Rage - PC

Ego-Shooter  |  Release: 07. Oktober 2011  |   Publisher: Bethesda
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Rage im Test

Shooter, bleib bei deinen Leisten

Die Wegbereiter des Ego-Shooters sind zurück und setzen bei ihrem Endzeit-Ballerspiel Rage nicht nur auf Top-Grafik, sondern liefern auch Autorennen, eine offene Spielwelt und Rollenspiel-Elemente. Ob das neue Werk der Doom-Erfinder deshalb an die Speerspitze des Genres gehört, klärt unser Test.

Von Christian Fritz Schneider |

Datum: 04.10.2011


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Geschossen wird natürlich trotzdem; auf Mutanten, Banditen und Regierungssoldaten. Das sind die besten Momente von Rage, denn id hat zwar einst den Ego-Shooter aus der Taufe gehoben, doch das Genre hat sich in den letzten 20 Jahren spürbar weiterentwickelt – weg vom Einzelkämpfer, der Raum für Raum von Monstern säubert, hin zum spektakulären Blockbuster-Bombast à la Call of Duty: Black Ops oder zum erzählerisch herausragenden Ego-Abenteuer nach Bioshock -Manier. Rage erreicht weder den Knallfaktor noch die Erzähltiefe dieser Vorbilder. Ein gutes Spiel ist es trotzdem.

Steam
Rage muss über die Online-Plattform Steam freigeschaltet werden. Das Spiel ist damit fest an das Steam-Konto gebunden und kann nicht weiterverkauft werden.

Erstkäufer-Key
Jeder Rage-Version liegt ein Code bei, der einmal benutzt werden kann und zusätzliche Kanalisations-Missionen freischaltet. Dabei müssen kleine Untergrundlevels von Mutanten gesäubert werden.

Shooter-Prinzip: laufen und ballern

Denn Rage ist ein Ego-Shooter, und id Software kann Ego-Shooter. Zumindest klassische, denn die Ballereien von Rage spielen meist in klassischen, engen Levels. Statt Bombast-Kämpfe vor dynamischen Kulissen zu bestreiten, säubern wir im Alleingang einen Raum nach dem nächsten von Gegnern.

Das mag altmodisch oder gar dröge klingen, ist es aber ganz und gar nicht. Die Schießereien in Rage machen einen Heidenspaß, besonders weil die hervorragende KI in Bewegung bleibt, je nach Gegnertyp unterschiedlich angreift und wir immer wieder tolle Animationen zu sehen bekommen. Da hechten Soldaten über Geländer oder schnell in Deckung, während Banditen auf uns zustürmen und dabei halb an Wänden entlanglaufen. Mutanten hangeln sich manchmal sogar an der Decke auf uns zu. Jeder Schuss, der ins Schwarze geht, wird mit einer gelungenen Animation belohnt – das Treffer-Feedback ist id-typisch exzellent.

Rage : Unsere erste von acht Hauptwaffen kann mit extra durchschlagskräftigen Kugeln bestückt werden und ist so auch später noch nützlich.

Siedler-Pistole
Unsere erste von acht Hauptwaffen kann mit extra durchschlagskräftigen Kugeln bestückt werden und ist so auch später noch nützlich.

Während das Waffenarsenal recht konventionell ausfällt, sorgen unterschiedliche Munitionsarten für Abwechslung. Panzerbrechende Kugeln durchschlagen auch dick gepolsterte Regierungssoldaten, Energiebolzen lassen Schilde ausfallen, und die Granatenmunition für die Schrottflinte legt ganze Gegnergruppen flach. Besonders fies ist der Hypnosebolzen. Wenn wir damit einen Gegner treffen, können wir ihn fernsteuern, am besten auf einen weiteren Feind zu. Wenn wir die Steuerung dann aufgeben, explodiert der ferngelenkte Feind und nimmt seinen Kollegen mit in die digitalen Jagdgründe.

Der Rollenspiel-Elemente: Baukasten und Waffen-Upgrades

Rage : Selbst ist der Endzeit-Mensch: Mit gefundenen Einzelteilen basteln wir uns nützliche Hilfsmittel oder Waffen wie dieses ferngesteuerte Bombenauto. Selbst ist der Endzeit-Mensch: Mit gefundenen Einzelteilen basteln wir uns nützliche Hilfsmittel oder Waffen wie dieses ferngesteuerte Bombenauto. Solche Sondermunition können wir in den Siedlungen kaufen oder unterwegs selbst aus gefundenen Komponenten bauen. So konstruieren wir auch elektronische Türöffner, ferngesteuerte Mini-Autobomben und Wingsticks. Letztere sind Bumerangs mit drei Klingen, die wir als Alternativwaffe jederzeit werfen können und die besonders gern Gegner von der Last ihrer Häupter befreien.

Besonders cool: Wir können auch kleine Geschütz-Spinnenbots bauen, die an unserer Seite kämpfen und Gegner auch mal direkt anfallen. Besonders schade: Regelmäßig müssen wir die sympathischen Helfer zurücklassen, weil sie irgendein Hindernis nicht überwinden können. Immerhin dürfen wir sie zerlegen und so ein paar der Bauteile zurückgewinnen.

Die Bastelei passt bestens ins Endzeit-Szenario und erinnert angenehm an die Fallout-Serie. Ein Rollenspiel ist Rage allerdings längst nicht. Denn in Rollenspielen sorgen das Sammeln von Erfahrung und Aufrüst-Optionen für Motivation. Rage hingegen bietet nur die anfängliche Wahl zwischen drei unterschiedlichen Rüstungstypen, die sich nicht spürbar auswirken. Und dann gibt es noch eine Handvoll Upgrades für Waffen, Autos und Ausrüstungsgegenstände.

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Rage
id Software präsentiert uns in Rage reichlich abgefahrene Gestalten. Dieser Bewohner der Ödnis hat sich mit einem Geweih und einem Tierschädel geschmückt.

Gegnerische Schießprügel können wir indes nicht aufsammeln, die Schießeisen verschwinden vor unseren Augen. Warum? Damit wir neue Waffen als Belohnung für erfüllt Haupt- und Nebenquests bekommen können. Ein kruder Kunstgriff, der zeigt, wie wenig sich id Software auf die Spielwelt und die Figuren als Motivationsfaktor verlassen wollte. Wobei nicht einmal die Waffen-Upgrades richtig motivieren, weil es nur wenige gibt und sich nicht jeder Schießprügel beliebig aufrüsten lässt. Ein vielschichtiges Ausrüst-System à la Borderlands hätte hier Wunder gewirkt.

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Avatar OnlyToast
OnlyToast
#1 | 04. Okt 2011, 17:18
Das klang jetzt aber nicht gerade nach einem 80er-Titel.
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Avatar bloodycow
bloodycow
#2 | 04. Okt 2011, 17:20
Mhh im Steamforum gibt es nur negative Kritik, da die PC Version starkes Tearing haben soll, viele nachladende Texturen und soll nicht gut laufen. Zudem kann man in den Optionen auch bis auf Auflösung und AA nichts ändern.

btw: Bei Multiplayerwertung: "Befriedigent"? Ich bin hier schon auf einer deutschen Seite?
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Avatar YouKnowMyName
YouKnowMyName
#3 | 04. Okt 2011, 17:20
Hmm doch irgendwie sehr ernüchternd, der Test.

Ist zwar sicherlich ein gut gemachter Shooter mit schöner Grafik und die Test-Note ist mit 84 % nicht schlecht, aber hatte eigentlich doch mehr erwartet, vor allem bei Inszenierung und Story. Hinzu kommt dann auch noch, dass die PC-Version das schlechtere Spiel ist wegen Texturenladen etc.

Ich warte erstmal noch ab :L
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Avatar Gnummi
Gnummi
#4 | 04. Okt 2011, 17:22
Ist es Zufall, dass die Jungs von id ihr erstes nur mittelmäßiges PC-Spiel abliefern, sobald sie sich auch mit Konsolenumsetzungen beschäftigen?
Mmmmh...
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Avatar DerDurchDieTürGeher
DerDurchDieTürGeher
#5 | 04. Okt 2011, 17:22
Test + Test video klingen nach einem 70er Titel...
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#6 | 04. Okt 2011, 17:29
Beim Bild Maschinengewehr bitte Fehler korrigieren:

"Von jedeM Munitionstyp des Maschinengewehrs können wir stolze 999 Kugeln tragen."

Nicht von jedeN.
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Avatar paracetamol
paracetamol
#7 | 04. Okt 2011, 17:32
OMG! Wer schreibt bei euch bitte die Tests:

"MULTIPLAYER-WERTUNG: Befriedigent"

Wird sowas im CMS nicht mit ner Dropdown-Box ausgewählt ? Bitte mit "d" zum Schluß! Befriedigend(er) Test.
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Avatar BassMent
BassMent
#8 | 04. Okt 2011, 17:34
Viele haben sicher mehr erwartet aber trotzdem bin ich mir sicher dass sie wieder ein tolles spiel abgeliefert haben.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#9 | 04. Okt 2011, 17:34
Aber irgendwie war es auch zu erwarten.

Eins konnte ID noch nie so richtig: Tolle Geschichten erzählen. Was sie gemacht haben war immer eine tolle Grafik- und Effektdemo, aber kein Spiel von ID hat jemals vorbildliches Pacing gezeigt.

Das scheint hier auch so zu bleiben. Damals war das noch nicht so schlimm, da war Narration noch nicht so wichtig wie heute. Daher hat man ein Doom 3 auch mal durchgespielt....
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Avatar ReAnimat0r
ReAnimat0r
#10 | 04. Okt 2011, 17:34
was hatte doom 3 damals? 85...
hat mit totzdem wirklich viel spass gemacht
ich werds ausprobieren sobald es bei mir is und dann urteilen^^

vielleicht sollten sich id und die deus ex3 macher zusammentun
das hatte eine gute story und charaktäre dafür aber miesestes gunplay und schlechte grafik. habs bis jetzt nicht durch weil mich das spiel nervt. werds aber noch fertigspielen da ich wissen will wies ausgeht^^
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PROMOTION

Details zu Rage

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 07. Oktober 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: id Software
Webseite: http://www.rage.com/de
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 136 von 5756 in: PC-Spiele
Platz 27 von 753 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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