Zum Thema » Rift: Info-Übersicht Alle Klassen, Völker, Fraktionen » Rift-Video Render-Trailer mit Wächtern und Skeptiker RIFT ab 5,99 € bei Amazon.de Das nächste größere Online-Rollenspiel Rift ist noch nicht mal richtig auf der Welt (Start: 4. März, für Vorbesteller: ab 24. Februar) und GameStar vergleicht es schon mit dem über sechs Jahre gewachsenen World of Warcraft?

Fies! Aber unvermeidbar, denn Rift zielt mit seinen Spielmechanismen ganz auf die WoW-Spieler.

Vieles in Rift wird erfahrenen Azeroth-Wanderern bekannt vorkommen. Ist Rift also eine wirkliche Alternative zu World of Warcraft? Mit unserem Vergleich wollen wir Ihnen ein wenig Hilfestellung bei der Antwort auf diese Frage geben.

Rift vs. World of Warcraft : Der Entwickler Trion Worlds bewirbt Rift mit dem Slogan: »We're not in Azeroth anymore« (Wir sind nicht mehr in Azeroth). Aber wie stark unterscheidet sich Rift tatsächlich von Blizzards Online-Riesen World of Warcraft? Der Entwickler Trion Worlds bewirbt Rift mit dem Slogan: »We're not in Azeroth anymore« (Wir sind nicht mehr in Azeroth). Aber wie stark unterscheidet sich Rift tatsächlich von Blizzards Online-Riesen World of Warcraft?

Universum

Bei den Universen nehmen sich die beiden Spiele auf den ersten Blick nichts. Beide basieren auf mehr oder minder klassischen Fantasy-Strukturen mit den üblichen Zutaten wie Zwergen, Elfen und Drachen.

Rift vs. World of Warcraft : Wenn sich ein Riss zur Lebensebene öffnet, wird es noch bunter in Rift. Aber auch gleich gefährlicher. Wenn sich ein Riss zur Lebensebene öffnet, wird es noch bunter in Rift. Aber auch gleich gefährlicher. Rift: Die Rahmenhandlung von Rift bietet (wirre) Fantasy mit den üblichen Zutaten: Die Welt Telara wird von Göttern gebaut und an sechs Elementarebenen angedockt, Blutsturm-Drachengötter wollen Telara und so die Macht über die Elementarebenen, Völker von Telara wehren sich, Drachen werden besiegt und Oberdrache Regulos wird gefangen gesetzt, Tyrann Aedraxis befreit Regulos, Bürgerkrieg, Massensterben, Wiederbelebung, zwei Fraktionen (Skeptiker und Wächter) im Clinch, dauernd Risse zu den Elementarebenen, böse Kreaturen fallen ins Land, Klopperei.

Allerdings wird die Story in Rift eher stiefmütterlich behandelt, sie geht bisher zwischen den Spielmechanismen ziemlich unter. Die optische Präsentation hilft auch nicht sonderlich, tiefer in die Spielwelt einzutauchen. Wer schon eine Reihe Off- wie Online-Rollenspiele gespielt hat, wird oft über Versatzstücke stolpern, die er bereits verflixt ähnlich in anderen Programmen gesehen hat. Rift fehlt ein eigener, ein einzigartiger Stil.

Rift vs. World of Warcraft : Die Warcraft-Geschichte erstreckt sich mittlerweile über zehn Spiele und Erweiterungen. Die Warcraft-Geschichte erstreckt sich mittlerweile über zehn Spiele und Erweiterungen. World of Warcraft: Das Warcraft-Universum ist allein schon wegen seiner langen Lebenszeit (Strategiespiele) das komplexere, selbst wenn’s im Kern auch nur um bekannten Fantasy-Mischmasch geht, selbst wenn der ewige Krieg zwischen Allianz und Horde im Laufe der Jahre nicht frischer wird und selbst wenn Blizzard Azeroth mittlerweile durch einige krude Ideen an einigen Stellen verwässert hat.

Man denke nur an die alienartigen Draenei mit ihren Raumschiffen. Aber immerhin hat’s (World of) Warcraft bisher auf 16 Romane gebracht. Und viele der Helden, Arthas, Thrall oder Illidan, kennt man sogar, wenn man die Spiele nicht gespielt hat.

Quests

Nach wie vor wird in Online-Rollenspielen reichlich gesammelt. »Bring mir acht Ogerohren, bring mir acht Feenflügel! Und vergiss bitte die sechs Rotpilzkäppchen nicht!«

Rift: In Rift muss man nicht immer was sammeln, ganz zu Beginn reicht es auch schon, wenn man nur eine bestimmte Anzahl von bestimmten Gegnern zu Klump haut, sticht oder zaubert. Zuweilen schickt Sie das Spiel auch los, um Apparaturen auszuschalten, Feuer zu löschen oder Artefakte zu bergen. Zu Beginn dürfen Sie sogar mal mit einem Leihgaul durch die Landschaft reiten.

Rift vs. World of Warcraft : Bei bestimmten NPCs kann man sich gesonderte Quests für die PvP-Schlachten abholen. Bei bestimmten NPCs kann man sich gesonderte Quests für die PvP-Schlachten abholen. Letztlich sind's dann aber doch immer nur sich wiederholende Aufgaben, die insgesamt wenig bis keine Abwechslung bieten. Bei den Belohnungen orientiert sich Rift an Bewährtem, wie man es aus WoW oder Warhammer Onlinekennt: Bei Quest-Annahme gibt’s schon einen Ausblick auf den möglichen Lohn. In der Regel wählen Sie dann eines von vier Objekten. Die orientieren sich an den vier Hauptklassen des Spiels (Schurke, Magier, Krieger, Kleriker).

Ausnahmen in der ganzen Sammelei sind die Rift-Ereignisse oder die gebietsübergreifenden Überfälle von feindlichen NPC-Gruppen. Die lassen sich mit den öffentlichen Quests in Warhammer Online vergleichen. Mehrstufige Kloppereien mit stärker werdenden Gegnern fordern Spieler dazu auf, sich zu Gruppen oder gar Schlachtzügen zu vereinigen und von Kampf zu Kampf zu eilen. Am Ende eines solchen Events (mit zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes baumhohen Gegnern) winken Belohnungen wie beispielsweise spezielle Währungen, die bei den entsprechenden NPCs gegen hochwertige Ausrüstungsgegenstände eingetauscht werden können.

World of Warcraft: Auch in WoW wird noch immer viel (zu viel) gesammelt. Jedoch setzt Blizzard schon seit Wrath of the Lich King auf das so genannte Phasing. Damit werden unmerklich Kopien kleinerer Gebiete nur für den einzelnen Spieler erstellt, in dem er dann sichtbare Veränderungen herbeiführt – ohne stumpfsinnige Sammelaufgaben.

Rift vs. World of Warcraft : Das jüngste Cataclysm-Addon lieferte über 3.000 neue Quests - sowohl für die neuen Gebiete (Bild) als auch die überarbeiten, alten Gebiete. Das jüngste Cataclysm-Addon lieferte über 3.000 neue Quests - sowohl für die neuen Gebiete (Bild) als auch die überarbeiten, alten Gebiete. So entsteht das Gefühl, dass die eigenen Taten einen wirklichen Einfluss auf die Welt haben. Es handelt sich beim Phasing also um Instanzen, die man nicht als Instanzen wahrnimmt. Gerade im neuen Addon Cataclysm setzt Blizzard das Phasing massiv und gelungen ein.

Zudem gibt’s mittlerweile so viele Quests mit unterschiedlichen Pfaden, dass World of Warcraft auch bei mehreren Durchläufen immer wieder Neues zu bieten hat. Seit Wrath of the Lich King setzt Blizzard auch vermehrt Reit- und Flugtiere, Belagerungsgeräte und andere Spielerreien ein, um die Quests aufzulockern. Ebenfalls mit den beiden jüngsten WoW-Addons hinzugekommen: zum Teil vertonte Zwischensequenzen und direkte Begegnungen mit den bekannten Helden wie dem Lichkönig, Todesschwinge, Malfurion und Thrall.