Was passiert, wenn ein neurotischer Wissenschaftler, ein furchtbar ängstlicher Bodyguard und ein strunzdummer Pyromane gemeinsam auf einem fremden Planeten festsitzen? Das konnte Johannes Rohe beim Anspielen von Rimworld herausfinden, das aktuell die Steam-Verkaufscharts stürmt. Die spannende Geschichte seiner kleinen Kolonie hat er im Video festgehalten.

Darum geht's im Steam-Hit Rimworld

Im Survivalstrategiespiel des Indie-Entwicklers Ludeon, das mit Version Alpha 14 den Sprung ins Early Access Programm auf Steam geschafft hat, kämpfen abgestürzte Raumfahrer ums Überleben - und erleben dabei endlos viele haarsträubende Abenteuer: Menschenfressende Kaninchen, durchgeknallte Überlebende oder Überfälle von Weltraumpiraten sind nur einige der Gefahren, die in Rimworld lauern.

Ärger um Rimworld - Spieler nutzen die Großzügigkeit der Entwickler aus.

Durch die zufallsgenerierten Planeten, Charaktere und Ereignisse spielt sich jeder Durchgang anders und schreibt seine eigenen abgedrehten Geschichten. Wir werden etwa nie vergessen, wie unser Überlebender Dimi von einem wildgewordenen Eichhörnchen gebissen wurde und kurze Zeit später an einer Infektion verstarb. Seine Freunde Friedbert und AK hat dieser tragische Verlust in den Wahnsinn getrieben: Während AK sich in ihrem Wahn mit dem Küchenmesser auf unseren lieben Husky Smaug stürzte, wandert Friedbert wohl bis heute nackt und verstört über die Planetenoberfläche.

Während das rund 30 Euro teure Rimworld in punkto Komplexität und Tiefgang punktet, müssen wir bei der Grafik und Bedienung deutliche Abstriche machen. Potenzielle Käufer müssen sich außerdem auf viel Learning by Doing einstellen. Ohne das Studium des offiziellen Wikis und einiger Youtube-Tutorials dürften die ersten Abenteuer früher enden, als uns lieb ist.

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RimWorld - Screenshots