Mount & Blade: Fire and Sword - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: 13. Mai 2011  |   Publisher: Paradox Interactive
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Mount & Blade: Fire and Sword im Test

Manchmal zündet die Muskete nicht

Die beliebte Mittelalter-Simulation Mount & Blade bekommt einen Ableger. Fire and Sword füllt das Osteuropa des 17. Jahrhunderts mit dem Pulverdampf von Musketen und Granaten. Was als Mod begann, hat sich zur spannenden Mount-&-Blade-Variante gemausert.

Von Patrick Lück |

Datum: 13.05.2011


Zum Thema » Testvideo zu Fire & Sword Kommentierte Spielszenen & Fazit » Demo und Patches zum Spiel Herunterladen und selbst antesten » Mount & Blade: Warband So bewerten wir den Vorgänger Die »Casualisierung« von Computerspielen ist derzeit eines der Lieblingsfeindbilder der eingefleischten Spielergemeinde. Der Vorwurf lautet: Um ihre Spiele neue Zielgruppen (sprich den »Casual Gamern«) zu öffnen, fahren die Entwickler und Publisher die Komplexität der Spielmechanik zurück. Mass Effect und Dragon Age bekommen ausgedünnte Charaktersysteme und flottere Kämpfe verpasst, die Militärsimulation Operation Flashpoint wandelt sich zum gewöhnlichen (Taktik-)Shooter, und der neue Sam Fisher darf jetzt mehr ballern als schleichen.

Für manchen Hardcore-Spieler geht gleichzeitig mit dem Anspruch auch der Spielspaß flöten. Zum Glück aber ist die Angst vor der Herunterdummung übertrieben, und es gibt nach wie vor Spiele mit einer tiefgehenden Spielmechanik, die sich erst nach stundenlangem Spielen langsam erschließt und für deren Beherrschung man Wochen oder Monate braucht – wie Mount & Blade , das jetzt mit Fire and Sword ein Standalone-Addon zum zweiten Teil Warband bekommt.

Der Markt verwendet für solche Spiele mittlerweile den Begriff »Nischentitel«. Wer sich aber an die Anfangszeit der Computerspielzeit erinnern kann, weiß, dass damals fast alle Spiele nach dem Prinzip funktionierten. In Titeln wie Elite, Ghengis Khan, Der Patrizier, Vermeer oder Pirates! musste sich der Spieler alles selbst (oder mit Hilfe eines dicken Handbuchs) erarbeiten. Geschenkt bekam man nichts, dafür gab es immer wieder etwas Neues zu lernen.

Mount & Blade: Fire and Sword

Das macht für die meisten Spieler auch die Faszination bei Mount & Blade aus, denn die Mittelalter-Simulation lässt das Retro-Spielgefühl von damals deutlich aufleben und entzieht sich gleichzeitig jeder heute üblichen Genrebeschreibung. Es hat einen Wirtschaftskreislauf wie Der Patrizier, eine Politikordnung wie bei Ghengis Khan (sogar mit Hochzeiten), ein Quest- und Charakter-System wie in Rollenspielen und ein »Skill«-basiertes Echtzeit-Kampfsystem. So ausgestattet sehen die Fans dem Spiel auch seine veraltete Präsentation nach, an der sich auch mit Fire and Sword kaum was ändert.

Die Handlung: History Fiction

Mount & Blade sowie seine aufpolierte und komplexere Neuauflage Warband haben sich innerhalb einer eingeschworenen Community zum Geheimtipp entwickelt, vor allem aufgrund der zahlreichen Mods, die es in allen Geschmacksrichtungen gibt: Vom hundertjährigen Krieg zwischen Frankreich und England über die Napoleonischen Kriege bis hin zu Star Wars. Fire and Sword basiert auf seiner solchen Fan-Mod zum Ur-Mount & Blade. Die erscheint nun völlig umgearbeitet und professionalisiert als alleine lauffähiges Addon auf Basis der Warband-Engine.

Mount & Blade: Fire and Sword : Fire and Sword spielt in den Tiefen Osteuropas, die uns Mitteleuropäern meist fremd sind. Fire and Sword spielt in den Tiefen Osteuropas, die uns Mitteleuropäern meist fremd sind.

Fire and Sword soll zwei Lücken gleichzeitig füllen, nämlich das Mittelalter um die Epoche des auslaufenden Frühbarocks und somit um Schusswaffen (Musketen) erweitern und einen motivierenden roten Handlungsstrang ins Spiel einbetten. Das Addon basiert nämlich auf zwei fiktiven historischen Romanen, von denen einer »With Fire and Sword« heißt und aus der Feder des bekannt »Quo Vadis«-Autors Henryk Sienkiewicz stammt.

Die Geschichte spielt in Osteuropa des Jahres 1655, in der das Großreich Polen-Litauen von einem Kosaken-Aufstand und in der Folge von zwei Kriegen gegen die beiden Nachbarn Schweden und Russland erschüttert wird. Ein bei uns weitgehend unbekanntes Szenario, das aber eine Menge Sprengstoff birgt.

Die katholischen Polen stehen nicht nur dem rebellischen Kosaken-Staat, sondern auch den protestantischen Schweden und orthodoxen Russen gegenüber, während auf der Krim-Halbinsel ein muslimisches Khanat herrscht, das sich seinerseits von den Kosaken und Russen bedroht fühlt. Entsprechend geht es auf der (weiterhin sehr unansehnlichen) Weltkarte zu, Städte sowie Festungen wechseln ihre Besitzer wie Münchener ihre Sonnenbrillen.

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Avatar Hadamar
Hadamar
#1 | 13. Mai 2011, 16:08
Hm aber Warband hat nur 68 und war besser? Finde aber auch das Fire and Sword etwas enttäuschend ist... leider.
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Avatar Patrick C. Lueck
Patrick C. Lueck
#2 | 13. Mai 2011, 16:34
Zitat von Hadamar:
Hm aber Warband hat nur 68 und war besser?


Möglicherweiser lässt sich daraus ablesen, dass ich Warband anders bewertet hätte (8+).
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Avatar Keksus
Keksus
#3 | 13. Mai 2011, 16:47
Das Spiel ist enttäuschend, da es auf Mount & Blade basiert und nicht auf Warband. Da fehlen so viele Features. -.- Und die Idee mit dem Storymodus ist auch irgendwie mäh. Mir gefiel die größere Freiheit in den 2 Vorgängern besser.
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Avatar Arius
Arius
#4 | 13. Mai 2011, 16:51
sieht bis auf die Grafik gar nicht so schlecht aus...
ist anscheinend wieder mehr auf den mehrspielermodus ausgerichtet ein wenig schade :/
auf jeden fall finde ich die Entscheidungsfreiheit super
Da das Spiel kein vollpreisspiel ist werd ichs mir demnächst vielleicht zulegen :)
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Avatar Caphalor
Caphalor
#5 | 13. Mai 2011, 17:08
Ich weis ja nicht was ihr da gespielt hab, aber ich konnte auf jeden fall Grund in einer stadt erkaufen!! Das man nur einen männlichen charakter wählen kann weis ich nicht, hab nur schnell durchgeklickt!^^

Edit: Ausserdem wollte ich fragen ob Mount and musket von ihnen auch gespielt wird, oder sie nur eine vergleichsmod aufgezeigt haben!!
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Avatar Jonesy-WsH
Jonesy-WsH
#6 | 13. Mai 2011, 17:15
Zitat von Arius:
sieht bis auf die Grafik gar nicht so schlecht aus...


scheiß auf Grafik ;)
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Avatar cpt.ahab
cpt.ahab
#7 | 13. Mai 2011, 17:25
Der Test ist gut. De Test sagt ungefähr das aus, was auch die Mehrheit der Community sagt. Nur, wenn dieses hier Warbands hinterher hinkt warum dann mehr Punkte? Weil sich damals alle genau wegen diesem Test beschwert haben? Anders bewertet heißt dann aber, dass du nie ein Maßstab benutzt. komische Tests.
Es müsste genau anders sein ca 75% Warbands und der Nachfolger 68%.
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Avatar C64
C64
#8 | 13. Mai 2011, 17:28
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Patrick C. Lueck
Patrick C. Lueck
#9 | 13. Mai 2011, 17:34
Zitat von cpt.ahab:
Nur, wenn dieses hier Warbands hinterher hinkt warum dann mehr Punkte?


Ich zum Beispiel hätte als Tester für Metro 2033 und Batman Arkham Asylum wahrscheinlich weniger Punkte vergeben und für sämtliche Bethesda-Titel sowieso. Da wäre der Aufschrei (vermutlich berechtigterweise) ebenso groß gewesen. Im Gegenzug hätte ich aber Warband zum Beispiel mit einer (fiktiven) 80(+) bewertet. Ich glaube man muss wirklich dieser in der Einleitung beschriebenen Retro-Gameplay-Faszination erliegen, um das Spiel zu verstehen. Das gelingt eben nicht jedem.
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Avatar BlackMilk
BlackMilk
#10 | 13. Mai 2011, 18:43
Wenn diese verfluchten Zweihandwaffen im Multiplayer doch wenigstens ein wenig schneller wären und die Charaktere ein wenig mehr Athletikpunkte (ja das haben sie) hätten, und der Nahkampf im Multiplayer deswegen nicht ganz so schnarchig wäre, wäre das Spiel sogar annehmbar. So aber bleibe ich bei dem cRPG Mod für Warband und dem Singleplayer, den ich überaus gelungen finde.
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Details zu Mount & Blade: Fire and Sword

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 13. Mai 2011
Publisher: Paradox Interactive
Entwickler: TaleWorlds Entertainment
Webseite: http://www.taleworlds.com/main...
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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