LEGO Indiana Jones: Die legendären Abenteuer - PC

Action  |  Release: 06. Juni 2008  |   Publisher: LucasArts Entertainment
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Filmkritik zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Eine Ikone ist zurück - im Rentenalter

Eine Ikone ist zurück -- allerdings im Rentenalter. Hat der Zahn der Zeit nicht nur Spuren im Gesicht von Indiana Jones hinterlassen sondern sieht auch der Film alt aus? GameStar hat das neue Indy-Abenteuer gesehen.

Von Christian Merkel |

Datum: 19.05.2008


1957: Die USA sind im kalten Krieg mit der Sowjetunion, Präsident Eisenhower hat gerade seine zweite Amtszeit angetreten. Während die Sowjets ihre zweite Sputnik ins All schicken, wird in den USA der Ruf nach neuen Waffen immer lauter. Das Testen von Atomwaffen gehört dabei zum üblichen Säbelrasseln. In der Wüste von Utah werden sogar Häuser gebaut, um ihre verheerende Wirkung zu demonstrieren. Die Angst vor den Sowjets nimmt auch im Inland bizarre Formen an, so ruft Senator McCarthy zur Kommunistenjagd. Im Privatleben der typischen amerikanischen Jugendlichen beginnt gerade die Zeit der Halbstarken. Als richtiger Mann hat man ein hochgetuntes Auto, die Mädchen tragen am liebsten enge Pullover.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels :

In diese Zeit kommt mit Indiana Jones ein Fossil der Dreißiger Jahre ins Spiel. 20 Jahre nach den Geschehnissen von Indiana Jones und der letzte Kreuzzug lehrt Jones immer noch Archäologie am Marshall College. Seine Schläfen sind mittlerweile in Würde ergraut. Das Gesicht zeichnet tiefe Furchen. Aber sowohl beim Filmarchäologen und auch bei dessen Darsteller Harrison Ford ist die Lust auf ein weiteres Abenteuer vorhanden. Im Südwesten der USA entkommen Indy und sein Kumpel Mac (Ray Winstone) auf einer entlegenen Militärbasis nur knapp sowjetischen KGB-Agenten. Die haben es auf eine alte Kiste abgesehen, die Indiana Jones zehn Jahre vorher für die US-Regierung identifizieren musste.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels : Der kurze Kontakt mit den Sowjets kostet ihn wenig später seinen Lehrstuhl. Kurz bevor Indy enttäuscht das Land verlassen kann, trifft er auf den jungen Rebellen Mutt Williams -- eine Westentaschenversion Marlon Brandos dargestellt von Shia LaBeouf.

Mutt hat einen Brief von Marion Ravenwood (Karen Allen) bei sich. In sie hatte sich Indy schon 1981 in Jäger des verlorenen Schatzes verliebt. Das Schreiben führt ihn auf die Spur des Kristallschädels von Akator. Zusammen mit Mutt begibt sich Indy auf die Reise nach Peru, um das Artefakt zu finden. Schnell muss er allerdings erkennen, dass nicht nur er den Schatz finden will. Eine Gruppe sowjetischer Agenten, die in Grausamkeit den Nazi-Vorbildern aus den ersten drei Filmen in nichts nachstehen, setzt alles daran, den Schädel in ihre Finger zu bekommen. Anführerin der Bande ist die kühle Irina Spalko (Cate Blanchet).

Man ist versucht, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein Wiedersehen mit Freunden zu nennen. Wieder kommt die Story-Idee von George Lucas. Die Regie übernimmt wie in den ersten drei Teilen Steven Spielberg. Neben Harrison Ford taucht allerdings nur ein bekanntes Gesicht auf: Indys Geliebte aus Jäger des verlorenen Schatzes. Auf Sean Connery, der Indys Vater im dritten Teil spielte, und Denholm Elliott, College-Dekan Dr. Marcus Brody, musste das Team verzichten. Beide sind allerdings präsent: als Foto. Brody bekommt übrigens in Form einer Bronzestatue einen schlagenden Einsatz.

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Avatar Tanatas
Tanatas
#1 | 19. Mai 2008, 18:46
Grüsse

Hört sich nach dem allgemeinen Filmtrend an, 120min. mit (Computer) Effekten vollzuklatschen, 120min. Geschwindigkeit, Knallerei, Aktion und all das hippe zeug das sich nicht nur in Computerspielen "gut" verkauft.
Aber die Kritik hört sich noch immer besser an als all die anderen Kritiken der Aufgüsse (Rambo 4 geht ja mal sowas von nicht. . . ^^).
Leider sieht es aber wohl so aus das Harrison Ford noch immer keinen lohn für seine arbeit bekommen wird (Harrison Ford der erfolgreichste unerfolgreiche, über 100Filme, keinen Oscar) und hiermit sehr wahrscheinlich der letzte Zug dafür abgefahren ist.
Schade, für Harrison Ford, aber der Kritik nach zumindest sehenswert.
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Avatar Blackknight
Blackknight
#2 | 19. Mai 2008, 18:47
Natoll. :(
Erst Konsolen News und jetzt auch schon Filmkritiken.
Ich finde echt ihr solltet bei News zu PC Spielen und PC Hardware bleiben.
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Avatar Smeagol_FM
Smeagol_FM
#3 | 19. Mai 2008, 19:09
Zitat von Blackknight:
Natoll. :(
Erst Konsolen News und jetzt auch schon Filmkritiken.
Ich finde echt ihr solltet bei News zu PC Spielen und PC Hardware bleiben.


Falls es dir nicht aufgefallen ist, bringt GameStar.de schon seit seiner Existenz regelmäßig plattformübergreifende News, vor allem, wenn Filme mit Computerspielen in Verbindung stehen (was sich ja wohl bei Indiana Jones nicht abstreiten lässt) und wenn Konsolentitel in absehbarer Zeit auch für den PC erscheinen. Ich persönlich freu mich immer über Neuigkeiten aus den anderen Lagern und finde das sollte auch so bleiben...schließlich betreffen über 90 % der News immer noch die Plattform PC.
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Avatar !D@ PROphet!
!D@ PROphet!
#4 | 19. Mai 2008, 20:39
Erst Stirb Langsam 4, dann Rambo 4 und nun Indiana Jones 4...lasst den alten Männern doch ihre Würde und uns unsere Erinnerungen.
Ich meine Harrison Ford ist 70...wer soll ihm denn bitte noch den toughen Abenteurer abkaufen?
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#5 | 19. Mai 2008, 20:41
Zitat von Tanatas:
(...) Leider sieht es aber wohl so aus das Harrison Ford noch immer keinen lohn für seine arbeit bekommen wird (Harrison Ford der erfolgreichste unerfolgreiche, über 100Filme, keinen Oscar) und hiermit sehr wahrscheinlich der letzte Zug dafür abgefahren ist.
Also, daß er ausgerechnet für einen Indy-Film einen Oscar kriegen würde - damit hätte sicherlich niemals jemand gerechnet, oder? Und wieso sollte er eigentlich nicht noch einmal in einem "ernsthaften" Film eine Gelegenheit dazu bekommen?

Zitat von !D@ PROphet!:
(...) Ich meine Harrison Ford ist 70...wer soll ihm denn bitte noch den toughen Abenteurer abkaufen?


Er wird jetzt 66, und ziemlich genau das stellt er offenbar im Film auch dar.
Und gerade das wird in dieser Kritik ja auch überhaupt nicht als Negativpunkt genannt.
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Avatar casual gamer
casual gamer
#6 | 19. Mai 2008, 21:06
@Tanatas

Er wird schon noch irgendwann einen "Ehrenoscar" bekommen :).

@ Indiana Jones 4

Werde ihn mir definitiv anschauen, allein um zu sehen was Ford mit 65 noch bringt ^^.
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Avatar Warwick
Warwick
#7 | 19. Mai 2008, 21:41
Zitat von Tanatas:
Grüsse
Leider sieht es aber wohl so aus das Harrison Ford noch immer keinen lohn für seine arbeit bekommen wird (Harrison Ford der erfolgreichste unerfolgreiche, über 100Filme, keinen Oscar) und hiermit sehr wahrscheinlich der letzte Zug dafür abgefahren ist.
Schade, für Harrison Ford, aber der Kritik nach zumindest sehenswert.


Also von "keinem Lohn für seine Arbeit" würde ich nicht gerade reden. Der gute Herr Ford ist nicht zuletzt durch Filme wie Star Wars, Blade Runner oder Indiana Jones schon längst eine so unglaublich bekannte Kinolegende geworden

Er spielt zzt unter allen Top 10 der größten "Movie-Stars" aller Zeiten mit - er gehört zu den Schauspielern die einfach keinen Oscar mehr nötig haben, er hat sich nicht nur mit den drei von mir genannten Filmen unsterblich gemacht. Mal abgesehen davon ist der Oscar-Ruhm und auch der Stellenwert des Oscar nicht gerade unzweifelhaft.

Was den neuen Indy-Film angeht, bleibe ich trotzdem sehr gespannt. "Indiana Jones" auf Speed klingt für mich geil - denn das letzte was ich sehen will, wäre ein IJ-Film, der mir plötzlich ein authentisches Archäologen-Abenteuer servieren möchte.

Außerdem glaube ich nicht, dass heutzutage noch Filme wie Jäger des verlorenen Schatzes oder Tempel des Todes irgendeinen Kritiker-Kampf gewinnen würden. Das sind "eigentlich" nur naive Kinderfilme die sich alleine schon durch die Darstellung bestimmter Kulturen oder natürlich der Nazis total disqualifizieren - IJ war schon immer fettes Popcorn-Kino ohne großartig nachdenken zu müssen - da das erwarte ich auch von Teil 4.

Wer übrigens auf etwas mehr Historical Correctness und Anspruch steht, der ist mit den kürzlich erschienenen drei Staffeln von "Adventures of Young Indiana Jones" besser bedient. Die kann ich übrigens nicht nur Indy-Fans empfehlen - auch das umfangreiche Bonusmaterial macht Lust auf mehr.

Und naja, für uns PC-Spieler gibt es eh nur einen wirklichen wahren Teil 4 von Indiana Jones - das LucasArts Adventure "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" - das ist mindestens so unsterblich, wie Dr. Henry Jones Jr. selber.
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#8 | 19. Mai 2008, 21:46
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar EddyG
EddyG
#9 | 19. Mai 2008, 21:47
http://gamestar.de/_misc/images/detail.cfm?con tenttype=10&pk=1828295&fk=1945425&addid=EL_121 12129920024460707676&pid=247

das schaut so ultra nach fotomontage aus.
dabei ist es ja nur ein normales bild nix mit action oder so. seltsam
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Avatar BiGLo0seR9
BiGLo0seR9
#10 | 19. Mai 2008, 21:48
Ich werde mir den Film auf jedenfall anschauen, egal was alle Kritiker dazu sagen, denn Indy ist einfach Kult und ich möchte mir mein eigenes Urteil bilden.
Freu mich schon auf den Tag, an dem ich ihn mir anschauen werde und so richtig schlecht kann er ja gar nicht sein ;).
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Details zu LEGO Indiana Jones: Die legendären Abenteuer

Plattform: PC (PS3, PS2, PSP, Xbox 360, Wii, NDS)
Genre Action
Untergenre: -
Release D: 06. Juni 2008
Publisher: LucasArts Entertainment
Entwickler: Traveller's Tales
Webseite: http://indianajones.lego.com
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spiele-Logo: Download
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