Special: Mass Effect 2 | Seite 2
Kasumi-DLC im GameStar-Check
Das Finale
Nach doch recht ausufernden Kämpfen gegen Söldner und Mechs steht ein gelungenes Finale an, sofern Sie darauf achten, was die Meisterdiebin zu Ihnen sagt. Wer die Worte der Frau ignoriert, hängt eventuell gefühlte Wochen in der letzten Auseinandersetzung fest, weil er eine notwendige Zwischensequenz nicht zur rechten Zeit auslöst.
Mit einer auf ein Fahrzeug aufgeschraubten Kanone müssen Sie eine Wand sprengen.
Wenn Sie die Mission erfolgreich abgeschlossen haben, schalten Sie für Kasumi eine weitere Fähigkeit frei. Die Diebin kann dann Blendgranaten werfen. Mit den Dingerchen werden Sie auch während des Einsatzes schon Bekanntschaft machen, denn Ihre Gegner nutzen die in einer Tour.
Kasumi wohnt auf der Normandy übrigens direkt gegenüber von Samara, also im Backbord-Aussichtsraum. Genau wie bei Zaeed kann man dort mit der Frau keine wirklichen Gespräche führen, sondern nur durchs Anklicken von Gegenständen Geschichten aus ihr rauskitzeln.
Fazit
Die Mission ist auf jeden Fall recht umfangreich und zumindest zu Beginn ziemlich ungewöhnlich. Kasumi ist zudem ein Charakter, den gute Shepards deutlich leichter auf der Normandy willkommen heißen dürften als den skrupellosen Söldner Zaeed.
Abgesehen von der fehlenden Interaktion mit anderen Partygästen und kleinen Übersetzungsfehlern, die einem aber wahrscheinlich nur auffallen, wenn man auch die englische Variante kennt, haben wir nichts zu beanstanden. Kasumi ist auch auf Deutsch gut vertont.
Ob 4,88 Euro für den zirka anderthalb Stunden dauernden Auftrag gerechtfertigt sind? Wir haben uns gut unterhalten gefühlt. Außerdem schaden eine neue Waffe, ein Tech-Upgrade und eine neue Freizeit-Kluft auch nicht. Auch wenn weibliche Shepards im kleinen Schwarzen auf der Normandy dezent overdressed wirken.