Need for Speed: The Run - PC

Rennspiel  |  Release: 17. November 2011  |   Publisher: Electronic Arts
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Need for Speed: The Run im Test

Ein (Weg)rennspiel, das stolpert

Mit Need for Speed: The Run will Electronic Arts die Rennspiel-Serie durch ungewöhnliche Ideen aufpeppen. Ob’s klappt, klärt unser Test der PC-Fassung.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 14.11.2011


Zum Thema » NFS: The Run - Test-Video Kommentierte Spielszenen & Fazit » Need for Speed: Die Serie Galerie mit allen Rennspielen » Die ersten 10 Minuten Video: So beginnt das Spiel Der Hobbyraser Jack Rourke ist ein umweltbewusster Mensch. Zwar verheizt der Bursche regelmäßig hektoliterweise Benzin, doch bisweilen geht er auch zu Fuß. Oder vielmehr rennt. Denn Jack ist auf der Flucht vor ein paar finsteren Gangstern, denen er Geld schuldet. Und wenn die ihm mal wieder den fahrbaren Untersatz unterm Hintern wegballern, muss Jack das Pack per pedes abschütteln. Wir hämmern derweil wild aufs Gamepad. Denn Need for Speed: The Run inszeniert diese Zu-Fuß-Abschnitte als Reaktionstest, in dem wir eingeblendete Tasten möglichst schnell drücken müssen. Eine fürs Rennspiel-Genre ungewöhnliche Idee. Nicht die einzige, mit der das neueste Need for Speed durchstarten will.

Internet-Aktivierung
Wie mittlerweile jedes Spiel von Electronic Arts muss Need for Speed: The Run über die Online-Plattform EA Origin aktiviert werden. Dann lässt sich das Programm zwar auf beliebig vielen Rechnern installieren, ein Weiterverkauf ist aber nicht mehr möglich. Mehr zu den Nutzungsvereinbarungen von Origin finden Sie hier.

Need for Speed: The Run
In manchen Missionen haben wir es nicht nur mit Kontrahenten, sondern auch mit der Polizei (links) zu tun. Doch die wird ihrer Rolle als Gesetzeshüter nur selten gerecht.

Die Story: nette Idee, schwach umgesetzt

Schon dass The Run eine durchgehende Geschichte nebst Hauptfigur erzählt, ist ein Herausstellungsmerkmal und zieht dank des furiosen Auftakts schnell ins Spiel.

Need for Speed: The Run : In stark geskripteten Boss-Missionen bekommen wir es häufig mit bewaffneten Gegnern zu tun. In stark geskripteten Boss-Missionen bekommen wir es häufig mit bewaffneten Gegnern zu tun. Allerdings drückt EA Black Box ( Need for Speed: ProStreet ) anschließend gehörig auf die Bremse, denn im Verlauf wird die an sich spannende Handlung um ein illegales Straßenrennen, das Jack quer durch die USA führt, nur durch wenige Zwischensequenzen inszeniert, in denen zudem kaum etwas passiert. Die Herkunft Jacks und die seiner Widersacher bleibt weitgehend unergründet. Zwar sind die Filmclips wegen der gelungener Animationen nett anzuschauen, dienen letztlich aber nur als (stimmige) Überleitung von einem Rennen ins nächste. Schade dabei: Die selten eingestreuten Quicktime-Events fallen denkbar simpel aus. So macht es keinen Unterschied, ob wir die falsche Taste drücken, solange wir vor Ablauf der Zeit die richtige erwischen. Soll heißen: wildes Gamepad-Hämmern reicht.

Need for Speed: The Run : Obwohl die leistungsfähige, aus Battlefield 3 bekannte Frostbite-Engine 2 zum Einsatz kommt, macht die Grafik von The Run einen zwiegespaltenen Eindruck. Während die Vegetation und Partikeleffekte überzeugen, ...

Vegetation und Beleuchtung
Obwohl die leistungsfähige, aus Battlefield 3 bekannte Frostbite-Engine 2 zum Einsatz kommt, macht die Grafik von The Run einen zwiegespaltenen Eindruck. Während die Vegetation und Partikeleffekte überzeugen, ...

Fahrverhalten & KI: verlieren gegen Hot Pursuit

Hinterm virtuellen Steuer fühlt sich The Run hingegen wie ein echtes Need for Speed an. Mit einer Ausnahme: Anders als in den jüngsten Vorgängern liegen die Boliden wie ein Brett auf der Straße, wodurch sie sich nur mit viel Gewalt zum Ausbrechen bewegen lassen.

Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig, geht dann aber gut von der Hand. Insgesamt überzeugt das actionlastige Fahrverhalten zwar, verliert aber dennoch gegen Hot Pursuit . So reagiert die Handbremse zu empfindlich, und das Geschwindigkeitsgefühl erreicht ebenfalls nicht das Niveau des Quasi-Vorgängers. Zudem bietet The Run nur drei Kameraperspektiven, von denen die Von-Hinten-Draufsicht etwas zu nah am Heck des Autos klebt. Feinschliff hätte auch die KI vertragen können. Zwar wissen die Kontrahenten clever zu überholen und die Ideallinie sinnvoll zu nutzen, agieren aber insgesamt arg passiv. Vor allem die Polizei versucht viel zu selten, uns durch Rammaktionen zu stoppen. Stattdessen spulen die Beamten geskriptete Manöver ab, die man schnell durchschaut. Ebenfalls störend: Wie schon in Hot Pursuit kleben die KI-Gegner zu jeder Zeit an unserem Heckspoiler. Das sorgt zwar für Dynamik, birgt aber großes Frustpotenzial, da selbst kleinste Unachtsamkeiten das sofortige Aus bedeuteten.

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Avatar Gnummi
Gnummi
#1 | 14. Nov 2011, 18:02
Und schon das erste EA-Spiel , das die Frosbite 2-Engine auf dem PC nicht ausnutzt sondern nur die schwache Konsolenoptik kopiert.
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Avatar zombie-slasher
zombie-slasher
#2 | 14. Nov 2011, 18:03
hab mir so etwas schon gedacht:/
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Avatar Angelus_lul
Angelus_lul
#3 | 14. Nov 2011, 18:04
Schade schade...
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Avatar Mqlte
Mqlte
#4 | 14. Nov 2011, 18:05
Ein neues Need For Speed im Stil von Underground 2 oder Most Wanted würde ich gerne mal wieder spielen, statt "The Run" kann ich im Grunde genommen auch das neue Hot Pursuit spielen.
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Avatar Magicnorris
Magicnorris
#5 | 14. Nov 2011, 18:08
78 ist doch nicht so schlecht. Wieso schließen einige daraus, dass das Spiel Scheiße ist? Aber die Idee hätte durchaus besser umgesetzt werden können.
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Avatar BladewingOo
BladewingOo
#6 | 14. Nov 2011, 18:10
Bestätigt nur, dass ich es mir in der nächsten Zeit nicht kaufen werde.
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Avatar Dark18
Dark18
#7 | 14. Nov 2011, 18:12
Ein Rennspiel kann so gut oder schlecht sein wie es will, wenn "Gummiband-Verhalten" unter den Negativ Punkten steht, kann man es ohne anzusehen in die Tonne Klopfen, da ist es genau so sinnvoll gut gegen Gegner zu fahren, wie in Oblivion zu Leveln, die Gegner sind eh immer so Stark/Schlecht wie man selbst.
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Avatar Morrich
Morrich
#8 | 14. Nov 2011, 18:15
Unter dem NFS Label werden doch seit Jahren nur noch halbgare Titel verhökert.
Nicht einmal etwas innovatives wie eine Rennspielstory weiß EA richtig umzusetzen und zu präsentieren.
Das wäre echt mal wieder eine Chance gewesen von den extrem simplen Arcade Teilen wegzukommen.

Und wenn dann noch nicht einmal die Grafik stimmt, isses umso schlimmer.
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Avatar Nikks
Nikks
#9 | 14. Nov 2011, 18:17
Die sollten wieder an NFS Underground oder Most Wanted anknüpfen.
Ich wünsche mir wieder ein NFS wobei es einfach nur um Straßenrennen und Tuning geht. Ein NFS mit aktueller Grafik (FB Engine), den Tuning-Optionen eines NFS Underground, dem Flair eines Most Wanted und dem Fuhrpark & dem Fahrverhalten eines NFS Shift wäre bei mir ganz hoch auf der zu-kaufen-Liste.
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Avatar BigTroubleInLittleChina
BigTroubleInLittleChina
#10 | 14. Nov 2011, 18:19
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.

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Details zu Need for Speed: The Run

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii, 3DS)
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 17. November 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Black Box
Webseite: http://www.needforspeed.com/th...
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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