Need for Speed: Most Wanted - PC

Rennspiel  |  Release: 31. Oktober 2012  |   Publisher: Electronic Arts
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Need for Speed: Most Wanted im Test

Ein gutes Spiel macht noch lange kein NFS

Criterion hat früher mal die Burnout-Spiele entwickelt. Und eigentlich machen sie das immer noch. Wie viel Need for Speed im neuen Most Wanted steckt, klärt unser Test der PC-Version.

Von Heiko Klinge, Thomas Wittulski |

Datum: 31.10.2012


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Zum Thema » NFS: The Run - Test Ein (Weg)rennspiel, das stolpert » Most Wanted im Technik-Check Systemanforderungen und Grafikvergleich » Hall of Fame: The Need For Speed Interstate '95 Wer mit 250 Sachen durch die Münchener City düst, der ist nicht nur seinen Lappen, sondern gleich auch noch seine Freiheit los. Zu Recht, wie wir an dieser Stelle betonen möchten! In Fairhaven hingegen hockt man schon kurze Zeit nach seiner Festnahme wieder im Supersportwagen – und auch das zu Recht. Immerhin handelt es sich bei der (fiktiven) Stadt um die frei befahrbare Welt aus Need for Speed: Most Wanted . Und da muss Rasen ja erlaubt sein.

Wie schon Hot Pursuit entstand auch die Neuauflage des Rennspiels von 2005 beim Burnout-Macher Criterion. Und der will es mit Most Wanted sowohl den Fans des Originals als auch Freunden von Burnout Paradise recht machen. Ein Spagat, den die Entwickler grundsätzlich gut hinbekommen. Allerdings auf Kosten vieler Kompromisse, die vor allem Solo-Rasern treuen Need-for-Speed-Fans sauer aufstoßen werden.

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Rennspiel ohne Grenzen

Grenzen in Form lästiger Fußgänger und Radler, die einem mutwillig vor der Motorhaube herumtanzen, gibt es in Fairhaven ebenso wenig wie verbindliche Verkehrsregeln – ein Traum für Raser. Die Stadt bietet aber noch mehr: Neben amerikanisch angehauchten Wohnhäusern und Wolkenkratzern (und entsprechend breiten Straßen) heizen wir auf einer Probefahrt an einem Strand vorbei, fahren in idyllischer Bergkulisse über Landstraßen und rasen über Highways, Brücken oder durch Grünanlagen.

Need for Speed: Most Wanted (PC)
Gleich kracht’s: Wer Polizeisperren ohne Geschwindigkeitsverlust durchbrechen will, muss die Lücke treffen.

Auch ein Abstecher in Sperrzonen wie etwa ein Baustellengebiet birgt eine Menge Spaß. Hier fahren wir beispielweise ins oberste Stockwerk eines Gebäudes, um dann mit Vollgas aufs nächste Haus zu springen. Hat da jemand The Fast and the Furious gesagt?

Origin-Pflicht
Need for Speed: Most Wanted muss einmalig über EAs Online-Plattform Origin aktiviert werden und lässt sich somit nicht mehr weiter verkaufen. Nach der Registrierung können Sie das Spiel auch offline starten, müssen dann aber natürlich nicht nur auf den großartigen Multiplayer-Modus, sondern auf sämtliche anderen Online-Funktionen (etwa Anzeige der Bestzeiten von Freunden) verzichten.

Die Kurssetzung der Rennen holt dabei das Maximum aus den Möglichkeiten heraus: enorm abwechslunsgreich, stets fordernd und mit mehreren unterschiedlich riskanten Routen, dazu viele versteckte Abkürzungen. Ähnlich wie in Burnout Paradise passiert es aber immer mal wieder, dass wir eine entscheidende Abkürzung verpassen – die fitzelige Mini-Map ist keine wirkliche Orientierungshilfe. Und da anders als bei den Codemasters-Spielen eine Rückspulfunktion fehlt, hilft bei Verfransungen oft nur ein Renn-Neustart. Vor allem Einsteiger müssen sich hier auf einige Frustmomente gefasst machen.

Abgesehen von der von Beginn an komplett befahrbaren Welt fällt vor allem die Verbannung jeglicher Menüs auf.

Zu Renn-Events, neuen Karren und freigespielten Upgrades geht’s sogar sofort. Möglich wird das durch das »EasyDrive« getaufte Drop-Down-Menü, welches sich auf Wunsch am Bildschirmrand aufklappt und komplett per Steuerkreuz oder Nummernblock bedienen lässt. Komfortabel, zumindest solange man sich nicht im Rennen befindet. Das Umgreifen bei gleichzeitiger Steuerung des Autos mündet nahezu zwangsläufig in einem Unfall.

Open-World-Rennspiele
Illegale Straßenrennen, Endzeitszenarien oder Frachtlieferungen mit dem Riesentruck – abseits der klassischen Rennen im Stil der Formel 1 gibt es viele Rennspiele, die uns anstelle von festgelegten Rundkursen die Freiheit lassen, unseren Weg selbst zu wählen. Wir haben uns die bekanntesten Reihen und Titel des Open World-Rennspiel-Genres angesehen.
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Avatar DraKon2k
DraKon2k
#1 | 31. Okt 2012, 18:56
Sehr guter Test! So muss das sein, wenn es Meinungsunterschiede gibt, sollen diese auch ausgesprochen werden! Und der Vergleich mit den Prostituierten - I lol'd! :D
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Avatar Abufaso
Abufaso
#2 | 31. Okt 2012, 18:59
Ich finde es schon schade, dass die Autos da einfach nur so herumstehen. Genau wie das fehlende optische Tuning auch eine Enttäuschung ist. :/
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Avatar Serah007
Serah007
#3 | 31. Okt 2012, 19:02
Meine Meinung Heiko. Danke
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Avatar mekk
mekk
#4 | 31. Okt 2012, 19:05
Besser konnte man es mit den Prostituierten Vergleich nicht beschreiben. ;-D
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Avatar yamage
yamage
#5 | 31. Okt 2012, 19:06
Heiko Klinge...wiedereinmal sprichst du mir aus der Seele
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Avatar Hanfblatt93
Hanfblatt93
#6 | 31. Okt 2012, 19:06
habs mir heut geholt, freu mich schon riesig drauf, aber zuerst fett feiern :D
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Avatar first_emperor
first_emperor
#7 | 31. Okt 2012, 19:13
Spieltiefe wird wohl auf Seiten der Konsoleros bei weitem nicht so geschätzt wie am PC...
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Avatar Kaimanic
Kaimanic
#8 | 31. Okt 2012, 19:17
Dass sich Criterion mühe gegeben hat für die PC Umsetzung, halte ich für ein Gerücht. Die CPU wird nicht richtig ausgelastet, wodurch es in der City zu Rucklern kommt. Ich hoffe, dass das mit dem nächsten Patch behoben wird. Ansonsten wäre ich von der technischen Umsetzung schwer entäuscht. Vom fehlenden Most Wanted Spielgefühl mal ganz zu schweigen.
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Avatar fernando37
fernando37
#9 | 31. Okt 2012, 19:24
Zu erwähnen ist auch noch, dass man nicht mal manuell schalten kann! Und das Handling ist erst ekelhaft... Bitte lasst Criterion nie mehr ein Need for Speed machen!
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Avatar DerThomas
DerThomas
#10 | 31. Okt 2012, 19:30
Eine Kugel Eis für denjenigen, der mir innerhalb von 30 Sekunden ohne Google korrekt sagen kann der wievielte Teil der Serie das jetzt ist.
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PROMOTION

Details zu Need for Speed: Most Wanted

Plattform: PC (PS3, PSV, Xbox 360, Wii U, iOS, Android)
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 31. Oktober 2012
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Criterion Games
Webseite: http://wwww.needforspeed.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 198 von 5752 in: PC-Spiele
Platz 18 von 1242 in: PC-Spiele | Sport | Rennspiel
 
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