Pro Evolution Soccer 2012 im Test
Reif für die Champions League
Fazit der Redaktion
Letztes Jahr war ich alleine schon deswegen glücklich, weil sich Pro Evo 2011 vom unsäglichen Arcade-Stil seines Vorgängers verabschiedete. Dennoch blieben einige Macken im Spiel, allen voran die KI der Gegner und (noch schlimmer) der Mitspieler. Daran hat Konami kräftig geschraubt, und auch wenn das Ergebnis noch nicht perfekt ausfällt, ist der Fortschritt klar erkennbar. Gleiches gilt für den deutlich verbesserten Spielfluss, die Bedienung fühlt sich viel direkter, viel genauer an. Nur von den Torhütern sollte auch weiterhin niemand Normalform erwarten.
Ansonsten halten sich die Veränderungen im Rahmen: Das Off-the-Ball-System ist für geübte Spieler recht nützlich, der optische Fortschritt nett, die portugiesische Liga eine Dreingabe. Unterm Strich entpuppt sich PES 2012 als keine Revolution, aber als ausgereiftere und sinnvoll aufpolierte Version des Vorgängers. Für mich führt daher auch in diesem Jahr kein Weg an ausgedehnten ProEvo-Turnieren im Freundes- und Familienkreis vorbei.