Need for Speed: Rivals im Technik Check : In Need for Speed: Rivals spielen wir wahlweise einen Cop oder einen Raser, die Spielwelt ist mit gut 160 Kilometern Straßennetz sehr groß. In Need for Speed: Rivals spielen wir wahlweise einen Cop oder einen Raser, die Spielwelt ist mit gut 160 Kilometern Straßennetz sehr groß.

Spielerisch ist Need for Speed Rivals eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers Most Wanted. Die Stärken des Spiels, wie zum Beispiel die große frei befahrbare Spielwelt, wurde ausgebaut und der Multiplayer noch stärker in den Singleplayer integriert. Technisch ist Need for Speed Rivals trotz der Battlefield-Engine Frostbite 3.0 eine Medaille mit zwei Seiten.

Zum Thema » Need for Speed: Rivals im Test Grafik-Granate und Online-Wegweiser » Need for Speed: Most Wanted im Test Ein gutes Spiel macht noch lange kein NFS Need for Speed Rivals ab 6,37 € bei Amazon.de Need For Speed Rivals für 7,49 € bei GamesPlanet.com Die Grafik ist besonders dank der detaillierten Fahrzeugmodelle und beeindruckenden Lichteffekten schön anzusehen und stellt dennoch nur moderaten Anforderungen an die Hardware. Anderseits ist die Beschränkung auf 30 Bilder pro Sekunde für viele Spieler ein Ausschlusskriterium und wirkt besonders für ein schnelles Rennspiel auf dem PC unpassend. Diese Beschränkung kann zwar aufgehoben werden, allerdings brauchen Sie dafür mindestens eine Nvidia Geforce GTX 770 oder AMD Radeon HD 7970 GHz. Außerdem unterstützt der Titel keine Lenkräder.

Technik-Tipps

Die Beschränkung auf 30 Bilder pro Sekunde kann aufgehoben werden, allerdings schwanken die Bildwiederholraten dann manchmal innerhalb der gleichen Szene aus nicht nachvollziehbaren Gründen extrem. Zum Umgehen der 30-fps-Sperre klicken Sie in Origin mit der rechten Maustaste auf »Need for Speed: Rivals« und öffnen die »Spiel-Eigenschaften …«. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Fenster. Unter die »Befehlszeilenargumente« schreiben Sie einfach »-GameTime.MaxSimFps 60 -GameTime.ForceSimRate 60.0«. Dadurch wird die Spielgeschwindigkeit angepasst und die maximale Bildwiederholrate auf 60 fps angehoben. Theoretisch sind auch andere Werte möglich, beispielsweise 45.0 oder 120.0, allerdings passte sich auf unserem Testsytem die Spielgeschwindigkeit nicht entsprechend an.

Für maximale Details in Full HD und 60 Bilder pro Sekunde sollte es auf Nvidia-Seite mindestens eine Geforce GTX 770 sein, bei AMD brauchen Sie mindestens eine Radeon HD 7970 GHz beziehungsweise eine Radeon R9 280X. Die Anforderungen an den Prozessor steigen auch ein wenig auf dann AMD Phenom II X4 965 oder Intel Core i5 2400. Beim Arbeitsspeicher ändert sich nichts an den meist ausreichenden 3,0 GByte.

Need for Speed: Rivals im Technik Check : Bei den Systemanforderungen zeigt sich Need for Speed: Rivals eher genügsam. Laut den offiziellen Angaben werden mindestens 4,0 GByte Arbeitsspeicher vorraus gesetzt, in unserem Test genügten aber sogar 2,0 GByte für die minimalen Einstellungen und 3,0 GByte für die maximalen Einstellungen. Bei den Systemanforderungen zeigt sich Need for Speed: Rivals eher genügsam. Laut den offiziellen Angaben werden mindestens 4,0 GByte Arbeitsspeicher vorraus gesetzt, in unserem Test genügten aber sogar 2,0 GByte für die minimalen Einstellungen und 3,0 GByte für die maximalen Einstellungen.

Wer auch in den höchsten Einstellungen noch viel Leistung übrig hat und mit 30 Bildern pro Sekunde zufrieden ist, der kann dank der Frostbyte-3-Engine auch ein internes »Downsampling« aktivieren. Dafür gehen Sie wie beim Umgehen der 30 fps-Sperre vor, ersetzen die Befehle aber durch » -Render.ResolutionScale 2.0«. Dann wird die Auflösung intern mit dem Faktor 2.0 berechnet, also wir aus Full HD beispielsweise die 4K-Auflösung 3840x2160 und vor der Ausgabe an den Monitor herunter gerechnet. Dadurch werden die flimmernden Kanten deutlich entschärft und das Bild wirkt insgesamt knackiger, aber die Grafikkarte benötigt deutlich mehr Leistung. Moderne Radeon-Grafikkarten kommen dank in der Regel größeren Speichermenge besser mit der erhöhten Auflösung klar, ein High-End-Modell ist aber Voraussetzung.

Systemanforderungen

Systemanforderungen: 1920x1080, Bewegungsunschärfe An, Niedrige Details, Umgebungsverdeckung Aus, Scheinwerferschatten Aus
Grafikkarte: Radeon HD 5770 oder Geforce GTX 460
Prozessor: Athlon X2 6000+ oder Core 2 Duo E7400
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte
DirectX: mindestens 10.1

Systemanforderungen: 1920x1080, Bewegungsunschärfe An, Mittlere Details, Umgebungsverdeckung SSAO, Scheinwerferschatten An
Grafikkarte: Radeon HD 6850 oder Geforce GTX 560
Prozessor: Athlon II X4 640 oder Core 2 Quad Q8300
Arbeistsspeicher: 3,0 GByte
DirectX: mindestens 10.1

Systemanforderungen: 1920x1080, Bewegungsunschärfe An, Maximale Details, Umgebungsverdeckung HBAO, Scheinwerferschatten An
Grafikkarte: Radeon HD 5850 oder Nvidia Geforce GTX 470
Prozessor: Phenom II X4 920 oder Intel Core i5 750
Arbeitsspeicher: 3,0 GByte
DirectX: mindestens 10.1

Grafikmenü

Das Grafikmenü von Need for Speed: Rivals ist mit neun verschiedenen Optionen nicht sehr umfangreich. Zieht man noch die allgemeinen Einstellungen wie Helligkeit, Anzeigemodus oder Auflösung ab, so bleiben nur noch sechs Regler, um die Grafik an den eigenen Rechner anzupassen. Eine Kantenglättungsoption fehlt, da Need for Speed: Rivals standardmäßig eine Variante von FXAA benutzt. Weder die Stärke noch die Art der Kantenglättung (zum Beispiel MSAA) oder das interne Downsampling sind über das Grafikmenü steuerbar.

Neben dem geringen Umfang ist auch die Bedienung des Menüs mit der Tastatur sehr umständlich. Anstatt der üblichen Tastenkombinationen verwenden wir »L« zum Übernehmen von Einstellungen und anstatt der Pfeiltasten steuern wir Teile des Menüs mit »Bild-nach-unten« und »Bild-nach-oben«. Hier merkt man deutlich, dass das Menü ursprünglich für einen Controller entwickelt wurde.

Need for Speed: Rivals im Technik Check : Die Grafikoptionen sind wenig umfangreich und lassen wichtige Funktionen wie unter anderem die Kantenglättung vermissen. Die Grafikoptionen sind wenig umfangreich und lassen wichtige Funktionen wie unter anderem die Kantenglättung vermissen.