Electronic Arts : Die Arbeiten an einem neuen Need-for-Speed-Spiel des Rivals-Teams wurden Medienberichten zufolge eingestellt. Die Arbeiten an einem neuen Need-for-Speed-Spiel des Rivals-Teams wurden Medienberichten zufolge eingestellt. Einem Bericht der englischsprachigen Webseite polygon.com zufolge kam es beim britischen Ableger des hauptsächlich im schwedischen Gothenburg ansässigen Entwicklerstudios Ghost Games kürzlich zu einigen Umstrukturierungen, die offenbar negative Konsequenzen nach sich gezogen haben.

Unter anderem ist die Rede davon, dass die meisten Vertragsmitarbeiter des Unternehmens mit sofortiger Wirkung entlassen wurden. Einige Vollzeit-Angestellte wurden demnach vor die Wahl gestellt, entweder eine Ausgleichszahlung zu akzeptieren und das Unternehmen zu verlassen, oder fortan unterstützende Arbeiten für das Dead-Space-Entwicklerstudio Visceral Games zu leisten.

Interessantes Detail am Rande: Dem Bericht zufolge arbeitet das zuletzt durch Dead Space 3 in Erscheinung getretene Entwicklerteam angeblich an einem neuen Battlefield-Ableger mit Polizei-Setting. Das Projekt soll den Arbeitstitel »Havana« tragen und noch 2014 auf den Markt kommen. Gerüchte darüber, dass das Unternehmen an einem neuen Shooter arbeiten würde, gab es zuletzt immer wieder - allerdings hieß es auch stets, dass es sich dabei um eine neue Marke handeln würde.

Wie totalxbox.com berichtet, weisen zudem zahlreiche Mitarbeiter-Gesuche von Electronic Arts auf das Projekt hin. Unter anderem soll aus denen hervor gehen, dass das Projekt einen großen Fokus auf die Individualisierbarkeit der Spieler-Charaktere legen wird. Außerdem ist die Rede von qualitativ hochwertigen Umgebungen und fotorealistischen Texturen für PC- PlayStation-3- und Xbox-360-Spiele. Und auch Next-Genneration-Systeme werden genannt.

Die Arbeiten an einem bisher noch unangekündigten neuen Ableger der Rennspiel-Reihe Need for Speed, für die sich Ghost Games UK zuletzt verantwortlich zeichnete, sollen hingegen vorerst auf Eis gelegt worden sein. Das britische Entwicklerstudio hatte die Marke vom zuvor verantwortlichen und ebenfalls in Großbritannien ansässigen Criterion Games übernommen - und mit ihr auch 60 bis 65 Criterion-Angestellte. Wenig später verließen dann mit Alex Ward und Fiona Sperry die beiden Criterion-Gründer ihr vor allem durch die Burnout-Reihe bekannt gewordenes Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt aus nur noch 16 Mitarbeitern bestanden haben soll.

Electronic Arts wollte die Umstrukturierungen bisher übrigens noch nicht bestätigen. Gegenüber polygon.com hieß es lediglich, dass man eine Konsultationsphase bezüglich einiger Arbeitsplätze bei Ghost Games UK gestartet habe.

Autos in The Need for Speed