Update 23. Februar: Wie abzusehen war, ist die Kickstarter-Kampagne für das Online-Rollenspiel Pantheon: Rise of the Fallen mittlerweile ohne Erfolg zu Ende gegangen. Von den angepeilten 800.000 US-Dollar kam mit 490.000 Dollar nur gut die Hälfe der Summe zusammen. Laut Entwickler Visionary Realms sei mit ein Grund für das Scheitern gewesen, dass viele Spieler nicht bereit wären, ihr Geld in ein Projekt zu stecken, was noch mindestens drei Jahre bis zur Fertigstellung auf sich warten lassen werde.

Wie vorher angekündigt, will das Studio das Projekt deswegen aber keinesfalls aufgeben. Stattdessen möchte man die Finanzierung über eine entsprechende Aktion auf der eigenen Website bewerkstelligen, was laut dem Entwickler den Vorteil habe, dass die Gelder umgehend in die Entwicklungsarbeiten gesteckt werden könnten.

Pantheon: Rise of the Fallen : Pantheon: Rise of the Fallen soll auch im Falle einer gescheiterten Kickstarter-Kampagne realisiert werden. Pantheon: Rise of the Fallen soll auch im Falle einer gescheiterten Kickstarter-Kampagne realisiert werden. Ursprüngliche Meldung: Die Kickstarter-Kampagne für das Online-Rollenspiel Pantheon: Rise of the Fallen läuft nur noch vier Tage und droht zu scheitern. Das Kickstarter-Ziel liegt bei 800.000 US-Dollar, bisher konnte die Kampagne nur 409.951 US-Dollar erreichen. Dennoch glauben Visionary Realms und Chef-Entwickler Brad McQuaid an das Projekt und halten an ihren weiteren Planungen fest.

Brad McQuaid möchte die Hoffnung für die Kickstarter-Kampagne noch nicht völlig aufgeben, immerhin könnte sich bis Samstag noch einiges bewegen, so der unter anderem durch EverQuest bekannt Game-Designer. Doch auch im nicht unwahrscheinlichen Falle eines Scheiterns der Kampagne soll das MMORPG-Projekt nicht eingestampft werden. Stattdessen möchte das Team die Sammelaktion auf der offiziellen Webseite zum Spiel fortsetzen. Außerdem wird das Entwicklerstudio weitere Finanzierungsmöglichkeiten prüfen.

Visionary Realms liefert außerdem erste Informationen zum geplanten Unterstützermodell, das dann auf der offiziellen Webseite greift. Das Entwicklerstudio definiert in der frühen Entwicklungsphase drei Ränge, die den Fans unterschiedliche Berechtigungen auf der offiziellen Pantheon-Seite sowie Feedback-Möglichkeiten einräumen: Free Subscription, Supporter Subscription und Champion Subscription.

Als Free2Play-User kann man über den Social Hub auf der offiziellen Webseite mit Freunden interagieren und darf dort auch eine Gilde gründen oder sich einer anschließen. Des Weiteren haben sie Zugang zu den öffentlichen Bereichen der Webseite und im Forum.

Supporter erhalten darüber hinaus spezielle Farbkennzeichnungen für ihre Namen im Scoial Hub, Chatraum und Forum. Zudem bekommen Supporter einen Zugang zu speziellen Bereichen auf der Seite und im Forum, wo man sich mit den Entwicklern austauschen darf.

Die Champions erhalten ebenfalls einzigartige Farben für ihre Namen und dürfen darüber hinaus auch im Wiki und im speziellen Champion-Forum posten. Des Weiteren werden Champions zu einem wöchentlichen Roundtable-Stream eingeladen.

Sterben in Pantheon

Zu guter Letzt gibt es noch ein Update auf der Kickstarter-Webseite, das sich dem Sterbemalus widmet. Visionary Games setzt auf Mechaniken, die Spielern von EverQuest oder Ultima Online noch bekannt sein dürften. Erliegt ein gefallener Held einem Kampf, dann wird er wiedergeboren - allerdings nur mit ein bisschen Stoff am Leib. Der Körper erwacht an einem Bindepunkt und die liebgewonnenen Sachen verbleiben bei der Leiche. Zudem werden Erfahrungspunkte abgezogen. Es ist also wichtig, den Leichnam wieder zu finden, um die Gegenstände zu bergen und einen Teil der Erfahrungspunkte wieder zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit ist, sich von einem Mitspieler wiederbeleben zu lassen. Der Geist wird dann zum Leichnam teleportiert und wandert dann wieder in den Körper. Allerdings muss ein Mitspieler, der die Wiederbelebung beherrscht, in einem begrenzten Zeitraum zugegen sein. Mitspieler können zudem dabei helfen, den Leichnam und die Gegenstände mit Hilfe einer magischen Fähigkeit zu bergen.

Sollten all diese Versuche fehl schlagen, dann kann man als letzte Möglichkeit die Götter um Hilfe bitten, um an das verlorene Eigentum zu kommen. Dafür muss man einen Altar aufsuchen und ein Opfer bringen.