Runaway: A Twist of Fate - PC

Point & Click  |  Release: 18. November 2009  |   Publisher: Crimson Cow
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Runaway 3: A Twist of Fate im Test

Wie gut ist das Finale der Adventure-Serie?

Auch im Test zum dritten Runaway-Adventure A Twist of Fate rennen Brian und Gina vor üblen Verbrechern davon. Und auf einen neuerlichen Adventure-Höhepunkt zu.

Von Patrick Lück |

Datum: 16.11.2009


Jeder rennt irgendwann mal davon. Das Kind vor der Spinne, der Ehemann vor der Schwiegermutter, der Spieler vor populistischen Politikern oder der GameStar-Redakteur vor Horden aufdringlicher Groupies (naja). Davonlaufen müssen wir erst dann nicht mehr, wenn wir tot sind. Insofern hat Brian Basco, der ewig flüchtende Held der Adventure-Serie Runaway, gut lachen.

Denn Brian Basco ist tot. Gleich zu Beginn von Runaway 3: A Twist of Fate, der dritten Teils der Reihe, werden wir Zeuge seines Begräbnisses. Seine Freundin Gina, die zweite Hauptfigur der Serie, trauert an seinem Grab. Folglich muss Brian nicht mehr weglaufen, nicht vor der Mafia, nicht vor konspirierenden Militärs und auch nicht vor der Justiz. Trägt sich die Runaway-Serie damit selbst zu Grabe? Natürlich nicht! Ganz im Gegenteil: Runaway 3 übertrifft im Test nicht nur seine beiden Vorgänger, sondern bildet einen weiteren Höhepunkt dieses ohnehin herausragenden Adventure-Jahres.

Handlung und Bedienung

Totgeglaubte leben länger, heißt es im Volksmund. Zum Glück trifft das auch auf Brian zu, denn selbstverständlich hat er nicht wirklich das Zeitliche gesegnet. Stattdessen täuschte er seinen Tod nur vor, und das aus gutem Grund. Schließlich sitzt er wegen des Mordverdachts an einem hochrangigen Militäroffizier in einer Nervenheilanstalt ein.

Runaway 3: A Twist of Fate : »Sie müssten schon verrückt sein, woanders hinzugehen«: Brian Basco hält es mit dem Motto auf der Plakat nicht so genau und flieht aus der Irrenanstalt. »Sie müssten schon verrückt sein, woanders hinzugehen«: Brian Basco hält es mit dem Motto auf der Plakat nicht so genau und flieht aus der Irrenanstalt. Runaway 3: A Twist of Fate knüpft somit nahtlos an das unbefriedigend offene Ende des zweiten Teils The Dream of the Turtle an. Sie müssen die ersten beiden Episoden aber nicht gespielt haben, um der Story folgen zu können.

Die wird nicht nur in den Dialogen oder Zwischensequenzen gut zusammengefasst, über ein praktisches Journal können Sie auch die komplette Vorgeschichte als kommentierte Diashow abrufen. Das gilt im Übrigen auch für Ihren gesamten Spielfortschritt. Sollten Sie länger pausiert haben, können Sie so jederzeit ihr Gedächtnis auffrischen. Das ist praktisch und unterhaltsam zugleich. Als ebenso nützlich erweist sich die Hotspot-Anzeige, die alle Objekt und Ausgänge im Bildschirm anzeigt. Leider sind die Funktionen etwas umständlich über die Tastatur oder ein träge reagierendes Menü zu erreichen, was den Bedienkomfort etwas schmälert. Ansonsten geht die genretypische Point&Click-Steuerung leicht von der Hand.

Charaktere & Dialoge

Brian ist also quicklebendig und macht sich mit Gina daran, seine Unschuld im Mordfall zu beweisen. Abwechselnd steuern Sie beide durch das Abenteuer, in dem Sie auch alten Bekannten wie dem Mordopfer Colonel Kordsmeier (in einer Rückblende) oder der attraktiven Profikillerin Tarantula begegnen. Dazu gesellen sich neue Charaktere wie Brians Psychiater Dr. Bennett, der Krankenpfleger Ernie oder der Anstaltsinsasse Gabbo. Alle Figuren verfügen über ein eigenständiges Profil samt Macken und Hintergrundgeschichte. Während Ernie beispielsweise ein herzensguter Pfleger mit einem ausgewiesenen Elvis-Tick ist (für den er eigentlich auch behandelt gehört), erweist sich Gabbo als durchaus nützlicher Irrer, der permanent auf dem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn umhertänzelt.

Runaway 3

Dank der gut geschriebenen Dialoge und ausgezeichneter Vertonung kommen die Charaktere umso glaubwürdiger rüber -- und umso witziger. Auch der neueste Teil bedient sich wieder zahlreicher popkultureller Anspielungen und komischer Einlagen. So faselt ein erfolgs- und obdachloser Drehbuchautor etwas von einer Adaption von Milan Kunderas Weltliteratur-Roman »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« als Shooter (!), oder wir spielen mit einem Pantomimen lustiges Filmeraten (von Pulp Fiction über Lizenz zum Töten bis Das verflixte siebente Jahr), auch bekannt als »Charade«, was seinerseits der Titel eines bekannten Filmes ist. Das ist nicht immer von spielerischer Relevanz, aber unaufgesetzt und sehr charmant präsentiert.

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Avatar evil_monkey
evil_monkey
#1 | 17. Nov 2009, 08:38
vielversprechend. hoffte ja irgendwie, dass teil 2 nicht mehr aufgegriffen werden würde, oder evtl nur als fiktive traumsequenz oder so ähnlich. aber, naja, dann fließen die aliens wohl doch wieder in die handlung ein. schade...
abgesehen davon macht es einen hervorragenden eindruck. hab es auch schon auf dem rechner und das erste kapitel angespielt. leider habe auch ich ein paar kleinere fehler bei der soundwiedergabe - als ob eine mp3 springen würde. aber darüber kann ich hinwegsehen, so lange davon nicht ganze dialoge, sondern nur einzelne aussagen betroffen sind.
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Avatar Max,,,
Max,,,
#2 | 17. Nov 2009, 11:22
interessiert mich nicht besonders, sieht aber nett aus.
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Avatar S.o.T.
S.o.T.
#3 | 17. Nov 2009, 17:06
Zitat von Max,,,:
interessiert mich nicht besonders, sieht aber nett aus.


Gut zu wissen... o_O

@Test: Ich hätte echt nicht mit so einer hohen Wertung gerechnet und freue mich schon wahnsinnig auf das Spiel! Allerdings konnte es nach dem zweiten Teil nur besser werden, finde ich. ;)
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Avatar Serdia
Serdia
#4 | 17. Nov 2009, 17:41
Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das komplett anders sehe und ich habe alle Teile durchgespielt.

Ich hatte auch gehofft, dass es nach Runaway 2 besser wird und habe mir voller Vorfreude Runaway 3 geholt. Wenige Stunden nach der Installation ist es dann auch schon wieder vorbei. Für das Geld VIEL zu kurz.
Des Weiteren finde ich nicht, dass Runaway 3 nahtlos an den zweiten Teil anknüpft. Im Gegenteil. Hätte ich nicht gewusst, dass dieser Teil nach dem letzten spielt, hätte ich nicht gewusst, wo ich diesen Teil einsortieren soll (gut, nachdem im letzten Kapitel mal auf die Schnelle der gesamte Zusammenhang in ultra Kurzform hergestellt wird, habe ich dann auch gewusst, dass dieser Teil ans Ende gehört).
Zur Story insgesamt kann ich für mich nur sagen, dass Runaway 3 eher ein Story-Flickenteppich ist. Einfach mal ein paar Szenen aus einem Gesamtbild herausgenommen und mehr oder minder Sinnfrei wieder zusammengeklebt.
Einige Rätsel und Pixelsuchaktionen fand ich sehr unlogisch und unnötig und die haben auch regelmäßig den Spielfluss gebremst.

Auch die Beschreibungen zu dem Spiel sind meiner Meinung nach unmöglich: "Klären sie Brians mysteriösen Tod auf..." und im selben Satz wird praktisch gesagt: "Ach ne, er lebt ja noch."
Und dann noch die unglaubliche Verbindung zu Teil 1!.... die dann vollkommen unnötig, uninteressant und ermüdend in der Schlussszene hergestellt wird.

Also, wie gesagt, ich seh das ganze etwas anders. Ich empfand dieses Spiel als herbe Enttäuschung. Es würde mich auch nicht wundern, wenn es einen vierten Teil geben wird, dann kann es ja nur besser werden.............
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Avatar Killerkarni
Killerkarni
#5 | 18. Nov 2009, 21:22
Ich habe ebenfalls mir gleich am Freitag das Spiel gekauft und begeistert gespielt. Ich muss als Fan der Reihe sagen, das es mir sehr gut gefallen hat und ich es jeden weiterempfehlen würde, der auf Adventures steht oder die bisherigen Teile möchte.
Es setzt das (miserable) Ende vom 2.Teil fort und führt es auch einigermaßen gut zuende,obwohl mir persönlich der ganze Alieneinfluss nicht gefällt.

Die Rätsel sind immer fair und gut, die Hilfe führt einen immer indirekt zum Ziel, wenn man wirklich nicht weiterweiß, nur die etwas kurze Spieldauer enttäuscht mich.
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Avatar evil_monkey
evil_monkey
#6 | 19. Nov 2009, 11:05
tja, habs jetzt durch und bin doch enttäuscht. teil 2 war dämlich und der storyaufgriff ebenfalls. letzteres macht den 2. teil noch dämlicher, finde ich. zudem viel zu kurz und meistens zu einfach.
teil 1 war wohl ein phänomen, an das sich scheinbar nicht so leicht anknüpfen lässt. sowohl storytechnisch, als die rätselqualität. schade.
86% sind meiner meinung nach viel zu viel. präsentation hui, inhalt und gameplay pfui.
besser mal aus der nächsten videothek ausleihen, durchspielen und abends wieder abgeben. kein kauftipp.
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Avatar SGIAI22
SGIAI22
#7 | 19. Nov 2009, 16:12
Werde es mal bei nem Freund ausprobieren und zu Gemüte führen, wenn es mir gefällt, wird es gekauft, ansonsten nicht.

MfG
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1

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Details zu Runaway: A Twist of Fate

Plattform: PC (NDS)
Genre Adventure
Untergenre: Point & Click
Release D: 18. November 2009
Publisher: Crimson Cow
Entwickler: Pendulo Studios
Webseite: http://www.runaway-thegame.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 526 von 4492 in: PC-Spiele
Platz 23 von 189 in: PC-Spiele | Adventure | Point & Click
 
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