaßen aufteilen. Letztere sollen sich ohne weiteres abschlagen lassen und samt Physik-Effekten für besonders unappetitliche Szenen sorgen. Laut dem Creative Director Bill Munk soll der Titel »so krank wie möglich« ausfallen.

Dafür hätte sich Tripwire Interactive von der berüchtigten Shooter-Reihe Soldier of Fortune inspirieren lassen, die hierzulande schon seit 2000 als Jugendschützer-Schreck gilt. Für abgetrennte Gliedmaßen und dergleichen hat das Studio aber eigene Technologie namens MEAT für Killing Floor 2 entwickelt - was für »Massive Evisceration and Trauma« steht. Interessant ist zudem, dass alle Blutspritzer an Wänden oder Gegenstände für die gesamte Dauer eines Matches sichtbar bleiben sollen. Dafür macht sich der Titel eine Technik zueigen, mit der eine Textur mit dem Blut regelrecht überschrieben wird, anstatt es extra zu rendern.

Am Gameplay selbst würde sich gegenüber dem Vorgänger aber kaum etwas ändern:

»Killing Floor ist ein simples Spiel. Man hat seine Waffen. Man entdeckt etwas das ziemlich scheußlich aussieht, und man tötet es. Dafür erhält man Geld, und man kann sich bessere Waffen kaufen. Und dann geht's wieder von vorne los. Je spaßiger dieser kleine Kreislauf ist, desto erfolgreicher wird das Spiel.«

Wie schon im ersten Teil werden sich Spieler während der Matches also Rücken an Rücken mehreren Wellen von Gegnern stellen können. Dabei sollen sich auch Erfahrungspunkte sammeln lassen, um bis zu 25 Stufen aufzusteigen. Nach und nach werden Upgrades und Talente freigeschaltet.

Laut der Vorschau von PC Gamer basiert Killing Floor 2 auf der Unreal Engine 3, die Tripwire Interactive mit einem eigenen Beleuchtungssystem ausgebaut hat. Im Originalspiel kam noch die Unreal Engine 2 zum Einsatz. Ursprünglich handelte es sich dabei schließlich um eine Modifikation für Unreal Tournament 2004.

Tripwire Interactive will Killing Floor 2 zuerst als Betaversion über Steam Early Access vertreiben. Bislang fehlt es aber an einem Erscheinungstermin.

Weitere Details zum Spiel sollten in Kürze nachfolgen. Laut den Kollegen von PC Gamer sei ihre Vorschau - deren Schwerpunkt so sehr auf dem »Gore« liegt - nur der Auftakt einer mehrteiligen Berichterstattung zu dem Spiel.

Die ersten Bilder aus Killing Floor 2 gibt es in der Galerie zu sehen:

Killing Floor 2 - Return of the Patriarch