Mass Effect 2 - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: 28. Januar 2010  |   Publisher: Electronic Arts

Special: Mass Effect 2

GameStar-DLC-Check zum Firewalker-Addon

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht … ach, Sie wissen schon. Wir haben’s trotzdem gemacht und uns den Firewalker-DLC für Mass Effect 2 angesehen.

Von Petra Schmitz |

Datum: 24.03.2010


Mass Effect 2 : Das Kernelement des mittlerweile dritten Mass Effect 2- DLCs Firewalker (473 MByte groß) ist der Hammerhead, eine Art fliegendes oder besser gesagt gleitendes Planetenfahrzeug, ähnlich dem Mako aus dem ersten Mass Effect. Wir haben die Missionen rund um den Schwebepanzer im Test.

In der ersten der insgesamt fünf Mini-Mission, die in Firewalker stecken, holen Sie sich den Hammerhead auf einem unwirtlichen Planeten ab und lernen die Steuerung des Vehikels. Nun ja, fast. Zumindest bei uns waren die Bildschirmanzeigen falsch. Nicht die linke Shift-Taste (wie das Spiel es behauptet) dient dazu, den Hammerhead für kurze Zeit in luftige Höhen zu katapultieren, sondern E. Und Daten sowie Mineralien sammeln Sie nicht mit der rechten Maus-Taste, sondern mit V. Doch derlei Kleinigkeiten sind noch verkraftbar, schlimmer ist das grundsätzliche Missionsdesign des Firewalker-DLCs für Mass Effect 2.

Das Blöde

Im Anschluss ans Tutorial sollen Sie auf drei weiteren Planeten durch das Einsammeln von Daten den Standpunkt eines Artefakts der Protheaner bestimmen, um es dann auf dem fünften Planeten schließlich zu finden. Die Erkundungstouren sehen im Kern immer gleich aus: Sie brausen in überschaubaren Arealen über die Planeten und scannen gut markierte Punkte. Mal müssen Sie auch auf Geth ballern, was recht anspruchslos ist, verfügt der Hammerhead doch über zielsuchende Raketen. Falls mal ein dicke Geth-Apparatur im Weg steht, immer schön von links nach rechts und wieder zurück strafen oder hinter Deckungen platzieren, kurz per E-Taste aufsteigen, schießen und wieder in Deckung gehen.

Mass Effect 2-DLC: Firewalker Pack

Auf einem Eisplaneten namens Latesh gleiten Sie gegen die Zeit. Nur wenn Sie die insgesamt zehn Dateien flott genug einsammeln, friert Ihnen der Hammerhead nicht unterm Hintern weg. Das ist ungefähr so spannend wie eine Regionalbahnfahrt von Wanne-Eickel nach Oer-Erkenschwick. Und auf dem letzten Planeten (Kopis) müssen Sie ein Kraftfeld zerlegen und sich dabei lästiger Drohnen erwehren. Gähn!

An zwei Punkten dürfen Sie den Hammerhead auch mal verlassen und in Minen eindringen. In den winzigen Innenarealen gibt’s allerdings nichts zu schießen, sondern nur Daten zu untersuchen beziehungsweise in der fünften Mission das Artefakt zu finden.

» Spielszenen aus dem Firewalker-DLC im großen Player ansehen

Was besonders schade beim Firewalker-DLC ist: Es gibt keinerlei Sprachausgabe für Shepard oder Begleiter. Sie hören lediglich Aufnahmen von zwei Forschern, den Bordcomputer des Hammerheads und Kelly, wenn Sie Ihnen an Bord der Normandy sagt, dass Sie eine neue Nachricht von Cerberus über den Fortschritt der Missionskette bekommen haben.

Das Gute

Doch der dritte DLC für Mass Effect 2 ist nicht in Gänze blöd. Die Steuerung des Hammerheads klappt einwandfrei, sieht man mal vom Fehler der Anzeige im Tutorial ab. Das Gleiten und Springen macht sogar Spaß, auch wenn’s in einem vernünftigen Missionsdesign natürlich noch besser gewesen wäre.
Wer knapp bei Kasse ist und sich fürs Finale noch ein paar Upgrades irgendwo kaufen möchte, verdient zusätzliches Geld in den Missionen. Und apropos Upgrade: Im letzten Raum auf dem Planeten Kopis wartet ein Upgrade für die Biotiker Ihres Teams. Immerhin!

Fazit

Der Hammerhead ist toll, keine Frage. Eben der deutlich bessere Mako. Wie schön wäre es gewesen, wenn’s für den Hammerhead auch die deutlich besseren Missionen gäbe. Aber Pustekuchen! Liebloser geht’s wohl kaum noch. Da war ja der zigste Ausflug mit dem Mako im ersten Mass Effect spannender. Als Werbung für den demnächst erscheinenden ersten kostenpflichtigen DLC taugt Firewalker absolut nicht und ist dem Hauptspiel in keinster Weise würdig. Kostenlos hin oder her.

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Avatar Fred DM
Fred DM
#1 | 24. Mrz 2010, 17:56
schade. nach den ziemlich eintönigen Mako-missionen des vorgängers habe ich auf spannendere ausflüge mit dem Hammerhead gehofft, zumal die entwickler besserung versprochen haben und die vorab veröffentlichten gameplay-videos recht vielversprechend ausgesehen haben.

es scheint als ob Bioware fahrzeugbasierende missionen einfach nicht so richtig gelingen wollten...

trotzdem: da das ganze umsonst ist hält sich meine enttäuschung in grenzen.
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Avatar Alex.94
Alex.94
#2 | 24. Mrz 2010, 18:04
Habe ich mir schon fast gedacht...
Ich werde es mir aber trotzdem holen, ist ja schließlich kostenlos :)
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Avatar Ënigma
Ënigma
#3 | 24. Mrz 2010, 18:10
Kostenlos ist immer gut^^
Da kann man über die Schwächen schonmal hinwegsehen.
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Avatar Galford
Galford
#4 | 24. Mrz 2010, 18:10
Hier kann ich Petra nur zustimmen.

Aber etwas hat sie vergessen: es gibt neue Planeten zum Scannen (= Proben auf die Planetenoberfläche schießen), und dass war ja immer so spannend! Super, Bioware! (Nein, dieser Absatz war nicht ernst gemeint)

Aber abgesehen davon, finde ich ME1 und ME2 sowie das ganze ME Universum wirklich toll.
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Avatar Mr.Wheeler
Mr.Wheeler
#5 | 24. Mrz 2010, 18:35
"Kostenlos hin oder her"

Naja. Schlecht oder nicht. Die kostenlosen nehm ich, die anderen nicht! ^^
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Avatar djdr84
djdr84
#6 | 24. Mrz 2010, 18:44
Alle Mission mit dem Ding sind richtig Öde ... da hätte man mehr machen können.
Aber wenigstens ist es Kostenlos. ^^
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Avatar DerToteAmOzean
DerToteAmOzean
#7 | 24. Mrz 2010, 18:53
Frage mich wer kamm da auf die Idee mit den gelenkten Raketen, vorallem die Feuerrate o_O

Schwierigkeit = 0 (habs auf wahnsin gespielt)

In den Missionen passiert rein garnichts, einfach nur langweilig.
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Avatar Black Baron
Black Baron
#8 | 24. Mrz 2010, 19:00
Ich glaube das Urteil fällt nur deshalb so harsch aus, weil es als DLC wie ein gesondertes Stück Zusatzsoftware daher kommt. Wäre das Fire-Walker-Pack schon von vorn hinein ins Spiel integriert (und zwar so, dass man's nicht am Stück spielen kann), dann wärs mit Sicherheit anders.

Den Vergleich zum Mako aus Teil eins kann Petra auch nicht wirklich ernst meinen, denn bis auf die wenigen sinnvoll eingeflochtenen Einlagen in die Story war das Mako einfach nur nervtötend. Wenn man mit dem Ding zu nem bestimmten Punkt wollte/musste, dann kam es häufig vor, dass man ganze Gebirgsketten umfahren musste, da manche Steigungen einfach nicht machbar sind für das Teil. Mich hat das tierisch genervt! Spannend war das in keinster Weise. Selbst die länger Fahrt auf Virmire oder Ferros ist eher... naja. Man ballert da halt auf n paar Geth, aber mehr nicht. Der Spieler sollte einfach nur das Gefühl bekommen, dass der Planet nicht nur aus einem Gebäude besteht.

Das Firewalker-Pack ist hingegen eher als Spaßpackung für Zwischendurch gedacht, so kommts mir zumindest vor. Story-Relevanz hat das Gefährt auf keinen Fall, da man sich in ME2 oft auf Raumschiffen und -stationen befindet. Dafür, dass das Ding für alle ME2-Spieler mit Cerberus-Network-Account kostenlos ist, finde ich es gut. Wenn Bioware dafür Geld verlangen würde sähe es anders aus.
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Avatar Soul Juggalo
Soul Juggalo
#9 | 24. Mrz 2010, 19:12
Der Mako war geil, nur die missionen waren schlecht.
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Avatar Thorny
Thorny
#10 | 24. Mrz 2010, 19:45
Hmmm o_o Na ja...es ist umsonst. Ich hab sowieso schon so ein olles Konto, ich werd es runterladen. An den (kommenden) Kostenpflichtigen Inhalten habe ich bis Dato kein Interesse. Bioware ist wenigstens so fair und suggeriert nicht, ohne DLC nur das halbe Spiel gespielt zu haben. Für langweilige Zusatzmissionen, Kleidung und oberflächlichere Charaktere zahl ich nicht.
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Details zu Mass Effect 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 28. Januar 2010
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://masseffect.bioware.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 98 von 4646 in: PC-Spiele
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