Rust : Rust hat in nur einem Monat mehr als die Hälfte des Gewinns von Garry's Mod (»in neun Jahren«) erwirtschaftet. Rust hat in nur einem Monat mehr als die Hälfte des Gewinns von Garry's Mod (»in neun Jahren«) erwirtschaftet. Der Early-Access-Vertrieb des Survival-OnlinespielsRust hat sich für den Entwickler Garry Newman und seine Spieleschmiede Facepunch Studios als äußerst lukrativ herausgestellt. Im Interview mit GamesIndustry führt Newman nämlich einen Vergleich zwischen dem Umsatz von Rust seit dem Steam-Release im Dezember mit dem seines Erstlingswerkes Garry's Mod an. Demnach hätte Rust in einem Monat schon mehr als die Hälfte des Profits erwirtschaftet, den Newman insgesamt mit Garry's Mod seit dem Beginn der Entwicklung vor neun Jahren verzeichnet habe.

»Ich habe heute Morgen ein paar grobe Berechnungen angestellt: Was den Profit betrifft, der sich aus Verkäufen und Lizenzgebühren zusammensetzt, hat Rust schon etwa 40 Prozent von dem eingenommen, was GMod in neun Jahren erwirtschaftet hat.«

Kurz nach dem Interview berichtigte Garry Newman über Twitter: »Jetzt sind es 55 Prozent«.

Dabei geht es um Millionenbeträge. Laut GamesIndustry dürfte Garry's Mod bislang etwa 22 Millionen US-Dollar eingenommen haben. 55 Prozent davon wären etwa zwölf Millionen Dollar (neun Millionen Euro). Garry Newman selbst hat aber keine konkreten Zahlen vorgelegt.

Rust wird gegenwärtig für etwa 19 Euro beziehungsweuse 20 US-Dollar auf Steam angeboten. Somit wurde anscheinend schon mehr als eine halbe Million Kopien verkauft.

Bei dem Vergleich bezieht sich der Entwickler ausdrücklich aber auf den Gewinn und nicht den Umsatz. Offenbar rechnet Newman bei dem Erlös von Garry's Mod nämlich seine Arbeitszeit mit an, die er noch vor dem Verkaufsstart in den Sandbox-Titel gesteckt hat, der zunächst in Form einer kostenlosen Source-Modifikation entwickelt wurde. So dürften die besagten neun Jahre zustande kommen, obwohl Garry's Mod kommerziell erst vor etwa sieben Jahren, nämlich im November 2006, auf Steam veröffentlicht wurde.

Laut Garry Newman würden die Einnahmen durch die Alphaversion von Rust auch dazu verwendet, bei Facepunch Studios »vier oder fünf andere Projekte« weiterzuführen.

»Wir haben momentan auch vier oder fünf andere Projekte laufen. Und solange wir durch Rust unsere Gehälter bezahlen können, werden wir an denen auch weiterarbeiten. Und selbst wenn [Rust] 'fertig gestellt' ist, und das ist es noch nicht, wird es noch geupdatet.«

Facepunch Studios zähle mittlerweile »etwa 15 Angestellte«. Genau wie Garry's Mod soll dort auch Rust über eine lange Zeit weiterentwickelt werden. »Ich schätze, so ist das nun mal bei solchen großen Spielen. Da gibt es nie einen Endpunkt. Sie werden immer weiter ausgebaut«, so der Garry Newman.

Was Rust selbst in seiner Alphaversion schon zu so einem begehrten Spiel macht, erklären wir in unserer aktuellen Vorschau »Der Drecksack-Simulator«. Schließlich geht es darin nicht nur darum, selbst zu überleben - sondern auch Anderen das Leben schwer zu machen.

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