Prince of Persia: Die Vergessene Zeit - PC

Action-Adventure  |  Release: 10. Juni 2010  |   Publisher: Ubisoft

Prince of Persia - »Spieler wollen sterben können«

Das neue Prince of Persia soll wieder schwieriger werden, denn Spieler können wieder sterben.

Von Daniel Raumer |

Datum: 03.05.2010; 10:12 Uhr


Prince of Persia : Prince of Persia - Preview - VT Prince of Persia - Preview - VT Die Schwierigkeitsgrade der Prince of Persia-Spiele sind traditionell ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sorgen die Sprung- und Geschicklichkeitspassagen für zahlreiche Frustmomente beim Spieler, anderseits ist die Genugtuung umso größer, wenn man die Stelle geschafft hat. Unter anderem deshalb sorgte das »Unsterblichkeits-Feature« in Form von Elika im letzten Teil von 2008 für Kritik. Elika bewahrte den Prinzen vor dem etwaigen Tod, in dem sie in bei jedem Absturz wieder auf den Anfang der Sprungpassage zurückholte.

Diese Neuerung von Prince of Persia war möglicherweise im Rückblick nicht ganz so glücklich gewählt, wie Thomas Simon von Ubisoft in einem Interview mit vg247.com sagt. »Das ist meine persönliche Meinung, und es wirkt paradox, aber ich denke, Spieler wollen die Möglichkeit haben, zu sterben. Das heißt im Prinzip, dass sich Spieler darüber bewusst sein müssen, das Fehler einen Preis haben, ansonsten könnten sie zu wenig Motivation haben.«

Möglicherweise ist auch das einer der Gründe, warum die Entwickler im neuen Teil wieder zur »Sands of Time«-Storyline zurückkehren. Prince of Persia: Die vergessene Zeit soll im Juni 2010 in den Handel kommen.

Prince of Persia: Die Vergessene Zeit
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Avatar N3ophyt3
N3ophyt3
#1 | 03. Mai 2010, 11:24
"Seine Persönliche Meinung..." die ihm alle POP Spieler im Forum eingetrichtert haben. Sich jetz hinzustellen und zu tun als ob das seine eigene Erkenntnis ist finde ich ein bischen scheinheilig. Aber gut wenigstens ändern sie es wieder !
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Avatar Schimmelkind
Schimmelkind
#2 | 03. Mai 2010, 11:29
Oh man ist das langweilig. Zum Glück hab ich nur die ersten beiden Dos-Teile gespielt. Damals gabs noch schöne Splatter Effekte. Aber nicht mehr sterben? Das ist ja als wenn ich im God-Mode spiele. Das ist sowas grundlegendes, sowas darf in einem Jump&Run Spiel nicht fehlen.
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Avatar Neumi
Neumi
#3 | 03. Mai 2010, 11:31
Man "stirbt" schon.
Man wird halt nicht mehr so weit zurückgeworfen, sondern an den Anfang der Squenz zurückgesetzt. Das Ganze wird noch in eine nette Sequenz verpackt.

Manchen gefällt's, manchen nicht.
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Avatar TOMahawk85
TOMahawk85
#4 | 03. Mai 2010, 11:36
Dass Spiele immer anspruchsloser werden, ist ein Trend, den ich mit großer Sorge beobachte.

Beste Beispiele sind das letzte C&C, was von vorne bis hinten ein Griff ins Klo war, Mass Effect 2, dass im Grunde ein besseres Mohrhuhn ist, aber immerhin eine grandiose Inszenierung bietet. Und ganz frisch Splinter Cell Conviction. Eine Handlung wurde in einem Spiel wohl nie filmreifer dargeboten, aber im Vergleich zu den früheren Teilen ist die reine Spielmechanik ein klarer Rückschritt.

Heute kann man über Spiele, wie Dragon Age froh sein, auch wenn es weit, weit hinter einem Baldur's Gate 2 zurückbleibt.
Aber wenigsten besinnt man sich beim Prinzen auf Altbewärtes.

Vielleicht sind auch nur meine Ansprüche an die Spielwelt zu hoch. Vielleicht war aber auch früher einfach nur alles besser. ;-)
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Avatar Nico Gutmann
Nico Gutmann
#5 | 03. Mai 2010, 11:40
Ich finde die Diskussion darum nach wie vor seltsam. Es war im Grunde nichts anderes als nahe beieinander liegende Speicherpunkte, die im Falle des Versagens den Ladebildschirm durch eine Spielsequenz ersetzt haben.
Der Hintergedanke war wohl den Spieler nicht aus der Spielwelt zu reißen. Dass das so schlecht aufgenommen werden würde, war imho nicht abzusehen. Wäre es besser, wenn man auf die gleiche Art und Weise zu "normalen" Speicherpunkten zurückgeführt worden wäre?
Geht es dem Spieler um das bewusste Sterben samt Ladebildschirm, oder nur darum als Strafe bereits bestandene Abschnitte nochmal spielen zu müssen?
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Avatar BrainBug
BrainBug
#6 | 03. Mai 2010, 11:41
seit wann interessiert die, was spieler wollen?
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Avatar Rupert_The_Bear
Rupert_The_Bear
#7 | 03. Mai 2010, 11:55
"Spieler wollen sterben können" - Ähm...eher "Spieler wollen Ubi sterben sehen" Zumindest treue,ehrliche PC-Fans.

Mal davon abgesehen, sollten die letzten beiden Teile oder sowas nicht schon jeweils die letzten sein? Naja mir egal, Sands Of Time fand ich war der letzte gute Teil der Serie, die späteren haben mich nicht mehr großartig an den Monitor gefesselt, vielleicht bin ich für PoP einfach zu alt, aber ich würde mir eher God Of War für den PC wünschen, hätte ich persönlich mehr Interesse dran.
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Avatar Gringlas
Gringlas
#8 | 03. Mai 2010, 11:58
Ich sehe das genauso wie Nico. Ich fand es auf jeden Fall besser zum Anfang einer Sprungpassage, wo evtl normalerweise ein Autospeicherpunkt gewesen wäre, zurückgeworfen zu werden, als den Umweg über einen Ladebildschirm oder Quickload.
Der niedrige Schwierigkeitsgrad lag bei Prince of Persia (2008) eher daran, dass die gesamte Steuerung und das Gameplay auf - im Gegensatz zu den Vorgängern - sehr einfach getrimmt wurden.
Nichts desto Trotz. Spaß gemacht hats trotzdem.
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Avatar blacksun84
blacksun84
#9 | 03. Mai 2010, 12:00
Was für eine Erkenntnis. Dass ein Spiel erst dann so richtig Spaß macht, wenn man auch scheitern kann, ist nichts Neues. Zu viele Speicherpunkte und keine Bestrafung führt dazu, dass man keine Angst mehr hat.
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Avatar Cabal84
Cabal84
#10 | 03. Mai 2010, 12:00
Also ich persönlich fand die Sache mit Elika nicht ganz so schlimm. Bei Warrior Within konnte man ja auch im Falle eines Absturzes die Zeit zurückdrehen.

Meiner Meinung nach war diese Änderung ein Kompromiss zwischen dem Ladebildschirm und dem wiederholen langer Passagen und dem Gott-Modus. Es war etwas anderes.

Das dies nicht unbedingt jedem gefällt ist klar.
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Details zu Prince of Persia: Die Vergessene Zeit

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 10. Juni 2010
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft
Webseite: http://prince-of-persia.de.ubi...
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