Es bleibt spannend rund um Mass Effect: Andromeda. Weder auf der E3, noch auf der Gamescom gab es Gameplay-Material zu sehen. Auch auf dem gestrigen Playstation Meeting wurde nur ein kurzer Schnipsel gezeigt, gespielt auf der neuen Playstation 4 Pro.

Trotzdem verrät das rund drei Minuten lange Video schon deutlich mehr darüber, wie sich Andromeda eigentlich spielt:

Mass Effect: Andromeda in der Vorschau - Mehr Freiheit in einem größeren Universum

Und hopp!

Der Trailer beginnt in einer Alien-Basis, wie sie schon auf ersten Artworks zu sehen waren. Hier begleiten wir Pathfinder Ryder und unsere Party in Action und das auch noch mit deutlich hübscheren Gesichtsanimationen.

Zu besagter Action gehören auch Jetpack-Sprünge, wie sie schon in geleaktem Alpha-Material zu sehen waren und das Scannen einer Alien-Pflanze. Auch im ersten Mass Effect gab es schon eine Scan-Funktion für Mineralien oder auch die Keeper auf der Citadel im Rahmen einer Quest - später konnte man dafür nur noch Planeten scannen, um die vorhandenen Ressourcen zu checken.

Über ein Interface bauen wir uns eine Brücke, die praktischerweise direkt über den Abgrund wächst. Die Gelegenheit nutzen wir prompt, um zu präsentieren, dass wir trotz schwerem Raumanzug auch sprinten können. Zu unserer Rechten sehen wir käferartige Wesen, die offenbar eine Art Wächterrolle einnehmen. Wenn wir Abstand halten, sollen sie uns aber in Ruhe lassen.

Mass Effect: Andromeda - Screenshots aus dem Games-Award-Trailer

Ein Hauch von No Man's Sky?

Das ändert sich, als wir das Herz der Einrichtung erreichen und aktivieren. Plötzlich erscheinen Tore zu verschiedenen außerirdischen Systemen vor uns - immerhin soll es unsere Aufgabe sein, eine neue Heimat für die Menschheit aufzuspüren. Kaum haben wir die entdeckt, müssen wir im Rahmen einer Zwischensequenz nicht nur vor einer gewaltigen Explosion, sondern auch den aggressiven Bewachern der Basis flüchten.

Der Trailer lässt vermuten, dass wir mehrere solcher Basen erkunden müssen, um unserem Ziel näher zu kommen und über die Scans wohl auch mehr über die lokale Flora und Fauna herausfinden sollen - vielleicht auch ob die Lebensbedingungen für Menschen angemessen sind? Jetpack und Scan-Funktion scheinen zumindest sehr auf das Erkunden ausgelegt zu sein. Das passt auch zur Ankündigung, dass es wie im ersten Mass Effect wieder einen Mako geben soll, mit dem wir fremde Planeten auskundschaften können. Das war in den Mass Effect 2 und 3 dann nicht mehr möglich. Hier lag der Fokus sehr viel stärker auf den Kämpfen.

Familiensache: Der weibliche und der männliche Ryder sind zwei Personen

Das würde natürlich auch wunderbar zu vielen Sammelaufträgen im Stil von Dragon Age: Inquisition passen, das eine große Inspiration für das erste Mass Effect mit Open World war. Wir hoffen, dass man hier auch aus dem Feedback der Spieler gelernt hat und auch die Nebenaufgaben spannend gestaltet. Mehr über die Welt von Andromeda, das hunderte Jahre nach der Ursprungstrilogie spielt, sollen wir dann am N7-Day, also dem 7. November 2016 erfahren. Auch wenn das Gezeigte eher unspektakulär war, gab es auch in diesem Trailer immerhin erneut ein Wiedersehen mit den blauen Asari und damit einem Stück Mass-Effect-Vergangenheit, bei dem den Fans das Herz aufgeht.