Project Cars : Der Chef-Entwickler von Project Cars, Ian Bell, hat sich einen Fauxpas erlaubt und gegen Nintendo-Fans gewettert - die noch auf ihre Version des Spiels warten. Der Chef-Entwickler von Project Cars, Ian Bell, hat sich einen Fauxpas erlaubt und gegen Nintendo-Fans gewettert - die noch auf ihre Version des Spiels warten.

Richtigstellung 26.6.2015:

GameStar hatte am 25. Juni 2015 unter der Überschrift: Project Cars - Chef-Entwickler: »Wir mögen keine Nintendo-Fans« verbreitet, dass der Studio-Chef von Slightly Mad Studios geäußert habe, der Entwickler möge die Fans von Nintendo nicht.

Diese Meldung war aus dem Zusammenhang gerissen und eine sarkastische Antwort auf einen Forentroll, der den Wii-U-Thread zum Rennspiel Project Cars missbraucht hatte.

Faktenlage ist, dass Slightly Mad Studios derzeit Probleme bei der Portierung von Project Cars auf die Wii U hat und auf eine baldige Ankündigung neuer Nintendo-Hardware hofft, die mehr Leistung für eine Portierung bietet. Eine Entscheidung seitens Slightly Mad steht derzeit noch aus.

Zum Thema Project Cars ab 49,37 € bei Amazon.de Project CARS Digital Edition für 18,99 € bei GamesPlanet.com Originalmeldung: Der Studiochef Ian Bell des Entwicklers Slighty Mad Studios hat sich im offiziellen Forum des Rennspiels Project Cars durch einen Kommentar bezüglich der Wii-U-Portierung blamiert. Hintergrund ist die vermutete Einstellung des Ports für Nintendos Konsole.

Während einige Wii-U-Spieler über die unklare Situation äußert ungehalten reagieren, konterte Ian Bell mit folgender Aussage:

Ihr könnt es ruhig rumerzählen, wir mögen Nintendo-Fans absolut nicht.

Details zur Einstellung der Rennsport-Simulation wollte Bell nicht geben, die Diskussion ist aber offensichtlich sehr erhitzt - und scheint über die Stränge zu schlagen. Bell ist für seine Ausbrüche gegenüber der Community bekannt.

Mehr zum Spiel: Project Cars im Test mit Video

Über die Portierung ist bekannt, dass die derzeitige Entwickler-Version von Project Cars nur mit 23fps auf der Wii U laufe. Bell erklärte im Forum bisher, dass man wohl die Grafik sehr zurückschrauben müsse und derzeit mit 720p plant. Insgeheim hoffe man aber auf die baldige Ankündigung der Nachfolger-Konsole NX. Dies sei laut Bell auch ein ökonomischer Faktor, auf der Konsole direkt mit der wohl »besten Rennsimulation« zu starten.

Während das Problem von Slightly Mad aus einer wirtschaftlichen Sicht durchaus verständlich ist, gibt es dennoch ein Problem: Project Cars wurde über Crowdfunding finanziert und eine Wii-U-Version versprochen. Einige Unterstützer hatten nur wegen der Wii-U-Fassung gespendet und sehen Ian Bell und sein Team nun in der Bringschuld. Im Wii-U-Subreddit zum Thema ist Bells Ausfall bereits mit massiver Kritik aufgenommen worden.

Und auch an anderer Front sieht sich Slightly Mad derzeit in der Kritik: Statt beim noch laufenden Projekt World of Speed echten Fortschritt zu signalisieren oder sich zunächst um Project Cars weiter zu kümmern, wurde direkt bereits der Nachfolger Project Cars 2 angekündigt - wieder mit einer Crowdfunding-Kampagne, was auch in unserer Community auf Kritik stieß.

Project Cars erschien am 07. Mai 2015 für PC, Xbox One und PlayStation 4.

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