Landrover Off Road : Off Road_10 Off Road_10 Sind Sie bereit für einen Witz? Okay: Im Querfeldein-Rennspiel Landrover Off Road wirken sich unterschiedliche Bodenbeläge wie Schotter, Schlamm oder Schnee nicht auf das Fahrverhalten aus. Der war ziemlich gut, oder? Vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Spiel spaßige Rasereien quer durchs Gelände simulieren will. Und die Sache mit dem Boden ist nur eines von vielen Ärgernissen.

Doch wie funktioniert Off Road überhaupt? In der nur vier Spielstunden umfassenden Kampagne schalten Sie durch Siege neue Strecken und Fahrzeuge frei. Die 18 detailarmen Lizenz-Karren haben zwar immer mehr PS unter der Haube, steuern sich aber allesamt gleich. Auch die Missionen nerven mit fehlender Abwechslung. So sollen Sie zwar unter Zeitdruck versteckte Artefakte finden oder durch schmale Slalom-Tore kurven, die zwölf enorm öde gestalteten und sich ständig wiederholenden Wüsten- und Bergstrecken machen aber jeden Hauch von Spannung zunichte -- auch und vor allem, weil sich Unfälle weder auf das Aussehen noch auf die Fahreigenschaften der Karren auswirken.

Landrover Off Road : Dafür gehen die KI-Gegner aggressiv gegen Überholmanöver vor. Zumindest, wenn Sie sie zu Gesicht bekommen -- selbst Einsteiger hängen jegliche Konkurrenz binnen Sekunden ab. Die schwache Technik passt ins negative Bild: In den Levels kleben unscharfe Texturen auf polygonarmen Felsen, und das Wasser sowie die Blendeffekte wirken unfreiwillig komisch. Zudem klingen die Motoren nicht mal ansatzweise realistisch. Alles in allem: ein schlechter Witz.

Den Test zu Landrover Offroad gibt's in der kommenden GameStar-Ausgabe 06/2008. Das Spiel ist bereits beim Händler Ihres Vertrauens für etwa 30 Euro zu haben.