Zum Thema » Die wichtigsten Koop-Spiele Unser A-Team Magicka 2 ab 5,99 € bei Amazon.de Magicka 2 für 11,99 € bei GamesPlanet.com Vier Magier, null Ahnung, zahlreiche tödliche Zauber und aktiviertes »Friendly Fire« - der selbstbetitelte »Töte-deine-Freunde-Simulator« Magicka 2 ist ein Garant für saukomische Koop-Action. Für Solo-Zauberer ist das Ding aber zu frustig, hat erschreckend viele Bugs und bietet zu wenig Abwechslung. Somit sollte klar sein, was das Spiel besser machen muss, oder?

Download oder Retail?
Magicka 2 lässt sich über Steam beziehen, Sie können das Spiel aber auch in einer Box im Handel für knapp 15 Euro erstehen. Auch für diese wird ein Steam-Konto benötigt.

Alte Zauber, erneut beschworen

Glaubt man der Marketingfloskel, dann haben die Entwickler »alles, was die Fans am ersten Magicka geliebt haben, mitgenommen und verbessert«. Stimmt, denn erneut schlüpfen wir in die Robe eines zipfelmützigen Zauberers und kämpfen in modifizierter Action-Rollenspiel-Manier gegen reichlich Fantasy-Gesocks.

Modifiziert heißt, dass es dabei nicht um Level oder Skills geht, sondern schlicht um acht Elementarzauber (Wasser, Leben, Schild, Kälte, Blitz, Tod, Erde, Feuer), die wir miteinander kombinieren. Bis zu fünf können wir mixen und anschließend per Tastendruck das Ergebnis raushauen - entweder Richtung Feind, in einem Radius um uns herum oder auf uns selbst.

Magicka 2 : Standard-Trick: Erde und Feuer ergibt einen effektiven Feuerball.

Kleiner Zauber-Baukasten: Feuerball
Standard-Trick: Erde und Feuer ergibt einen effektiven Feuerball.

Feuer und Erde ergibt einen Feuerball. Eis und Schild eine Frostbarriere. Und ein Stein auf uns selbst angewandt, haut unserem Zauberlehrling wenig überraschend einen Felsbrocken an die Rübe. Es gibt unzählige, mehr oder minder sinnvolle Kombinationen zu entdecken. Magicka-Veteranen fühlen sich in diesem System sofort wieder wie zuhause - obwohl sich einige Zauber-Mixturen verändert haben oder aus Balance-Gründen gestrichen wurden. Den meisten Spaß am Experimentieren haben folglich Neulinge.

Neue Tricks im Kleinformat

Zwei Veränderungen stechen Magicka-Kennern dabei ins Auge: Erstens dürfen wir nun gleichzeitig zaubern und laufen. Das macht die Kämpfe etwas dynamischer. Zweitens haben jene mächtigen Zauberkombinationen namens Magicks nun Schnellwahlslots. Die Kombi Feuer-Feuer-Stein-Feuer-Feuer beschwört zum Beispiel einen Flammenteppich. Statt den Zauber jedes Mal mühsam einzugeben, geht das jetzt auch mit einem Tastendruck. Der Nachteil: Die Schnellwahl hat eine Abklingzeit, bis sie erneut benutzt werden kann.

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Magicka 2
Genre-typisch kämpfen wir in dieser Iso-Perspektive gegen allerlei Klischee-Feinde wie diese Goblins.

Am grundsätzlichen Ablauf ändert das jedoch nix: Nach wie vor lernen wir die nützlichsten Zauber am besten auswendig und hauen diese im Dauerfeuer raus (kleiner Tipp: Im Gegensatz zum Ghostbusters-Credo auf jeden Fall die Strahlen kreuzen!). Nach wie vor scheucht uns Magicka 2 linear von einem Feindgrüppchen zum nächsten. Nach wie vor nutzen wir unser Schwert kaum und ärgern uns über das fehlende Inventar. Finden wir mal einen Stab oder ein neues Messer, müssen wir die alten Waffen auf den Boden werfen. Zwischen den Missionen dürfen wir wenigstens alternative Roben anziehen, die wir nach und nach freischalten und uns Boni wie Wasser-Resistenz (Gummi-Kutte) bescheren.