L.A. Noire - PC

Action  |  Release: 11. November 2011  |   Publisher: Rockstar Games
Seite 1 2   Fazit Wertung

L.A. Noire im Test

Mörderisches Mienenspiel

Umfangreiche Ermittlungsergebnisse bestätigen: L.A. Noire kann seine Konsolenherkunft nur mit Mühe kaschieren. Warum es trotzdem zum Freispruch reicht, verraten wir im Kreuzverhör.

Von Jochen Gebauer |

Datum: 12.11.2011


Zum Thema » L.A. Noire: Test-Video Kommentierte Spielszenen & Fazit Vier Millionen Exemplare verkauft und trotzdem pleite gegangen. Dieses Kunststück gelang im Spätsommer den Machern von L.A. Noire . Eine achtjährige Entwicklungsdauer und die immensen Kosten der aufwändigen Gesichtsanimationen brachen Team Bondi trotz der anständigen Verkaufszahlen das Genick.

Um die PC-Umsetzung (die zusätzlich alle bislang veröffentlichten Konsolen-DLCs enthält) kümmerte sich unterdessen Rockstar Leeds, das bislang vornehmlich im Handheld-Bereich aktiv war. Schlechte Omen für Noir-hungrige PC-Spieler? Keineswegs, denn das spielerische Erbe von Team Bondi erweist sich nach wie vor als ganz große Erzählkunst - auch wenn es sein Konsolenerbe nicht wirklich verleugnen kann.

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L.A. Noire
Das Los Angeles der 40er Jahre hinterlässt trotz technischer Schwächen einen sehr glaubhaften und authentischen Eindruck.

Der Tatort: Sittengemälde einer Epoche

L.A. Noire ist die Geschichte von Cole Phelps. Cole ist jung, idealistisch, ein bisschen naiv und sehr, sehr ehrgeizig. Außerdem ist Cole ein Cop, und als er beim Streifegehen zufällig über einen Mord stolpert, wartet er natürlich nicht erst auf die »großen Jungs«. Nein, er wittert Ruhm, Ehre und eine Beförderung, löst den Fall auf eigene Faust und wird so zum Darling des Polizeichefs.

L.A. Noire : Bei der Spurensuche weist uns ein kleines Lupensymbol und ein akustisches Signal auf einen Hotspot hin. Bei der Spurensuche weist uns ein kleines Lupensymbol und ein akustisches Signal auf einen Hotspot hin. Ein junger, gut aussehender, tatkräftiger Cop, das passt zum Image des Los Angeles der 40er Jahre, die goldene Ära, Pionier-Stimmung und Hollywood-Glamour. So beginnt L.A. Noire, der Aufstieg des Cole Phelps, dem wie in einer griechischen Tragödie unweigerlich der tiefe Fall folgen muss.

Denn L.A. Noire inszeniert kein Heldenepos, sondern das Sittengemälde einer Epoche, demaskiert die hässliche Fratze hinter der Glitzer-Fassade. Und mittendrin die Charakterstudie eines Mannes, der sich selbst verliert in diesem Moloch aus Gewalt, Drogen und Korruption. Das ist harter Erzähltobak im Stile eines James Ellroy (L.A. Confidential), oft perfekt in Szene gesetzt, aber eben so oft auch knapp an der Grenze zum interaktiven Film, denn unsere Interaktion beschränkt sich -- ähnlich wie etwa bei Heavy Rain -- gerade in den wirklich mitreißenden Momenten aufs reine Zuschauen.

Die Spurensuche: Hat es schon Pling gemacht?

Der spielerische Ablauf folgt dabei einem strengen Muster. Wir bekommen einen Fall zugeteilt, rasen im Auto zum Tatort (vorzugsweise brettern wir dabei keine Fußgänger über den Haufen) und suchen nach Indizien. Das hört sich spannend an -- ist es aber nur bedingt. Denn in der Praxis erweist sich der Adventure-Aspekt als stures Abklappern von Hotspots. Auf Rätsel im klassischen Sinne stoßen wir so gut wie nie; und wenn doch, dann sind die bestenfalls für blutige Genre-Anfänger eine echte Herausforderung. Und auch die (meist ereignislose) Fahrerei zum Tatort erweist sich nach spätestens einer Spielstunde als dermaßen dröge, dass wir das Lenkrad lieber unserem Begleiter überlassen, um uns zum Ziel zu »beamen«.

L.A. Noire : Viele Hinweise können wir in der Nahansicht genauer untersuchen. Klassische Rätsel hingegen sind selten. Viele Hinweise können wir in der Nahansicht genauer untersuchen. Klassische Rätsel hingegen sind selten.

Bei der Spurensuche kommen wir zudem einer ganz anderen Sache auf die Schliche: der Konsolenherkunft von L.A. Noire. Anstatt PC-Adventure-typisch mit dem Mauszeiger nach Hinweisen zu fahnden, müssen wir Cole umständlich per WASD über den Tatort latschen lassen und mit Adleraugen mitunter winzige Objekte wie Kippen erspähen. Dass wir es mit einem Hotspot zu tun haben, sagt uns L.A. Noire erst, wenn wir beinahe draufstehen -- dann macht’s dezent »Pling« und in der unteren Bildschirmecke taucht eine optional zuschaltbare Lupe auf.

Das ist gleich doppelt doof, weil sich das »Pling« verflixt leicht überhören lässt und die Lupe so ungünstig positioniert wurde, dass wir ständig vom Geschehen wegschielen müssen. Die beste Lösung: ein Xbox-360-Gamepad. Damit stiefeln wir nicht nur präziser und flüssiger über die Tatorte, sondern erhalten auch ein optimales Vibrations-Feedback bei der Hotspot-Suche.

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Avatar evil_monkey
evil_monkey
#1 | 12. Nov 2011, 10:31
hab es gestern gekauft. startet nicht. weder das game noch der patcher. ist scheinbar ein allgemeines problem sowohl bei den steam, als auch bei den dvd versionen. aufklärung und hilfe bitte!!! thx!

edit: wofür thumps down? es stimmt! das internet ist voll mit problemberichten, dass das spiel nicht läuft! es gibt verschiedenste lösungsansätze (framework 4.0 sei schuld, ausführen mit adminrechten, in einen installpfad ohne leerzeichen installieren, best. prozesse beenden, ...), aber nichts hilft in meinem fall und bei den meisten usern ebenfalls nicht!!
an dieser stelle nochmal: im test wird dies nicht erwähnt und ebenso nicht in einer news, obwohl dies doch wohl ein entscheidender kaufentscheid ist: funktioniert es oder nicht, und wenn nicht: gibt es eine lösung?!
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Avatar Worldwideweb
Worldwideweb
#2 | 12. Nov 2011, 11:51
kann es sein, dass das Fazit noch nicht verlinkt ist? komme immer nur wieder auf die erste Seite des Tests...

...aber ich find's schön, dass es doch noch den Weg auf den PC gefunden hat, Rockstar-Spiele gefallen mir persönlich ziemlich gut und finde es immer schade, wenn Spiele wie Red Dead Redemption Konsolenexklusiv bleiben, dem PC möchte ich ja auch treu bleiben^^
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Avatar AmrasTaralom
AmrasTaralom
#3 | 12. Nov 2011, 12:32
Liebe GS,

ich findes es ja toll, dass ihr eure Tests auch im Internet möglichst zeitnah zur Verfügung stellen wollt. Aber bitte macht sie doch erst fertig. Hier gibt es kein Fazit und keine Wertung, Skyrim hatte keine Wertung usw. Für einen vollständigen Artikel kann man als Leser schon mal ein paar Stunden warten ;)
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Avatar evil_monkey
evil_monkey
#4 | 12. Nov 2011, 13:38
also abgesehen von dem, was meine vorredner bzgl der probleme zum test angeht bereits beschrieben haben, sollte allmählich zumin mal eine erwähnung der (bei wirklich vielen käufern des spiels auftretenden) probleme erfolgen! momentan KEIN kauftipp!!
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Avatar Memmnarch
Memmnarch
#5 | 12. Nov 2011, 13:46
War mein erstes Konsolen Spiel, ist echt was besonderes.
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Avatar engineer234
engineer234
#6 | 12. Nov 2011, 14:25
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Erix
Erix
#7 | 12. Nov 2011, 14:35
Die GS-Wertung ist 81.
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Avatar SixFeetUnder
SixFeetUnder
#8 | 12. Nov 2011, 14:38
Link zur Wertung:
http://www.gamestar.de/spiele/la-noire/wer tung/45399.html

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Avatar 5970Gaming
5970Gaming
#9 | 12. Nov 2011, 14:39
Das spiel ist mist hatte es für die ps3, und es war eines der langweiligsten games die ich je gezockt habe!Kaufte es mir weil mir heavy rain gefiel aber das hier ist mist!
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Avatar weteef
weteef
#10 | 12. Nov 2011, 14:49
Was, schon ? :D
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Details zu L.A. Noire

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: -
Release D: 11. November 2011
Publisher: Rockstar Games
Entwickler: Team Bondi
Webseite: http://www.rockstargames.com/l...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 328 von 5705 in: PC-Spiele
Platz 215 von 9443 in: PC-Spiele | Action
 
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