Metro: Last Light - PC

Ego-Shooter  |  Release: 17. Mai 2013  |   Publisher: Koch Media
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Metro: Last Light in der Vorschau

Moskau, Metro und Mutanten

Postapokalyptisches Moskau, die Zweite: Kann Last Light das atmosphärische Metro 2033 würdig beerben? Wir waren bei den Entwicklern in Kiev und sind in die dunklen Schächte des virtuellen Moskau hinabgestiegen.

Von Tobias Veltin |

Datum: 12.12.2012


Zum Thema » Metro 2033 - Test Stimmungsvoller Grusel-Shooter » Die Top 10 der Endzeit-Spiele Hinter der Apokalypse geht’s weiter Filme, Spiele, Bücher oder ein spontaner Geistesblitz: Die Inspiration für ein Videospiel kann aus so mancher Quelle stammen. Nun beruhen Metro: Last Light und dessen Vorgänger zwar nachweislich auf Dmitri Gluchowskis Endzeit-Roman »Metro 2033«. Böse Zungen könnten aber behaupten, dass sich der Entwickler 4A Games die Inspiration für seine Metro-Spiele direkt vor der Haustür holt:

In einem heruntergekommenen Viertel der ukrainischen Metropole Kiew haust das Team in einer alten Lagerhalle, Putz bröckelt von der Fassade, abgemagerte Katzen streunen durch Flaschenberge. Und ganz in der Nähe: die U-Bahn. Genau mit der sind wir auch stilecht angereist, um einen Blick auf Metro: Last Light zu werfen – den Nachfolger des Überraschungshits Metro 2033 .

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Metro: Last Light
In einer Zwischensequenz erleben wir, wie Moskau von Atomraketen zerstört wird.

So unscheinbar und ungemütlich das Heim von 4A von draußen auch ist, drinnen herrscht heimelige Atmosphäre und reger Betrieb. Knapp 80 Leute werkeln hier an Last Light, von dem es auf den letzten beiden E3-Messen beeindruckende Szenen zu sehen gab, um das es zuletzt aber ruhig geworden ist.

Der Creative Strategist Huw Beynon und sein Team empfangen uns grinsend im kleinen Konferenzraum des Studios und Beynon kommt gleich zur Sache: »Ihr werdet jetzt eine Menge neues Spielmaterial zu Gesicht bekommen.« Hervorragend! Doch vor dem Neuen zunächst ein Rückblick auf das Alte. Wir erinnern uns: In Metro 2033 schlichen und gruselten wir uns mit dem jungen Artjom durch die Schächte der Moskauer U-Bahn. Die Welt liegt nach einem nuklearen Krieg in Trümmern, in den dunklen Tunneln ist es aber nur vermeintlich sicher, denn hier lauern Mutanten, Banditen und allerlei andere Gesellen, deren Seelen so finster sind wie die U-Bahn selbst.

Unter der Erde brodelt es

Der Schauplatz ist in Last Light derselbe geblieben, als Aufhänger dienen jetzt Konflikte der zahlreichen Parteien und Gruppierungen, die sich unter der Erde zusammengerottet haben. Überzeugte Kommunisten und radikale Neofaschisten kämpfen um jeden Knotenpunkt der Metro, unter der Erde brodelt es, Moskaus Untergrund steht kurz vor der Explosion.

Anders als der erste Teil basiert Last Light nicht auf Dmitri Gluchowskis zweitem Buch »Metro 2034«, ganz unbeteiligt ist der Autor bei der Entwicklung aber nicht. »Wir haben uns mit Dmitri zusammengesetzt und eine eigene Storyline entwickelt, weil wir die Geschichte von Artjom weitererzählen wollten« erzählt uns der Creative Director (bei 4A ist offenbar jeder irgendwie »Creative«) Andrew Prokhorov und ergänzt direkt, dass der Held eine Entwicklung durchgemacht hat. »War Artjom im ersten Spiel noch naiv und unerfahren, ist er an den Erfahrungen aus Metro 2033 gewachsen und gereift«. Auch Last Light legt also den Fokus auf die Geschichte.

Metro: Last Light : Artjom ist auch im zweiten Teil der Hauptcharakter des Spiels. Artjom ist auch im zweiten Teil der Hauptcharakter des Spiels.

Nun aber los! Im ersten Spielabschnitt muss Artjom durch ein schwer bewachtes Lager unter der Erde schleichen. Wir starten in einem engen Felsengang, wie im Vorgänger beobachten wir das Geschehen aus der Ego-Perspektive. Wasser tröpfelt effektvoll von der Decke, das leise Plätschern wird schon bald von markerschütternden Schreien übertönt.

Vorsichtig späht der Held um eine Ecke und sieht einen Verbündeten, der hinter einer Glasscheibe von zwei Soldaten getreten und geschlagen wird. Helfen? Zu riskant, die Folterknechte sind schwer bewaffnet und rufen wohlmöglich Verstärkung. Also weiter, eine rostige Treppe hinauf und abwarten, bis sich die Patrouille auf dem Obergang von uns abwendet und Artjom hinter ihr vorbeischleichen kann.

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Avatar Nbass
Nbass
#1 | 12. Dez 2012, 14:50
Also ich weiß nich, mich hat der 1. Teil schon nicht sonderlich erwärmt. Stalker fand ich super, aber Metro.. Ne.. geht nich an mich.
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Avatar DrProof
DrProof
#2 | 12. Dez 2012, 14:51
need bessere Hardware...
und dann ist nach ner Stunde spielen wieder die Luft raus bei mir. Bin wohl eher in der Stalkerpartei damals gewesen und Metro war mir dann zu hm... Mainstreamshooterlike...
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Avatar tscherno-bill
tscherno-bill
#3 | 12. Dez 2012, 14:53
Teil 1 war der Wahnsinn. Atmosphärisch für mich der beste Shooter der letzten Jahre. Freu mich auf Last Light!

In irgendeinem anderen Thread hat eben auch jemand einen facebook Link gepostet, über den man Metro 2033 umsonst kriegt. THQ macht da anscheinend ne Werbe Aktion für den neuen Teil... hier der Link nochmal:
http://www.facebook.com/MetroVideoGame?sk= app_395840630491782
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Avatar Hypnotize
Hypnotize
#4 | 12. Dez 2012, 14:56
Metro war super, doch für ein Spiel, welches so kurz ist, gebe ich nicht mehr als 10€ aus. Also wieder warten...

@gamestar:

Die Atmosphäre auf der Bildunterschrift von Seite 3 "versucht" bestimmt "verseucht" zu sein :-)
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Avatar Eraserhead
Eraserhead
#5 | 12. Dez 2012, 14:58
Freut mich ja sehr, dass es die Möglichkeit zu schleichen gibt. Spannend wird Schleichen aber erst, wenn die Gegner kein einfaches Kanonenfutter darstellen.
Lockmittel wie "tiefer in die Story Eintauchen" sind zwar nett, sind für mich aber kein Argument bei der Wahl der Spielweise. Da sollte das Spiel schon mit dem richtigen Balancing aufwarten.

Aber prinzipiell ist es ne schöne Sache, dass Spiele derzeit auffallend häufig die Wahl lassen zwischen Schleichen und Ballern. Erst Dishonored, dann (teilweise) Far Cry 3 und nun Metro: Last Light.
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Avatar Silent_Hunter20
Silent_Hunter20
#6 | 12. Dez 2012, 14:59
Den ersten Teil von Metro 2033 gibt es im Moment umsonst, einfach den Schritten auf der Seite folgen.

http://www.facebook.com/MetroVideoGame?sk= app_395840630491782

HA! Auf die Minute genau so schnell wie die Gamestar News:

http://www.gamestar.de/spiele/metro-2033/n ews/metro_2033,44630,3007591.html
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Avatar Count-Zero
Count-Zero
#7 | 12. Dez 2012, 15:00
Ich muss gestehen, ich habe den ersten Teil nie durchgespielt. Zum einen bin ich bei Shootern kein großer Fan von Singleplayerkampagnen und zum anderen lief es auf meinem damaligen Rechner auch nicht so, dass man von Spielfluss reden könnte.
Da der Teil ja nun auch keinen Multiplayer hat, werde ichs mir wahrscheinlich auch nicht gleich zum Vollpreis holen, aber für die schaurig schöne Atmosphäre schlag ich bestimmt irgend wann mal zu. Die war ja schon im ersten Teil Klasse.
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Avatar marco260583
marco260583
#8 | 12. Dez 2012, 15:06
Mann muss sagen dass Metro vorwiegend durch seine tolle Atmopshäre begeisterte und von der Mechanik eher ein herkömmlicher Shooter war (auch wenn es ein paar coole Neuerungen gab z.b. mit den Druckluftwaffen). Für mich persönlich war es aber eine äusserst positive Überraschung als ich es mir für 2,49 im Steam Sale zugelegt habe. Ich fand es auch nicht schlimm dass es kein Open world Shooter wie Stalker war weil es halt einer anderen Prämisse folgt. Bei Last Light werde ich aber wohl nicht sofort zuschlagen da ich erst gucken will wie lange die Spielzeit ist, das ist bei einem Spiel ohne Multiplayer für mich ein wichtiger kaufgrund. Sobald es reduziert ist wird es aber auf jeden fall Platz auf meiner festplatte finden.
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Avatar Hylax
Hylax
#9 | 12. Dez 2012, 15:12
Umfang, Umfang, Umfang!

Ich kauf kein noch so gutes Spiel, wenn's nur 3 Stunden dauert. (Episoden wie TWD Mal ausgenommen)
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Avatar JollyPee
JollyPee
#10 | 12. Dez 2012, 15:21
Zitat von tscherno-bill:
Teil 1 war der Wahnsinn. Atmosphärisch für mich der beste Shooter der letzten Jahre. Freu mich auf Last Light!

In irgendeinem anderen Thread hat eben auch jemand einen facebook Link gepostet, über den man Metro 2033 umsonst kriegt. THQ macht da anscheinend ne Werbe Aktion für den neuen Teil... hier der Link nochmal:
http://www.facebook.com/MetroVideoGame?sk= app_395840630491782


Wow, danke. Ist tatsächlich kein Fake. Der erste Teil ist irgendwie an mir vorüber gegangen, kann ihn endlich nachholen. :)
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Details zu Metro: Last Light

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Mai 2013
Publisher: Koch Media
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://enterthemetro.com/de/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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