PlanetSide 2 - Free2Play

Multiplayer-Shooter  |  Release: 20. November 2012  |   Publisher: ProSiebenSat.1 Games GmbH
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PlanetSide 2 im Test | Seite 3

Endlich mal was neues!

Das Free2Play-Modell

Wem großer Spaß alleine noch nicht Anreiz genug für Teamwork ist, , dem sei an dieser Stelle gesagt: Die eigenen Squad-Mitglieder zu unterstützen, bringt deutlich mehr Erfahrung - und damit auch deutlich mehr Geld. Direkt an die Erfahrungspunkte gekoppelt sind nämlich die sogenannten »CERTS«. Dabei handelt es sich um die Ingame-Währung, mit der sich Ausrüstung - von Waffen über Waffenaufsätze bis hin zu Rüstungsmodifikationen - freischalten lässt.

PlanetSide 2 : Solche spezielle Tarnmuster lassen sich nur gegen Echtgeld freischalten. Solche spezielle Tarnmuster lassen sich nur gegen Echtgeld freischalten. Fürs Einnehmen von Basen und Umlegen von Gegnern erhalten wir zwar auch Erfahrung und damit CERTS, aber unterstützende Aktionen wie das Verarzten eines Kameraden oder das Verteilen von Munition spendieren uns nun mal einen extrasatten Squad-Bonus. An diesem System gibt’s wenig auszusetzen; buchstäblich jede Aktion, die unser Team weiterbringt, beschert uns Punkte.

Sämtliche Waffen lassen sich übrigens auch für echtes Geld kaufen. Kurz nach Release hatten zahlende Spieler deshalb durchaus ein paar Vorteile, inzwischen schalten aber immer mehr Umsonst-Soldaten das fortgeschrittene Kriegsgerät frei, sodass sich die Balance wieder eingependelt hat.

Allerdings fallen die Preise für neue Waffen recht happig aus. Die Schießprügel kosten nicht selten bis zu 1.000 CERTS (umgerechnet etwa sieben Euro), wofür auch erfahrene Krieger einige Stunden Spielzeit investieren müssen. Exklusive Echtgeld-Vorteile wie besondere Tarnmuster für Fahrzeuge beeinflussen das Spielgeschehen derweil kaum.

Wo geht’s denn hier zur Schlacht?!

Das derzeit größte Problem von Planetside 2 ist die hohe Einstiegshürde. Wenn wir einen neuen Charakter erstellen, werden wir nach einem kurzen Video (das übrigens mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet) direkt über der Schlacht abgeworfen und völlig allein gelassen.

Was wir jetzt machen sollen? Wie das Spawn-System funktioniert? Wie wir Basen einnehmen, unsere Klasse wechseln, Fahrzeuge bekommen? Wie das mit den Ressourcen funktioniert oder wie wir von einem Kontinent zum anderen kommen? Das alles wird entweder unzureichend mit einem kurzen Text angerissen - oder überhaupt nicht erklärt.

Auf YouTube existieren zwar offizielle Einsteigerhilfen von Sony Online, und auch sonst gibt’s im Internet jede Menge Guides, teilweise auch auf Deutsch. Trotzdem: Gerade für einen Free2Play-Titel ist der mühsame Einstieg unverständlich; einfach mal ausprobieren, das ist hier nicht drin. Ein Tipp: Schließen Sie sich zu Beginn einem Squad an, das einen Namen wie »Teamplay« trägt. Dann können Sie erst mal ihren Kameraden nachlaufen und sich wichtige Aktionen abgucken.

Tolle Optik, toller Sound

Egal ob Tag oder Nacht, egal auf welchem Kontinent: Planetside 2 sieht großartig aus. Riesige Schlachten bei Mondschein entwickeln sich zu grandiosen Effektgewittern, die Nordlichter des Kontinents Esamir sind ein traumhafter Anblick, jede Ecke der Spielwelt hat ihren eigenen Reiz, jede Stunde des dynamischen Tag- und Nachtwechsels verspricht einzigartige Schauspiele.

PlanetSide 2 : Trockene Wüste und tiefe Schluchten bestimmen das Landschaftsbild auf Indar.

Die Umgebungen: Wüsten
Trockene Wüste und tiefe Schluchten bestimmen das Landschaftsbild auf Indar.

Und dann sind da noch die beeindruckenden Explosionen und die teils spektakulären Effekte - Gefechte mit der Vanu Souveränität sind dank deren Plasmawaffen ein ganz besonderer Hingucker. Negativ aufgefallen sind uns lediglich die etwas detailarmen Soldatenmodelle.

Dafür gibt sich auch die Soundfront keine Blöße: Wenn eine Rakete knapp an unserem Ohr vorbeizischt, wenn ein Flugzeug dröhnend über uns hinwegbraust, wenn gewaltige Explosionen an unserem Trommelfell rütteln, dann fühlen wir uns tatsächlich mitten im Schlachtgetümmel.

PlanetSide 2 : Die Weitsicht in PlanetSide 2 ist beeindruckend. Die Weitsicht in PlanetSide 2 ist beeindruckend.

Ein paar technische Schwächen hat Planetside 2 trotzdem. Zum einen ist das Spiel noch nicht perfekt optimiert, selbst auf High-End-Rechnern kommt es immer mal wieder zu Performance-Einbrüchen. Zum anderen stören teils massive Lags das Spielgeschehen - zwar längst nicht mehr so schlimm und häufig wie zum Release, aber gerade in großen Schlachten hat Sony Online dieses Problem (noch) nicht in den Griff bekommen. Dafür versorgen die Entwickler ihre Community mit vielen Informationen und ausführlichen Changelogs. So wünschen wir uns das öfter.

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Avatar McStruggle
McStruggle
#1 | 06. Dez 2012, 14:17
Wow, hier bekommt ein tolles Spiel meiner Meinung nach die Aufmerksamkeit, die es verdient. 87 Punkte für einen F2P-Shooter, gabs das überhaupt schonmal? Der Test geht auf alle wichtigen Punkte ein, so ist unter anderem wichtig, dass das Spiel sein Potenzial auch wirklich nur, nur, nur dann entfaltet, wenn man ein Teamplayer ist. Dann aber ist es wirklich fantastisch.
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Avatar akrisious
akrisious
#2 | 06. Dez 2012, 14:25
Ich bin auch begeistert - und das trotz F2P. Das Spiel ist auf jeden Fall einen Blick wert. Mich hat es gefesselt und ich habe auch schon etliche Stunden dort verbracht. Da tut es auch nicht weh, mal 12,99 für einen Monat zu bezahlen (EXP boost etc.).

Die Entwickler haben hier wirklich gute Arbeit geleistet und wenn man bedenkt, dass das Spiel weiterentwickelt wird: Daumen hoch!
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Avatar mootality
mootality
#3 | 06. Dez 2012, 14:26
Bei mir ruckelts mit meiner betagten HD4870x2. :(
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Avatar Rettungsschirm
Rettungsschirm
#4 | 06. Dez 2012, 14:27
sieht wirklich gut aus...aber das setting...hmmm, wie unfassbar genial wäre es im 2. WK gewesen^^

Egal, ich werde es mir anschaun, kostet ja nix.
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Avatar Nightcreep
Nightcreep
#5 | 06. Dez 2012, 14:28
Oha, das klingt spannend, wird wohl heute mal ausprobiert.
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Avatar CoRon3x
CoRon3x
#6 | 06. Dez 2012, 14:29
Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht. Das einzige Manko war die Perfomance (zumindest in der Beta). Mit 18FPS in eine Massenschlacht zu rennen, trotz mäßig guter Hardware, war teilweise weniger schön.
Das Konzept des Spiels und dessen Umsetzung ist allerdings perfekt gelungen.
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Avatar Akuma
Akuma
#7 | 06. Dez 2012, 14:30
Herlicher Shooter, keine gruppenprobleme da teamplay quasi immer ist.

Und vorallem eins trotz sterben es macht laune :yes:

Und grade gut trotz krükenleitung 2000er DSL läuft super :yes:
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Avatar Kerigir
Kerigir
#8 | 06. Dez 2012, 14:34
"Zumal die Infiltration ohnehin keinen Sinn hätte, weil wir nur jene Gebiete einnehmen dürfen, die an das eigene Territorium angrenzen; mal eben durch die Frontlinie schlüpfen und dem Feind eine Basis im Hinterland abjagen, das ist bei Planetside 2 nicht drin."

Ich kann mich irren, aber soweit ich weiß, ist es sehr wohl möglich Gebiete einzunehmen, auch wenn diese nicht an die Frontlinie grenzen. Je nachdem, wie viele Gebiete man rund um das einzunehmende Gebiet eingenommen hat, erhält man "Einfluss" auf das Gebiet und dem entsprechend schnell (oder langsam) erobert man es.

Allerdings war das Gebiet in meinem Fall vorher schon neutralisiert und während wir es erobert haben, hat der Feind uns eingekesselt. Die Kollegen berichten allerdings, dass es mit genügend Zeitaufwand auch möglich ist, Basen, in denen der Gegner 100% Einfluss hat, zu neutralisieren und viel später dann auch einzunehmen.

Ansonsten habe ich in keinem anderen Spiel bisher eine derartige Schlachtatmosphäre erlebt. Unbedingt ausprobieren!
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Avatar Sedro
Sedro
#9 | 06. Dez 2012, 14:38
Auf so ein Spiel habe ich seit Jahren gewartet.

Hat auch was von C&C Renegade Zeiten..
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Avatar Draco2007
Draco2007
#10 | 06. Dez 2012, 14:39
Zitat von Kerigir:
"Zumal die Infiltration ohnehin keinen Sinn hätte, weil wir nur jene Gebiete einnehmen dürfen, die an das eigene Territorium angrenzen; mal eben durch die Frontlinie schlüpfen und dem Feind eine Basis im Hinterland abjagen, das ist bei Planetside 2 nicht drin."

Ich kann mich irren, aber soweit ich weiß, ist es sehr wohl möglich Gebiete einzunehmen, auch wenn diese nicht an die Frontlinie grenzen. Je nachdem, wie viele Gebiete man rund um das einzunehmende Gebiet eingenommen hat, erhält man "Einfluss" auf das Gebiet und dem entsprechend schnell (oder langsam) erobert man es.

Allerdings war das Gebiet in meinem Fall vorher schon neutralisiert und während wir es erobert haben, hat der Feind uns eingekesselt. Die Kollegen berichten allerdings, dass es mit genügend Zeitaufwand auch möglich ist, Basen, in denen der Gegner 100% Einfluss hat, zu neutralisieren und viel später dann auch einzunehmen.

Ansonsten habe ich in keinem anderen Spiel bisher eine derartige Schlachtatmosphäre erlebt. Unbedingt ausprobieren!


Also es läuft so:
Je mehr Gebiete man außenrum hat umso schneller geht das einnehmen. (Erkennbar am Einfluss, 100% Einfluss heißt, man hat ALLE Gebiete außenrum)
Beginnt man nun eine Eroberung mit etwas Einfluss und während man am Einnehmen ist, klaut der Gegner alle Gebiete außen rum, kann man das Gebiet trotzdem noch erobern. Es dauert sehr lang, aber es geht. Wichtig hierbei, man muss bereits begonnen haben das Gebiet einzunehmen. Deshalb hat Malte schon Recht, man kann nicht einfach mitten ins feindliche Gebiet fliegen und dort etwas einnehmen, denn ganz ohne Einfluss kann man nicht beginnen etwas einzunehmen.


@Malte: Gruß von Vanus Revenge! Hast sehr schöne Screenshots mit uns gemacht =)
Ach und von wegen Vanu zurückgeschlagen, gestern schön Kontinent-Lock auf Amerish und Esamir!
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ANGEBOTE
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Details zu PlanetSide 2

Plattform: PC (PS4)
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 20. November 2012
Publisher: ProSiebenSat.1 Games GmbH
Entwickler: Sony Online Entertainment
Webseite: http://www.planetside2.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 118 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 8 von 162 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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