No Man's Sky : Das Weltraumspiel No Man's Sky wirft viele Fragen auf. Wir beantworten sie. Das Weltraumspiel No Man's Sky wirft viele Fragen auf. Wir beantworten sie.

18 Trillionen zufallsgenerierte Planeten sind definitiv eine Hausnummer. Aber was hat No Man's Sky eigentlich abseits davon zu bieten? Wir hatten bereits die Chance, das Weltraumabenteuer vor dem PC-Release am 12. August anzuspielen - und haben gemischte Gefühle.

No Man's Sky legt seinen Schwerpunkt stark auf das Sammeln von Ressourcen und freie Erkunden der Galaxien - nicht jedermanns Sache. Deshalb nehmen wir uns hier der wichtigsten Fragen zum Spiel an und beantworten sie für alle, die noch schwanken.

15 Einsteigertipps - So legt man los in No Man's Sky

Wie umfangreich ist das Spiel?

No Man's Sky verfügt genau über 18.446.744.073.709.551.616 (18 Trillionen) Planeten. Da die kein normaler Mensch in dieser Zahl bauen kann, sind die Himmelskörper zufallsgeneriert und deshalb tatsächlich alle einzigartig. Die Größe der Planeten variiert dabei, bei den größten soll es aber Tage dauern, sie zu umrunden.

Selbst wenn man jeden Planeten nur eine Sekunde besucht, braucht man so ganze 585 Milliarden Jahre um No Man's Sky durchzuspielen - zum Vergleich: Unsere Sonne soll schon nach ungefähr fünf Milliarden Jahren erlöschen.

Wie funktioniert die prozedurale Generierung?

No Man's Sky basiert eher auf Mathematik als tatsächlich dem Zufall: Das ganze Universum geht auf eine vorher berechnete Ausgangszahl zurück, die bestimmte Regeln festlegt, was wie erstellt werden darf - ganz willkürlich werden Planeten und Tiere also nicht zusammengewürfelt. So sorgt beispielsweise ein speziell entwickeltes Farbschema dafür, dass die Planeten optisch stimmig wirken.

Damit wird für jeden Spieler ein Universum erstellt und das Universum nicht jedes Mal zufällig neu erstellt. Besucht ein anderer Spieler also einen bereits entdecken Planeten, wird er ihn genauso vorfinden, wie sein Entdecker vor ihm.

Was macht man eigentlich in No Man's Sky?

Die grundlegenden Spielmechaniken von No Man's Sky haben wir in einem eigenen Video erklärt:

Gibt es auch Planeten ohne Leben?

Neben den reichhaltigen Planeten voller skurriler Aliens und einer außerirdischen Pflanzenwelt, gibt es auch solche, die völlig unbewohnt sind. Auf der Jagd nach seltenen Ressourcen sollte man aber trotzdem einen Blick riskieren.

Kann man intelligentes Leben treffen?

Neben der Tierwelt gibt es auch verschiedene intelligente Alienrassen in No Man's Sky, die man in Raumstationen treffen kann - wie man mit ihnen kommuniziert, erklären wir in unserem Guide. Hier lohnt es sich, das Diplomatie-Level zu verbessern, um Handel zu treiben. Außerdem kann man über Gespräche oder geheimnisvolle Artefakte auf den Planeten auch die Sprache der Außerirdischen lernen und ihnen vielleicht das eine oder andere Raumschiff abschwatzen.

Gibt es eine Story?

Eine richtige Geschichte gibt es zwar nicht, dafür aber drei Handlungsstränge, denen man im Spiel folgen kann. Atlas, Nada und Polo sind drei Routen, die den Spieler auf seinem Weg zum Mittelpunkt des Universums leiten können. Folgt man dem Atlas-Weg, braucht man im Laufe des Spiels Atlas-Pässe, um bestimmte Wege oder Truhen freizuschalten. Inhaltlich gibt es zumindest Info-Tafeln und Storyfetzen, die die Eindrücke unseres Weltraumfahrers festhalten.

Mehr zu No Man's Sky: Michis Ersteindruck im Video

Gibt es einen Koop oder Multiplayer?

Um den Multiplayer gibt es einige Verwirrung: Offiziell hieß es zunächst, Spieler sollten lediglich Spuren anderer Reisende in ihrem Universum sehen können - also zum Beispiel benannte Planeten. Zusammen spielen sollte man in diesem »Shared Universe« so eigentlich nicht können, allerdings sollte es eigentlich möglich sein, sich gezielt mit anderen Spielern zu treffen.

Dummerweise scheint genau das aktuell bei zwei Reddit-Nutzern nicht geklappt zu haben, obwohl sie denselben Planeten zur gleichen Zeit besucht haben. Da ein zufälliges Treffen außerdem regelrecht unmöglich erscheint, sollte man No Man's Sky zumindest aktuell als reines Singleplayer-Spiel betrachten.

Kann man das Raumschiff wechseln oder verbessern?

Die kleine Rasamama vom Anfang des Spiels ist ein sehr einfaches Raumschiff, das nur über begrenzten Frachtraum, Waffensysteme, Schilde und Hyperantrieb-Fähigkeiten verfügt. Im Laufe des Spiels lassen die sich zwar über Upgrades ausbauen, wer will, kann sich aber auch gleich ein schickes neues Modell mit besseren Fähigkeiten zulegen - das ist allerdings nicht gerade günstig.

No Man's Sky - Screenshots zum Pathfinder-Update 1.2

Wie funktionieren die Entdeckungen im Spiel?

Spieler können auf ihrem Planeten die Flora und Fauna scannen und ihnen anschließend einen Namen (vorher wird ein zufällig generierter angezeigt) geben. Der ist dann fix und wird anderen Spielern angezeigt, sobald er in den Atlas hochgeladen wurde. Sogar ganze Sonnensysteme und Planeten können benannt werden. Fleißige Entdecker können sich außerdem freuen - für alles was eingetragen wird, gibt es Geld als Belohnung.

Was passiert, wenn man stirbt?

Dank feindlicher Schiffe, Wächter-Drohnen oder gefräßiger Tiere kann die Welt von No Man's Sky auch schnell gefährlich werden: Wer stirbt, muss aber nicht verzweifeln. Ähnlich wie in Dark Souls kann man das verlorene Inventar am eigenen Grabstein (oder bei der Markierung im Weltall) wieder aufsammeln, wenn davor nicht erneut ein Malheur passiert. Sogar die Ausrüstung kann nach dem Tod erheblich beschädigt sein.

Wie speichert man?

Gespeichert wird in No Man's Sky automatisch, wenn man einen neuen Planeten betritt oder verlässt oder einen besonderen Ort entdeckt. Zwischendurch sollte man deshalb vorsichtig sein, da man im Todesfall an den jeweiligen Punkt zurückversetzt wird. Auf den riesigen Planeten mit ihren weiten Laufwegen kann das schnell schmerzhaft sein.

Kann man No Man's Sky offline spielen?

No Man's Sky lässt sich ohne Netzwerkfeatures auch bequem offline spielen - Planetennamen und Co. lassen sich dann aber natürlich nicht mehr hochladen.