Left 4 Dead 2 : Left 4 Dead 2 Boykott Left 4 Dead 2 Boykott Die Gründer der Steamgruppe L4D2-Boykott, Walking_Target und Agent of Chaos, haben auf ihrer Community-Seite verkündet, dass sie alle Ziele ihrer Agenda erreicht hätten. Daher wird die Boykott-Gruppe am 21. Oktober offiziell geschlossen.

Beide deuten die Veröffentlichung des zweiten (auf dem PC kostenlosen) Download-Inhalts Crash Course als Belohung für ihre Bemühungen. Noch vor der Veröffentlichung von Left 4 Dead 2 wird Valve außerdem das lange angekündigte Vier-gegen-Vier-Matchmaking für den Vorgänger freischalten. Zudem soll in Zukunft mindestens ein weiteres DLC-Paket für Left 4 Dead 1 erscheinen.

Left 4 Dead 2 : Valve-Chef Gabe Newell empfing die Boykott-Gründer. Valve-Chef Gabe Newell empfing die Boykott-Gründer. Auch negative Gründe für die Schließung werden genannt. So sollen viele Mitglieder das eigentliche Ziel des Boykotts aus den Augen verloren haben und grundlos Hasstiraden gegen Valve und Left 4 Dead 2 geäußert haben. Der Boykott hatte es sich nie zum Ziel gesetzt Spieler von Left 4 Dead 2 abzubringen, sondern wollte Valve dazu zu bringen den ersten Koop-Shooter weiter zu unterstützen. Beide sind stolz auf ihre Leistung und sprechen sogar davon, die Zukunft der Spiele-Industrie bedeutend verändert zu haben.

Agent of Chaos und Walking_Target hatten ihr Ziel erreicht die Aufmerksamkeit von Valve zu erregen und wurden deshalb vom Entwickler nach Seattle eingeladen. Dort durften die beiden Protestführer nicht nur Left 4 Dead 2 spielen, sondern konnten sich auch selbst von den andauernden Bemühungen zu Left 4 Dead 1 überzeugen.

Der Left 4 Dead 2 Boykott wurde kurz nach der Ankündigung von Left 4 Dead 2 auf der E3 2009 gegründet. Damit wollten die Gründer ein Zeichen gegen den Ausverkauf der Marke und »falsche Versprechungen« über kostenlose Inhalte setzen. Bis heute zählt die Gruppe über 40.000 Spieler aus der ganzen Welt.