Criterion Games : Most Wanted war der letzte Need for Speed-Teil aus dem Hause Criterion. Woran das nur noch 16 Mitarbeiter starke Team derzeit arbeitet, ist unklar. Most Wanted war der letzte Need for Speed-Teil aus dem Hause Criterion. Woran das nur noch 16 Mitarbeiter starke Team derzeit arbeitet, ist unklar.

Mitte 2012 rief Electronic Arts die Entwickler von Criterion Games als neuen Hauptverantwortlichen für die Need for Speed-Reihe aus (wir berichteten). Vor wenigen Wochen sah das Ganze dann schon wieder anders aus: EA legte die Marke in die Hände seines neuen, schwedischen Studios Ghost Games (wir berichteten erneut). Eine Frage blieb dabei natürlich offen: Was wird aus Criterion?

Das ist auch jetzt noch nicht ganz klar, doch anscheinend wurde das Studio mittlerweile zumindest einer ordentlichen »Umstrukturierung« unterzogen - oder steckt noch mitten drin. Denn wie aus einem aktuellen Kommentar von Studiochef Alexander Ward auf Twitter hervorgeht, besteht die Spieleschmiede inzwischen gerade einmal nur noch aus 16 Mitarbeitern. Allerdings erklärte er auch, dass Criterion trotzdem noch weiter existiere und es sich hier nicht um Vorzeichen einer bevorstehenden Schließung handelt.

Nachdem Criterion der Need for Speed-Reihe Lebewohl gesagt hat und laut Ward auch erst einmal die Burnout -Reihe ruhen lässt, werkelt das Team derzeit an einer neuen Marke. Die Team-Größe könnte darauf hindeuten, dass man sich noch in der Vorproduktionsphase befindet oder der Titel einfach etwas kleiner ausfällt.

Die 60 bis 65 ehemaligen Criterion-Mitarbeiter wurden übrigens nicht einfach vor die Tür gesetzt, sondern arbeiten mittlerweile bei Ghost Games weiter an der NfS-Reihe, aktuell an Need for Speed Rivals .