Lego Batman im Test
Bauklötzchen-Spiel das Vierte
Batman und Robin prügeln die schrägen Bauklötzchen-Spiele in die vierte Runde.
Von
Franz Philipp Dubberke
|
Datum:
10.10.2008
Eine so düstere Vorlage wie Batman mit bunten Lego-Steinen darzustellen, das ist eine ambitionierte Idee. Die Entwickler von Traveller’s Tales haben es jedoch clever angestellt und als Hintergründe für die Levels einfach finstere Fabriken, dunkle Hinterhöfe und gruselige Schlösser gewählt. Lego Batman bleibt durch ständigen Slapstick und den dämlichen Robin aber alles andere als ernst. Schade: Sämtliche Charaktere geben nur Laute von sich, wie in den anderen drei bisherigen Lego-Titeln auch.
Im Zerstörungsanzug kann Batman Lego-Bomben legen und per Knopfdruck zünden.
Superschurken
Obwohl der neueste Batman-Streifen The Dark Knight kurz vor der Veröffentlichung von Lego Batman in die Kinos kam, gibt es keine Bezüge im Spiel. Nach dem Prinzip von Lego Indiana Jones frühstückt Lego Batman die älteren Batman-Filme ab, wobei die Entwickler keine Filmsequenzen nacherzählen, sondern den Schwerpunkt auf Batmans Widersacher legen. In jeder der drei Kampagnen will ein bekannter Oberschurke mit einigen Schergen die Macht an sich reißen. Dabei herrscht stets mehr oder weniger die gleiche Struktur: Jedes der jeweils fünf Levels endet mit einem Bosskampf, wobei es immer eine Fahrzeug-Mission gibt, in der Sie mit dem Batmobil, dem Batboot oder dem Batwing (Batmans Flugzeug) gegen eine Schurkengerätschaft kämpfen. Der Schwierigkeitsgrad zieht langsam an, sodass Sie zu Beginn noch entspannt durch die Gebiete rennen, später aber vor kniffligen Situationen stehen.