Red Orchestra: Ostfront 41-45 : Panzerschlachten in der Unreal-Engine Panzerschlachten in der Unreal-Engine Was macht man als Mod-Programmierer, wenn man eine Menge Kohle gewinnt und obendrein die Unreal-Engine-Lizenz kostenlos bekommt? Man geht zur Konkurrenz, um noch mehr Geld zu scheffeln: Tripwire Interactive hat gestern angekündigt, die Nachfolgeversion des diesjährigen Gewinners des "Make something Unreal"-Modding-Contests Red Orchestra als Stand-Alone-Spiel über Steam veröffentlichen zu wollen.

Red Orchestra: Ostfront 41-45 (Website) versetzt Sie auf die russischen und deutschen Schlachtfelder des zweiten Weltkriegs. Auf zwölf Karten haben die Entwickler reale Orte und Schlachten wie den Kampf um das zerbombte Berlin nachgebildet. Der Spieler soll über 28 Infanteriewaffen und 14 unterschiedliche Vehikel verfügen können.

Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 2.5. Erste Bilder der Engine in Aktion sehen Sie in unserer Screenshot-Galerie. Tripwire verspricht neue Funktionen und neue Spielmöglichkeiten, verät aber nicht welche. Ebenso bedeckt hält sich die Firma beim Releasetermin. Der soll erst in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Während normalerweise professionellen Modteams ohne die Hilfe von großen Publishern der Handel als Vertriebsweg verschlossen bleibt, bietet sich Valves Steam als neue Möglichkeit an, unabhängig zu bleiben. Alleine schon der Name Steam bringt viel PR. Außerdem ist der Client schon sehr weit verbreitet. Wenn Red Orchestra auf diese Art erfolgreich ist, wird das Beispiel sicherlich Schule machen.